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Titus Andronicus [Zweisprachig] [Taschenbuch]

Dieter Wessels , William Shakespeare
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1988 3150084768 978-3150084762
Band 37 der hochgelobten Gesamtausgabe in der Übersetzung von Frank Günther. Zweisprachig englisch-deutsch im Paralleldruck mit Anmerkungen und Berichten aus der Übersetzerwerkstatt sowie Literatur-, Musik- und Filmhinweisen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Reclam (1988)
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • ISBN-10: 3150084768
  • ISBN-13: 978-3150084762
  • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 9,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 303.079 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Die Welt ist eine Bühne und alle Menschen sind nur Spieler - nach diesem Motto könnte William Shakespeare (1564-1616) gelebt und geschrieben haben. Geboren wurde er in Stratford-upon-Avon, wo er schon früh eine Familie gründete. Später ging er nach London, wo er höchstwahrscheinlich seine weltbekannten Theaterstücke wie "Ein Sommernachtstraum", "Romeo und Julia" oder "Hamlet" schrieb. Sicher überliefert ist jedoch wenig aus dieser Zeit. Ab 1594 war Shakespeare Schauspieler bei den "Lord Chamberlain's Men", die später das "Globe Theatre" bespielten. Übrigens: Auch wenn es wahrscheinlich ist, gilt es nicht als endgültig erwiesen, dass der historische William Shakespeare tatsächlich der Verfasser der die Welt bis heute prägenden Stücke und Sonette ist.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Aktien waren gestern, sparen Sie Bücher! Wertvolle Bücher als langfristiges Investment. (Börsenblatt, 27.11.2008) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Übersetzer Der 1947 in Freiburg geborene Frank Günther wuchs in Wiesbaden auf, studierte Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft in Mainz und Bochum, erlag dabei den »Verlockungen des Theaters«. Dabei entstand der Kontakt zum englischen »off-off-Theater« im weitesten Dunstkreis von Peter Brook, dessen Sommernachtstraum später die Initialzündung für Günthers eigene Theater- und Textarbeit gab. Nach weiteren Erfahrungen in Bochum und am Staatstheater Stuttgart arbeitete er schließlich als Regisseur in Heidelberg. Die Shakespeare-Übersetzerei, als Auftragsarbeit begonnen, wurde im Lauf der Jahre zur Hauptbeschäftigung, ja zur Berufung. Heute übersetzt er, wie er selbst sagt, »zwischen Büchern und Bienen sitzend« theaterspielend alte und neue Dramatik. Im September 2001 wurde er mit dem »Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis« für die herausragende Übertragung von »Verlorene Liebesmüh« ausgezeichnet. Frank Günther gilt als einer der wichtigsten Shakespeare-Übersetzer überhaupt, der Form und Inhalt, Originaltreue und Verständnis für den heutigen Leser gleichermaßen akzentuiert. So urteilt etwa das Shakespeare-Handbuch: »Günther vermittelt etwas von der ›Sprachlust‹ der Elisabethaner, der stilistischen Vielfalt und dem Formenreichtum des Sprach-›Manieristen‹ und -›Fanatikers‹ Shakespeare. Dem Vielschichtigen und Ambivalenten, dem Doppelsinn von Ausdrücken, den Wortspielen, dem Charakteristischen der Figurensprache und ihrer Entwicklung im Stückverlauf gilt seine besondere Aufmerksamkeit.« Zu diesen Vielstimmigkeiten gehören auch die obszönen Anspielungen und Zoten, die zu Schlegels und Wielands Zeiten häufig noch als zu gewöhnlich galten, um sie wiederzugeben. So klingt Frank Günthers Übertragung manchen Kennern der »reineren« Übersetzungen etwas ungewohnt in den Ohren … -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In Shakespeares Dramen geht es oft nicht zimperlich zu, denken wir nur an „Richard III“ oder „Macbeth“ - gespickt mit grausamen Morden an Familienangehörigen oder blutrünstigen Schlachtenszenen. Doch seine erste Tragödie „Titus Andronicus“ (wahrscheinlich vor 1594 entstanden) stellt in puncto Grausamkeit alles in den Schatten.

Der römische Feldherr Titus Andronicus kehrt siegreich von einem Feldzug gegen die Goten zurück und bringt die Gotenkönigin Tamora und deren drei Söhne als Kriegsbeute mit nach Rom. Da er die meisten seiner 25 eigenen Söhne auf dem Schlachtfeld verloren hat, lässt er Tamoras Erstgeborenen als Menschenopfer töten. Tamora schwört daraufhin blutige Rache und diese Gelegenheit ergibt sich, als der neugewählte römische Imperator Saturninus sich mit ihr vermählt. Unterstützt wird sie bei ihren Schurkentaten von dem Mohren Aaron, der auch ihr Liebhaber ist.

