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To Lose My Life

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Produktinformation

  • Audio CD (3. April 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Polydor (Universal Music)
  • ASIN: B001LV5OOY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Death (Album Version) 5:01EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  2. To Lose My Life (Album Version) 3:11EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  3. A Place To Hide (Album Version) 5:01EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  4. Fifty On Our Foreheads (Album Version) 4:21EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  5. Unfinished Business (Album Version) 4:18EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  6. E.S.T. (Album Version) 5:01EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  7. From The Stars (Album Version) 4:52EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  8. Farewell To The Fairground (Album Version) 4:16EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  9. Nothing To Give (Album Version) 4:11EUR 1,29  Kaufen 
Anhören10. The Price Of Love (Album Version) 4:38EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

DISC 11. DEATH2. TO LOSE MY LIFE3. A PLACE TO HIDE4. FIFTY ON OUR FOREHEADS5. UNFINISHED BUSINESS6. E.S.T.7. FROM THE STARS8. FAREWELL TO THE FAIRGROUND9. NOTHING TO GIVE10. THE PRICE OF LOVE

motor.de

Post-Punk? Indie-Rock? Pop-Bombast? Die White Lies zitieren Joy Division, Interpol und The Editors und verpacken ihre egalen Hits als Gesamtkunstwerk.

Als wenn das Leben so einfach schwer wäre: "I'll live on the right side, and sleep on the left, that's why everything has to be love or death", behauptet der 19-jährige Harry McVeigh, Sänger der als nächste britische Hoffnung verkauften White Lies, in deren Hitsingle "Death". Geschrieben hat diese Zeilen Bassist Charles Cave, geklaut hat er sie bei den Großen: "Love Will Tear Us Apart" prophezeite schon Ian Curtis, beendete darauf sein eigenes Leben und trat mit seiner Band Joy Division ein Genre namens Post-Punk los, auf das sich heute, bald 30 Jahre später und kaum eine neue rockmusikalische Idee reicher, jede Band bezieht, die noch irgendwie als hip gelten will.

Gemessen an ihrem zarten Alter dürften sich die White Lies nun ihre Epik eher an Joy Divisions und David Bowies Nachlassverwaltern Interpol oder Editors abgehört haben, ihren Disco-Appeal bei Franz Ferdinand. Das allein ist genauso wenig schlimm wie neu und tut dem Wust des britischen New New Wave ja gar nicht mal schlecht: dem bislang so hektischen neuen Jahrtausend bringen die White Lies, vielleicht gerade weil ihre Songs so eindringlich wie egal daherkommen, ein Stück Romantik zurück. Ob sie mit ihren Gedichten und Gitarrenwänden aber die Halbwertszeit des Indierocks zu entschleunigen vermögen, vermag man zu bezweifeln.

Und weil man mit dem richtigen Sound alleine keinen Publikumspreis mehr gewinnen kann und weil die White Lies um ihre Fähigkeit zur Inszenierung wissen, fängt ihre Musik auf ihrem bombastischen Debüt "To Lose My Life" ebenso wenig an, wie sie dort aufhört: ihre Songs, ihr alleiniges Dasein als Band flankieren sie mit Kurzfilmen, in denen ihre düstere, fast apokalyptische Grundhaltung ihre visuelle Entsprechung findet. Da treffen beispielsweise Songfetzen auf Bilder dunkler Fabrikhallen, die Musik funktioniert dort wie der Soundtrack zu einem David Lynch-Film. Eine Frauenstimme sagt aus dem Off: "I'll live on the right side, and sleep on the left, that's why everything has to be love or death". Im selben Moment weicht die Ahnung einer Gewissheit: Die White Lies verstehen es nicht nur, clever zu klauen. Sie meinen es Ernst.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daggi TOP 1000 REZENSENT am 14. Mai 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
... and I know it's mine.

Je öfter ich das Album höre, desto besser finde ich es. Manche Songs sind ein bisschen eintönig, wie "From the Stars" - da singt Harry McVeigh die Terz rauf und runter und wieder rauf usw. ... auch "Nothing To Give" zündet nicht so bei mir. Aber es sind echt gute Titel auf dem Album: "Death", "To Lose my Life", "Farewell to the Fairground" oder "Unfinished Business", da gefällt mir besonders der Refrain und "E.S.T." klingt wie eine richtige 80er Jahre-Hymne.

