Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Planet Baum, 9. Mai 2008
Manchmal stößt man auf ein richtig schönes Jugendbuch und muss sich darüber wundern, dass man noch nichts davon gehört hat.
So ging's mir bei "Tobie Lolness", dem ersten Teil einer tollen Fantasygeschichte aus Frankreich.
Der gerade mal 1 mm große Tobie wächst bei seinen Eltern in der Baumkrone auf. Sein Vater, Sim Lolness, ist ein etwas wirrer aber sehr liebenswerter Wissenschaftler, der eines Tages eine baumweltbewegende Entdeckung macht. Jo Mitch, der unsympathische Bauunternehmer und Oberbösewicht des Baums, versucht hinter das Geheimnis der Entdeckung zu kommen, doch Sim Lolness weigert sich, es preiszugeben, weil er weiß, dass es die Zukunft des Baumes gefährden könnte.
Tobies Familie wird fortan geächtet, weil sie sich fortschrittsfeindlich zeigt - und muss die oberen Bereiche des Baumes schließlich verlassen. In den niederen Ästen lernt Tobie ein wundersames Mädchen kennen, das zu seiner besten Freundin wird. Jo Mitch gibt die Suche nach dem Geheimnis nicht auf und schafft es schließlich die Lolness in seine Gewalt zu bringen. Tobie gelingt allerdings die Flucht und eine Hetzjagd beginnt, in deren Verlauf Tobie in eine völlig neue Welt gelangt. Der Schluss lässt einen spannenden zweiten Teil erwarten, auf den ich mich auch schon freue.
Schön fand ich, eine Neuerscheinung aus Frankreich zu lesen. Das ist mal was anderes, als die gewohnte amerikanische oder britische Fantasykost. Die Geschichte ist spannend und kommt ohne special-effect-Schnickschnack aus. Ein Baum als Ort der Handlung ist sehr sympathisch, zumal man diese Welt ja direkt vor der Haustür hat. Zudem klingen zahlreiche ökologische Aspekte an, die auf den ausbeuterischen Umgang des Menschen mit der Erde verweisen.
Eine spannende Geschichte, die auch noch in einer liebevollen Aufmachung (Lesezeichen in Blattform, schöne s-w-Illustrationen, erhabene Covergestaltung etc.) erschienen ist.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lesenswert, 1. August 2008
Ich bin über die Kritik der "Zeit" auf das Buch gestoßen - die ging ein wenig am Thema vorbei (Frankreichs Antwort auf Harry Potter - das kommentieren wir lieber nicht), war aber durchweg positiv. Zu Recht. Zu den bereits oben erwähnten Angaben könnte ich ergänzen, dass ich die Geschichte für eine Art Fabel halte - weil vieles aus der Realwelt versucht wird anklingen zu lassen - vom Industriellen, der über Leichen geht, bis zu den sektierischen Aussteiger-Kommunen Frankreichs, viele Dinge aus der Echtwelt, die manchmal etwas blass durchklingen - macht nichts - die Übersetzung ist im großen und ganzen gut - die Geschichte fesselt sehr - und steigert sich. Man möchte mehr von Tobie lesen. Ich werde das Buch meinen Kindern ans Herz legen.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tobie, 1 ½ Millimeter groß und der Held des Baumes, 17. März 2008
Selten hat mich meine Erwartung an ein Buch so wenig getäuscht wie bei diesem Buch von Timothée de Fombelle - TOBIE LOLNESS. Die Geschichte eines kleinen, wirklich kleinen Baumbewohners, welcher nur 1 ½ Millimeter groß ist und doch den Baum und seine Familie retten will. Eine beeindruckende und weitreichende Geschichte, welche aufzeigt das Größe nicht entscheidend ist, sondern die Kraft eines reinen Herzens.
Mit TOBIE LOLNESS hat der Autor Timothée de Fombelle schon in Frankreich aufsehen erregt, denn seine Geschichte ist modern, unprätentiös und schlicht, doch trifft sie die aktuelle Stimmung zu Natur und insbesondere zu den Bäumen auf den Punkt.
Tobie wird ein Held wider Willen, als er sieht wie sein genialer Vater eine Erfindung, welche den Baum ruinieren könnte verbirgt. Denn andere Kräfte im Baum, ist dieser egal und sie wollen diese Erfindung und schrecken auch vor Verfolgung und Mord nicht zurück.
Eine Geschichte voll Kraft und Einfühlungsvermögen, sehr inspirierend und doch ausgestattet mit dem schlichten Glanz der Wahrheit.
Zum Ende wird die Geschichte zwar etwas düster, doch das tut ihr keinen Abbruch, Hoffnung ist das Stichwort und die Sonne geht ganz am Ende des Buches gerade wieder auf, nicht nur für Tobie Lolness!
Im Kern der Geschichte steht die Rettung seiner Eltern, eine beginnende Liebe und das Erwachsen werden mit all seinen Problemen, inklusive dem Erkennen, wie die Welt der Erwachsenen tickt und was sie antreibt.
Das beigefügte Lesezeichen in Form eines Blattes finde ich im Übrigen sehr gelungen, wie auch die wunderschöne Coveroptik mit den hervortretenden und plastischen Blättern.
Auf den Teil zwei, welcher im Herbst erscheinen wird bin nicht nur ich schon sehr gespannt, sondern auch schon eine große Fangemeinde des kleinen Tobie will wissen wie es weiter geht.
Sehr empfehlenswert!
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