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Toast [ UK Fassung, Keine Deutsche Sprache ]
 
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Toast [ UK Fassung, Keine Deutsche Sprache ]

Helena Bonham Carter , Freddie Highmore , S.J. Clarkson    Nicht geprüft   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


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Produktinformation

  • Darsteller: Helena Bonham Carter, Freddie Highmore, Victoria Hamilton, Colin Prockter, Ken Stott
  • Regisseur(e): S.J. Clarkson
  • Produzenten: Toast
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: MOMENTUM PICTURES
  • Spieldauer: 92.00 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004L53CC8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.150 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Nigel, Jahrgang 1958, kommt aus Mittelengland. Songs von Dusty Springfield, Miniröcke, Milchspeisung in der Schule, Dosengemüse zu Hause und verbrannter Toast prägen Nigels frühe Jugend. Mit neun Jahren erleidet Nigel das Trauma seines Lebens, die Mutter stirbt. Mrs. Potter kommt ins Haus. Ihr Putzfimmel geht Nigel (gespielt von Freddie Highmore) auf die Nerven, aber sie kann besser kochen als die verstorbene Mutter. Für den Kochunterricht in der Schule kopiert Nigel ihre Rezepte, was der Stiefmutter nicht gefällt, denn nun bekommt sie Konkurrenz im Kampf um die Aufmerksamkeit des Hausherrn. Der wehrt sich vergeblich gegen die Überfütterung und stirbt. Jetzt hält Nigel nichts mehr zu Hause. Er findet seinen Weg in die professionelle Küche und wird zu einem der beliebtesten Köche Englands. ...Toast

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mathias Tietke TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
In der ersten Hälfte ein eher traurig-tragischer Film, in der zweiten Hälfte zunehmend skurril-witzig, vor allem durch Helena Bonham-Carter als' "verdammt gute" Putzkraft-Köchin mit Old-Fashion-Strapsen.

Und wenn man sie so agieren sieht, etwa wenn sie abgeholt wird und über eine Mauer geklettert kommt, wobei sie sich die Strümpfe zerreisst, rechnet man immer damit, dass auch gleich Johnny Depp um die Ecke biegt...

Aber hauptsächlich geht es um die Kochkunst! Und darum, woher Slaters Motivation und seine Inspirationen hinsichtlich Koch- und Backkunst herstammen. Es sind prägende und primär tragische Kindheitserlebnisse, die sehr gut dargestellt werden. Das einzige, was auf Dauer nervt, ist die immer und immer wieder eingesetzte Klaviermusik zur Gefühlslenkung.

Mein Lieblingssatz aus dem Film, gesprochen von einem Schulfreund Slaters: "Normale Familien werden total überbewertet."

PS. Von der Grundstory her erinnert es etwas an "Billy Elliot"...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
... und so dreht sich bei der Suche nach Zuneigung und Anerkennung in diesem Film fast alles um's Kochen und Backen. Dabei beginnt die Geschichte kulinarisch gesehen eher hoffnungslos: Nigel vergöttert seine Mutter und wünscht sich leckeres Essen von ihr, allerdings sind die Küchenkünste des Achtjährigen den (eigentlich kaum vorhandenen) Kochaktivitäten seiner Mutter bald überlegen. Eben aus diesem Grund muss die dreiköpfige Familie öfter auf den titelgebenden Toast zurückgreifen. Nigels Vater, spießig und griesgrämig, erträgt dies alles eher stoisch. Er wird nur dann ärgerlich, wenn der Sohnemann der asthmakranken Mutter zu sehr zusetzt und diese zum Spray greifen muss. So ahnt der Zuschauer , dass er bald von der heißgeliebten Mutter Abschied nehmen muss.
Als einige Zeit nach der Beerdigung Nigel mit seinem Vater kaum noch zurecht kommt und dann die neue resolute Putzfrau mit proletarischer Herkunft, Mrs. Potter, zunehmend den Ton im Haus angibt, beginnt Nigel um seinen Platz zu kämpfen. Und weil Mrs. Potter ebenso gut kocht und backt wie sie putzt und damit den Vater um den Finger wickelt, startet Nigel mit Hilfe seines schulischen Hauswirtschaftskurses, für den die Mädchen ihn auch schon einmal 'Schwuchtel' nennen, den Gegenangriff um die Gunst in der Familie.
Der auf der Autobiografie des britischen Gastronomiekritikers und Kochbuchautors Nigel Slater, der früher selbst im Hotel Savoy kochte, beruhende Film erweckt die bonbonbunten Sixties wieder zum Leben und schildert eine tragisch-komische Coming-of-age-Geschichte. Herrscht in der ersten Hälfte der Geschichte eher ein melancholischer Tonfall, so sorgt Helena Bonham Carter (großartig!) in der zweiten Hälfte des Films als Mrs. Potter für eine skurill-witzige Stimmung. Dass diese durch und durch englische Geschichte ein wenig an den (ungleich besseren) Billy Elliot - I will dance [Blu-ray] erinnert, liegt wohl daran, dass für beide Filme Lee Hall das Drehbuch verfasste.
Der Film bietet humorvolle und einfühlsame Unterhaltung, wenngleich die konventionelle Inszenierung und das Tempo streckenweise etwas lahmt. So ist zwar kein lang nachwirkendes Meisterwerk entstanden, aber 'Toast' bietet immer noch eine solide und stimmige Erzählung über eine nicht ganz einfache Kindheit eines nicht ganz einfachen Menschen. Jedenfalls macht das Sehen hungrig und besonder Lust auf Zitronenbaisertorte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
...zusammengewebt aus den Kindheitserinnerungen des enlgischen Kochbuchautors Nigel Slater und hier und da ein wenig aufgepeppt; das ist -Toast-. Slaters Roman über seine Kindheit erschien 2004. S.J.Clarkson machte einen wirklich sehenswerten Film daraus. Einen Film, bei dem es um Erziehung, Liebe, Selbstfindung, vor allem aber ums Kochen und Essen geht.