Schöner, voller Gitarrensound, die Jungs von White Lies sind echt cool. Klar - ich bin auch ein 80er Fan, wie sollte es anders sein, und nun geb ich auch noch zum Besten, was ich so hineininterpretiere und raushöre: The Stranglers (den Sound), Ultravox (die Stimme), und ein bisschen Duran Duran (den Text).
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von frenchquarter am 9. Mai 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Der erste Kuss. Der erste Vollrausch. Das erste selbstverdiente Geld. Schulabschluss und Ausbildung.
Kinder der 80er! Sperrt eure Ohren ganz weit auf! Und die Taschentücher nicht vergessen. Denn was euch die 'White Lies' bieten, sind mehr als ein Trip in die Vergangenheit. Es sind die 80er. Noch nie; ich weiß es jedenfalls nicht besser; hat eine Band diesen Zeitgeist von damals derart authentisch einfangen können. Es klingt glatt so, als ob die Kinder der damaligen Ikonen in die Tasten hauen. Oder aber, wie ich schon bei den Shout Out Louds geargwöhnt habe (bitte nicht ernst nehmen), hier wurden Outtakes von Robert Smith veröffentlicht.
Was sonst nervend und abwertend klingt, sollte man bei diesem Album ruhig einmal machen. Nach wenn klingt welche Passage? Oft wurden Oft wurden Joy Division erwähnt. Naja, ich denke, wenn man gerade in der Mitte des Albums genauer hinhört, erkennt man die Keyboardpassagen. Aber das war es dann auch schon. Das Debüt der Briten klingt mehr nach dem New Romantic-Sound der frühen bis Mitte der 80er Jahre. Hier klingt es mehr nach Ultravox oder Blancmanche denn nach Wave oder Düsterpop.
Mit den Texten habe ich mich bis dato noch nicht richtig beschäftigt und ich denke, dass wäre hier auch völlig zweitrangig. Was hier zählt, ist die Musik. So sehr nach 80er zu klingen, ist schon unheimlich. Für alle, die mit dieser Zeit und der Musik nichts anfangen können, wird dieses Album totale Verschwendung sein.
Ich möchte hier auch nicht näher auf einzelne Songs eingehen. Auch aus dem Grunde, dass ich nicht weiß, welchen ich hervorheben sollte. Sie sind alles musikalische Perlen.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karin Schmitt am 8. März 2009
Format: Audio CD
Dies ist mein 3. Versuch, diese CD zu bewerten. 2 Versuche hat Amazon verschluckt. Deswegen nur kurz: Es ist mir egal, ob diese Band gehypt ist oder nicht, ob sie was zu sagen hat oder nicht. In einem Satz: Geniale Spannungsbögen (bitte die Songs immer bis zum Ende anhören) und einen larger than life-Sound wie die Killers in ihren besten Zeiten (an die sie sich leider nicht mehr erinnern können). Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls werde ich hier nicht meinen Joy Division-Fehler wiederholen und mir diese Band live entgehen lassen. Und hieran kann man auch (ohne dass ich ausdrücklich auf mein Alter eingehen muss) sehen, dass ich schon einiges gehört und live gesehen habe. Besser als die Editors und Interpol. Auf meinem mp3-Player (auch ich bin im 21. Jahrhundert angekommen) laufen sie unentwegt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Norman Fleischer VINE-PRODUKTTESTER am 21. Januar 2009
Format: Audio CD
Also um das gleich von Anfang an festzuhalten: das Debütalbum der White Lies ist keine Offenbarung und keine musikalische Revolution, im Gegenteil: viele Versatzstücke kennt man schon aus den letzten Jahren. Etwas Editors hier, ein bisschen Killers da... und selbst die haben ja schon ordentlich in der musikalischen Schatztruhe der frühen 80er geplündert. Also nix neues... aber die zweite Frage, ob das Ganze dann doch was taugt, kann man durchaus mit einem lauten Ja" beantworten!
Warum ist das so? Nun, weil die White Lies das, was sie machen nicht neue machen, aber die Art wie sie es machen sehr sehr gut machen. Was ich mit diesem Kauderwelsch eigentlich sagen wollte... Tolle Songs! Eigentlich 10 durchgängig gute Nummern gibt es auf dem Debüt-Album To Lose My Life", große Ausfälle sucht man vergebens. Musikalisch orientiert sich das ganze schon an Früh-80er-New-Wave, vor allem weil die Band offensichtlich mit dem düsteren Charme der Musik spielt. Allerdings, und wer will kann das gern als einen Kritikpunkt sehen, ist die Platte für ein Debüt schon sehr fett und ausreichend produziert. So wirkt der prinzipiell dringliche Rock mit all den Keyboardspuren und Produzentengimmicks am Ende gar nicht mehr so schroff, sondern eher glatt. Deshalb kann man die White Lies als ne Art Mainstream-Ausprägung einer Post-Punk-Band bezeichnen. Das stört allerdings nicht wirklich, weil die Songs halt wirklich stark sind. Weiß gar nicht bei welchem ich anfangen soll.
Egal ob die tollen Singles Death" oder To Lose My Life" oder noch unbekannte Perlen, wie dem epischen Fifty On Our Foreheads" oder dem zackigen Farewell To The Fairground"...
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