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To Those Who Walk Behind Us
 
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To Those Who Walk Behind Us

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4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. Blood On Your Parade 4:18 EUR 0,99
Wiedergabe   2. For The Record 3:14 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Just Come And Get Me 4:10 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Seeking Truth-Telling Lies 3:44 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Sale At The Misery Factory 4:31 EUR 0,99
Wiedergabe   6. To Those Who Walk Behind Me 4:05 EUR 0,99
Wiedergabe   7. If All The World 4:22 EUR 0,99
Wiedergabe   8. My Number Is Expired 3:45 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Johnny 4:15 EUR 0,99
Wiedergabe 10. This Unscheduled Moment 3:43 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Nu Gik Det Lige Sa Godt 3:58 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

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Rundum gelungen 5. Januar 2010
Von mshannes VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Bei Illdisposed kann man nie sicher sein, was man bekommt, wenn man eine neue Platte der Dänen in den Händen hält. Mal wird experimentiert, dann wieder eher konventionelles Liedgut geboten und auch die Qualität der Werke hat in der Vergangenheit hin und wieder deutlich geschwankt. Da ist es auch für den Rezensenten spannend, beim neuesten Output ein Ohr zu riskieren und zu hoffen, eines der besseren Werke erwischt zu haben.

Diese Hoffnung trügt anno 2009 keineswegs, denn das aktuelle Werk der 'swulen Nutten' ist ein richtig fetter Brocken geworden. Geschwindigkeitsfanatiker waren die Mannen um Bo Summer noch nie und so bewegen sie sich auf diesmal in eher gemäßigten Gefilden, wobei es hin und wieder auch mal kürzere Ausbrüche nach oben, manchmal aber auch nach unten in fast schon doomige Bereiche zu bewundern gibt. Überhaupt haben Illdisposed in dieses Album jede Menge Groove gepackt, ohne die grobe Kelle völlig zu vernachlässigen. Durch diese geschickte Vermengung verschiedener Bestandteile wirkt das Album dann auch äußerst abwechslungsreich, obwohl durchgehend eine recht düstere Atmosphäre herrscht, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk zieht. Düstere Brecher geben sich mit schleppenden, dabei aber überraschend melodischen Walzen die Klinke in die Hand, fast schon melancholische Momente werden abgelöst durch bitterböse Giftspritzen, und das alles, ohne zusammengewürfelt zu klingen. Da haben sich die Dänen beim Songwriting ein Fleißkärtchen verdient. Sogar ein komplett auf dänisch gesungener Titel hat mit 'Nu Gik Det Lige Sa Godt' seinen Einzug auf den Longplayer gefunden. Interessant ist auch Song Nummer neun, 'Johnny': Es hat eine Zeit gedauert, bis ich erkannt habe, dass es sich dabei um eine Coverversion der 1985er Single 'Johnny Come Home' von den unsäglichen Fine Young Cannibals handelt. Nun bin ich eigentlich überhaupt kein Freund von Coverstücken und das Original dieser Version stellt mir die Nackenhaare auf, aber die Bearbeitung von Illdisposed kann sich sehr wohl hören lassen.

Technisch ist alles in Butter auf der Scheibe. Verlernt haben die Herren natürlich nichts und die verzerrten Vocals von Brüllwürfel Bo passen perfekt zur düsteren Stimmung des Tonträgers. Als genauso passend erweist sich die Produktion des Silberlings, wuchtig und tieftonlastig bringt er die Eingeweide wohlig zum Schwingen, ohne zu dumpf zu klingen.

