Ich bin mir ziemlich sicher, dass es wieder einiger Musikkritiker geben wird, die Lisa Marie Presley nur deshalb nieder machen werden, weil sie die Tochter des "King Of Rock" ist. Wer sich jedoch die Mühe macht, "To Whom It My Concern" objektiv (soweit das bei Musik möglich ist) zu betrachten, der wird feststellen, dass sich Lisa's Debüt absolut hören lassen kann. Dafür sorgen schon so erfahrene Songwriter wie Glen Ballard (Alanis Morisette, Aerosmith) und Cliff Magness (Avril Lavigne), die Lisa ein rauhes Rockalbum auf den Leib geschrieben haben, dass perfekt zu ihrer rauhen Stimme passt. Würden sich die Radiostationen hier zu Lande trauen, die erste Single "Lights Out" in die Rotation zu nehmen, würde die Nummer ohne Zweifel direkt in die Charts gehen! Aber weil Qualität inzwischen ja nichts mehr zählt und man die Leute lieber mit "Superstars" zudröhnt, wird "To Whom It May Concern" wohl nie über den Status "Geheimtipp" hinauskommen. Schade, schon allein Lisa's Mut, sich musikalisch dem Vergleich zu ihrem Vater zu stellen, zeigt, dass in der Frau ein echtes Rocker-Herz schlägt!