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Ich war eine Tochter Arabiens. Das abenteuerliche Leben einer Frau zwischen Orient und Okzident.
 
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Ich war eine Tochter Arabiens. Das abenteuerliche Leben einer Frau zwischen Orient und Okzident. [Taschenbuch]

Gertrude Bell
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

1868 als Tochter einer begüterten englischen Familie geboren, war Gertrude Bell von Anfang an eine Ausnahmeerscheinung: Sie besuchte als eine der ersten Frauen die Universität Oxford, schloß dort ihr Studium mit Auszeichnung ab, studierte in der Folge noch in Paris Archäologie. Gertrude Bell bereiste als eine der ersten Europäerinnen Syrien, Kleinasien und Mesopotamien und durchquerte auch die Arabische Wüste. Ihre faszinierende Art, ihre Sprachkenntnisse ließen sie schließlich zur Beraterin einflußreicher arabischer Persönlichkeiten werden. Ihre Aufzeichnbungen und Berichte liegen hier erstmals in deutscher Sprache vor.

Klappentext

Hinter dem Namen Gertrude Bell verbirgt sich eine der interessantesten Frauen, die am Anfang unseres Jahrhunderts gelebt haben. Sie bereiste Syrien, Kleinasien und Mesopotamien, als diese geheimnisvollen Länder für Europäerinnen noch tabu waren. Als eine der ersten weißen Frauen durchquerte sie die Arabische Wüste - ein Abenteuer, zu dem sie eine unglückliche Liebe trieb.

Dank ihrer starken Persönlichkeit und ihres Einfühlungsvermögens gewann sie nachhaltigen Einfluß auf eine Reihe der wichtigsten arabischen Führer. Sie wurde zur Vorkämpferin der arabischen Unabhängigkeit und war maßgeblich an der Gründung des Irak beteiligt.

Diese Auswahl aus Gertrude Bells Aufzeichnungen, Berichten und Briefen dokumentiert nicht nur ihr erstaunliches Leben, sie trägt auch wesentlich zum Verständnis der aktuellen Geschehnisse im Mittleren Osten bei.

Auszug

GERTRUDE BELL

Gelehrte, Historikerin, Archäologin, Forscherin, Schriftstellerin, Alpinistin, Gartenfreundin, hervorragende Dienerin des Staates. Sie wurde hier geboren am 14. Juli 1868 und starb am 12. Juli 1926 in Bagdad.

Diese Worte stehen auf der Gedenktafel an Gertrude Bells Geburtshaus in der englischen Grafschaft Durham. Das Haus gehörte ihrem Großvater, Sir Isaac Lowthian Bell, einem äußerst erfolgreichen Kohlengrubenbesitzer, Stahlfabrikanten und Gründer eines blühenden Industrieimperiums. Gertrude erbte seine intellektuelle Brillanz, seine Willensstärke, und ihm verdankte sie den bedeutenden finanziellen Rückhalt, der ihr die sorgenfreie Verwirklichung all ihrer Reisen und Unternehmungen ermöglichte.

Gertrude verlebte eine äußerst behütete Kindheit und wurde nach den besten Traditionen des englischen Landadels erzogen. Als sie drei Jahre alt war, ereignete sich in dieser heilen Welt eine Tragödie: Ihre Mutter starb wenige Tage nach der Geburt eines Sohnes - Maurice -, und Hugh Bell, Gertrudes Vater, war jahrelang untröstlich.

Doch 1876 heiratete er zum zweitenmal. Florence Olliffe war mit der künstlerischen und literarischen Elite von Paris aufgewachsen und entweder durch Blutsverwandtschaft...

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