'Saubere Sache' kann ich da nur sagen und konstatieren, dass Illdisposed mit dieser Scheibe ein rundum gelungenes Werk fabriziert haben, das mein uneingeschränktes Wohlwollen errungen hat.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DaX
Format:Audio CD
Mit "To Those Who Walk Behind Us" schließen die Dänen endgültig mit ihrer experimentellen (Hoch)phase in Form der beiden zu dieser Neuveröffentlichung fast zeitgleich erscheinenden Re-Releases von 1-800 Vindication" und "Burn Me Wicked" ab, was sich mit dem letzten Album "The Prestige" bereits abgezeichnet hat. Anno 2009 konzentrieren sich die Schlechtgelaunten wieder verstärkt auf ihre Basis, nämlich mörderisch walzenden Death Metal weitestgehend in Reinkultur, ohne viel Experimente, dafür mit umso mehr Durchschlagskraft. Die stärksten Erkenntnisse aus der Phase 2004-2006 hat man dennoch geschickt in das neue Material eingebaut. So blieb bei einigen Nummern eine gesunde (Death) Rock-Attitude und auch die Schwedentodeinflüsse wurden optimiert, wohingegen die elektronischen Einsprengsel dieses Mal auf ein Minimum beschränkt und nur punktuell u.a. in "For The Record" platziert wurden. In bester Carcass-Manier zu deren "Swansong"-Phase groove-rockt der Opener "Blood On Your Parade" ohne Umwege in die Gehörgänge und zeigt auf simple, aber effektive Weise, dass es nicht viel songwriterischen Aufwand bedarf, um mit dieser marschartigen Glanztat Nackenaua beim geneigten Headbanger zu verursachen. "Come And Get Me" fasziniert mit einer tricky arrangierten Kombination aus treibendem Stakkatoriffing, doomigem Break und sehr geiler, leicht melancholischer Leadgitarre. Richtig fies Death Metal mit Tiefe in jeglicher Hinsicht bekommt der geneigte Hörer mit Nummern wie "Sale At The Misery Factory" (inkl. Motorradsample), dem schleppenden "My Number Is Expired" oder dem tollwütigen Oberhammer "This Unscheduled Moment" um den Latz geknallt. Mit "Johnny" soll übrigens der längst überfällige, kommerzielle Durchbruch erlangt werden, da laut Batten "alle bekannten Bands einen Song mit "Johnny" haben". Klingt plausibel und ich bin mir fast sicher, dass es bei ILLDISPOSED nur noch eine Frage von Tagen ist, bis sich ähnliche Verkaufszahlen einstellen wie seinerzeit bei den Fine Young Cannibals, die sich über das eingespielte Sample von "Johnny Come Home" am Ende des Songs bestimmt freuen werden. An melodischen Nummern gibt es wie angedeutet bei Weitem nicht mehr die Auswahl wie noch vor ein paar Jahren, dafür sind die selektierten Dinger umso stärker ausgefallen, man höre und staune bei "If All The World..." und dem ruhig beginnenden "Nu Gik Det Lige Sa Godt...", dass sich in eine hymnische Abrissbirne in Landessprache entwickelt. Der mit "Kanonenschüssen" untermauerte Titelsong zementiert das Fundament von dem elften Album in seiner ganzen Qualität, dass für mich zu den besten Veröffentlichungen aus dem Hause ILLDISPOSED zählt!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Dänemarks Death Metal Knallköpfe, rund um Frontwoofer Bo Summer, beehren uns nach nur knapp einem Jahr mit dem Nachfolgewerk zu dem verdammt starken Brocken "The Prestige", das nach den modernen Vorgängern, wieder ohne Synthies und Klargesang auskam und somit ein echtes Death Metal Monster darstellte.

Beim ersten Hören wird schon früh klar, dass auch "For Those Who Walk Behind Us" diese "back to the roots"-Idee weitergeführt wird. Der unverkennbare Groove, die Melodien und vor allem das fette Organ des Fronters, der nie um ein Outing verlegen ist, machen auch dieses Werk zu einem unverwechselbaren ILLDISPOSED Album. So werden die Wurzeln der Combo Stück für Stück wieder freigelegt. Natürlich gibt es wieder einige Melodien, wenn auch weniger als zuletzt und geile Leads, die das Mid-Tempo Geschehen schön auflockern und für Abwechslung sorgen. Bo hat sein Repertoire noch um einige Nuancen erweitert, sodass er mittlerweile in alle Richtungen grunzt, screamt und brüllt, was bei "Just Come And Get Me" sogar vage in die Richtung von OBITUARYs John Tardy geht. Auch die restlichen Trunkenbolde von ILLDISPOSED haben ein paar neue Tricks auf Lager und sind nie eines coolen Riffs verlegen, doch leider halten sich die Unterschiede zum Vorgänger doch recht in Grenzen und so können die Jungs diesen, und natürlich auch das Überwerk "1-800 Vindication" nicht toppen. Nichtsdestotrotz haben die Dänen wieder elf neue Brocken erschaffen, auf die man sich in livehaftiger Form schon sehr freuen darf und die auch einige Runden in den Playern drehen werden. Neben den altbekannten Samples aus diversen dänischen Filmen und Fernsehserien, haben die Jungs auch noch den auf dänisch vorgetragenen Song "Nu Gik Det Lige Sa Godt" drauf gepackt.

Ein legitimer, aber nicht bahnbrechender Nachfolger zu "The Prestige", bei dem Fans auf jeden Fall zugreifen müssen. Egal ob Synthies, Experimente oder waschechter Death Metal, ILLDISPOSEDs Sound macht einfach Spaß, klingt fett und nutzt sich nicht ab. Hoffentlich überrollen sie bald wieder unsere Breitengrade.
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