Zunächst wird Titus‘ Tochter Lavinia von den beiden überlebenden Söhnen Tamoras, Demetrius und Chiron, vergewaltigt und anschließend verstümmelt, damit sie die Täter nicht kundtun kann. Sie ermorden auch Lavinias Verlobten und schieben die Schuld auf Titus‘ Söhne Quintus und Martius. Die beiden werden vom Kaiser verurteilt und hingerichtet, obwohl Titus als Unterpfand eine seiner Hände opfert.

Lucius, dem letzten Sohn von Titus, gelingt schließlich die Flucht zu den Goten, wo er ein Heer aufstellt und gegen Rom zieht. Hier hat Tamora inzwischen heimlich ein schwarzes Kind geboren. Aaron soll es eigenhändig töten, doch er flieht zu den Goten. Dort wird er gefangengenommen und gesteht seine Untaten.
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5.0 von 5 Sternen Shakespeare unterwegs als Gore-Meister ... 30. September 2014
Von Zen-Cola TOP 500 REZENSENT
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Ich bin irgendwann vor ein paar Jahren in einer Literaturvorlesung über Shakespeares »Titus Andronicus« gestolpert. Als »Schwarzes Schaf« unter seinen Werken und als »Splatter-Pamphlet« wurde dieses Frühwerk dort bezeichnet - wenn auch nicht ohne Sympathie. Nun habe ich es endlich einmal geschafft, das Stück zu lesen, um mir selbst ein Bild zu machen.

Tatsächlich ist »Titus Andronicus« ein bisschen »anders«. Ich selbst mag Horror- und auch Splatterfilme, sodass ich mich nicht durch die - übrigens recht gut verständlichen - Zeilen quälen musste. Wer allerdings etwas zimperlicher ist, der sollte das Werk mit Vorsicht genießen. Rache, Mord, Verstümmelung, Schändung, forcierter Kannibalismus, alles en masse. Eigentlich besteht das ganze Stück nur aus Komplotten und Antworten darauf. Wollte man das Stück realistisch auf der Bühne umsetzen, so dürfte der benötigte Vorrat an Kunstblut das Gros des Etats verspeisen. Figurenentwicklung? Nicht die Bohne. Lösungsvorschläge für Probleme? Ja - wenn man »Blutbad anrichten« als Lösungsvorschlag durchgehen lässt.

Qualitativ wird das Stück wahrscheinlich nicht an andere von Shakespeare heranreichen; das kann ich allerdings nicht beurteilen, da ich hier Leselücken habe. Wer es aber auch ein wenig ruppiger mag, der sollte »Titus Andronicus« unbedingt lesen, zumal die Länge überschaubar bleibt. Ich jedenfalls hatte meinen Spaß und war doch überrascht, muss ich gestehen ...
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4.0 von 5 Sternen Rache,Blut und Ekel-Ein Klassisches Splatterwerk 29. März 2013
Format:Taschenbuch
Dieses frühe Werk von Shakespaere,es spricht mehr dafür als dagegen das es wirklich von ihm ist,ist nichts für Schöngeister und schwache Nerven!
Eine Abfolge von:Verstümmelung,Schändung,erzwungenem Kannibalismus,Mord,Rache und nochmals Rache.Ein Orgastischer Kreislauf von Gewalt und deren Vergeltung durch noch mehr Gegengewalt.Als würde man einem Splatter Film aus den Frühen 80iger Jahren mit "ein man sieht Rot"kombinieren.Beruhigend das auch ein Genie am Anfang seiner Karriere noch eher im Trivialen verhaftet war.Den das Stück dürfte wohl Schwerpunktmäßig auf Publikumserfolg hin geschaffen worden sein.Schließlich müssen auch geniale Geister ihr Brot verdienen.Titus Andronicus war seiner zeit auch ein Langlebiger Bühnenerfolg und wer weiß was aus W.S geworden wäre wenn nicht...?
Durchaus Lesenswert wenn es auch nicht zu W.S besten Werken zählen dürfte.
Die Übersetzung ist flüssiger zu lesen als andere Werke aus dieser Reihe.Während ich speziell bei König Richard 3 oft beim Lesen innehalten muste um den Text richtig zu verstehen,konnte ich Titus Andronicus in einem Fluß durchlesen.Daraus sollte aber nicht geschlossen werden das Werk sei ohne jeden Anspruch.Es ist eher so das Richard 3 etwas verschnörkelt daher kommt,zumindest von der Übersetzung her.
Bündig gesagt;es lohnt sich durchaus sich auch einmal mit den nicht so ganz gelungen werken zu beschäftigen aber für dieses hier sollte man auch eine Robuste Natur mitbringen.Mir hat einmal Lesen gereicht und ich bin einiges gewohnt.
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