Nigel(Freddie Highmore) wächst als Einzelkind in Wolverhampton auf. Wir befinden uns in den Sechziger Jahren. Nigels Mutter(Victoria Hamilton) ist lungenkrank und schwach. Sein Vater Alan(Ken Scott) ein strenger Arbeiter mit psychopathischen Ansätzen. Wie sagt Nigel so schön: "Meine Mutter hatte schon immer was gegen frische Lebensmittel." Das macht den Jungen fast krank. Im Hause Slater gibt es ständig nur Dosen, Tüten und Toast. Für alle "richtigen" Mahlzeiten sind die Slaters komplett ungeeignet. Doch Nigel träumt von Torten, Braten und Leckereien, völlig zum Unverständnis der Eltern. Als Nigels Mutter stirbt wird alles noch schlimmer. Nigel versucht die Liebe des Vaters zu ergattern, aber er hat keine Chance. Dann erscheint auch noch die neue Putzfrau Joan Potter(Helena Bonham Carter). Sie hat es auf Nigels Vater abgesehen, und: Sie kann fantastisch kochen! Das macht Alan abhängig von ihr und Nigel versteht die Welt nicht mehr. Chancenlos muss er eine Demütigung nach der anderen über sich ergehen lassen. Doch nach Jahren der Frustration bläst er irgendwann zum kulinarischen Gegenangriff. Ein Himmelfahrtskommando, aber eines, das den Jungen zu sich selbst finden lässt...

Einen feinen, kleinen Film hat Clarkson auf die Filmrolle gebannt. Das Ganze mit Topschauspielern wie Helena Bonham Carter und Freddie Highmore. Die tragen einen Großteil der Klasse des Streifens, werden aber noch übertroffen von der liebevollen Ausstattung, mit der Clarkson die Sechziger Jahre wieder vor unseren Augen auferstehen lässt. Egal, ob Joan Potter ihre vulgäre Ader auslebt oder Freddie in Traumsequenzen einen Kaufmannsladen führt, -Toast- ist Kino fürs Herz. Schon der Vorspann zeigt, wie kreativ und detailgenau Clarkson das Thema behandelt. Auch die Komik kommt nicht zu kurz. Wenn Freddie für seine Schulmilch einen Blick auf den Schlüpfer der Mitschülerin angeboten bekommt(und noch heftigere Gebote), dann gehen die Mundwinkel automatisch nach oben. Begleitet werden die wunderbaren Bilder von Musik der viel zu früh verstorbenen Dusty Springfield. Das passt einfach in jeder Szene.

-Toast- ist ganz sicher kein Filmjuwel für die Ewigkeit. Doch der Film punktet in vielen Bereichen abseits der eingetretenen Pfade. Wer sich fürs Kochen und für das Leben interessiert, der kann mit diesem Film nicht all zu viel verkehrt machen.
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