Achtung: Dies ist kein Fantasy-Roman, obwohl Tobie Lolness, der 13 jährige Held der Geschichte nur 1,5 mm groß ist. Er lebt mit seinem Volk auf einem alten Eichenbaum.
Aber wer hier nach Trollen, Elfen und sonstigen Fantasy-Figuren sucht, sucht vergebens. Dafür geht es in dem Buch um Mut, echte und falsche Freunde, Unterdrückung, Habgier, Angst und Liebe.
Tobie wohnt mit seinen Eltern zufrieden und glücklich in den oberen Zweigen eines Baumes. Sein Vater ist ein angesehener Wissenschaftler. Eines Tages macht er eine wichtige Erfindung. Diese würde das Leben auf dem Baum vollkommen verändern und dem Besitzer zu viel Reichtum und Macht verhelfen. Tobies Vater gibt sein Wissen aber nicht preis, da er die Zerstörung des Baumes und damit seiner Umgebung befürchtet.
Tobies Familie wird in die unteren, armen Äste verjagt. Obwohl Tobie seinen besten Freund Leo verlassen muss, lebt er sich in der neuen Umgebung schnell ein. Seine beste Freundin wird die geheimnisvolle Elisha. Der Tod der Großmutter führt die Familie wieder in die oberen Zweige. Durch einen Hinterhalt wird die Familie von ihrem Feind Jo Mitch gefangen genommen. Dennoch gelingt Tobie durch einen Trick seines Vaters die Flucht.
Auf seiner Flucht zurück in die unteren Zweige, erlebt Tobie viele Abenteuer. Mit Hilfe von Elisha versucht er schließlich seine Eltern aus dem Gefängnis zu befreien.
Obwohl das Buch nicht in unserer realen Welt spielt, ist es sehr aktuell. So wird der Baum von seinen Bewohnern langsam zerstört und Hass, Habgier und Angst, verändern die früher freundlichen Bewohner.
Wer diesen Band gelesen hat, muss unbedingt die Fortsetzung Tobie Lolness - Die Augen von Elisha" lesen!