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Titoland: Eine gleichere Kindheit [Gebundene Ausgabe]

Ana Tajder
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

5. März 2012
Jugoslawien in den 70er- und 80er-Jahren: ein Land im Aufbruch, ein Land im Gleichschritt. Obwohl die Grenzen zum Westen nicht abgeriegelt waren, ist über Leben und Alltag wenig bekannt. Ana Tajder öffnet nun mit Titoland ein Fenster zu diesem Land, das uns seltsam fremd und vertraut scheint. Tajder wirft einen unsentimentalen Blick zurück in ihre Kindheit. Sie wächst in Titos Jugoslawien als einziges Kind einer angesehenen Familie auf, mit ihren Eltern - beide gut vernetzt in der Künstler- und Filmszene - erlebt Ana ein intensives Leben im pulsierenden Zagreb. Scheinbar nur lose miteinander verknüpfte Kindheitserinnerungen, vom Sommer am Meer, den Reisen ins "Draußen" oder dem stillen Glück, ein selbst genähtes und darum einzigartiges Kleid zu tragen, weben einen dichten literarischen Teppich vor dem Hintergrund des schrittweisen Zusammenbruchs von Titos Reich. Anas Kindheit endet nicht abrupt, sondern zerfällt schmerzhaft Stück für Stück, ganz wie das Land, in dem sie lebt. Was folgt, ist ein Aufbruch ins Ungewisse.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 104 Seiten
  • Verlag: Czernin; Auflage: 1 (5. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3707604055
  • ISBN-13: 978-3707604054
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 485.707 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ana Tajder, MBA, geboren 1974 in Zagreb, Kroatien. Lebt seit 1991 in Wien, wo sie ihr Studium der Betriebswirtschaft (MBA) absolvierte. Tätigkeiten im diplomatischen Dienst, im internationalen Marketing eines Konzerns und bei einer der weltgrößten Werbeagenturen. Freie Autorin und Journalistin. Ihre gesellschaftskritischen Artikel erscheinen in diversen österreichischen, deutschen und kroatischen Zeitschriften. Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2010/11.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Am Tag der Aufnahmeprüfung verspätete sich meine Mutter wie üblich um Stunden. Sie musste mir unbedingt noch in letzter Minute ein Trikot kaufen. Ein Anruf in der Ballettschule stellte klar: Die Prüfung war längst vorbei. Einmal mehr rettete nur die Bekanntheit meiner Mutter die Situation, ich erhielt umgehend einen Termin für eine "Privatprüfung". Allerdings musste es schnell gehen, die Prüfung war noch für denselben Tag angesetzt. (...) Die Schule lag in der Altstadt von Zagreb. Die Altstadt war auf einem Hügel angelegt, zu ihr führten die längsten Treppen, die ich bis dahin gesehen hatte. Mama zog mich die Stufen mehr hinauf, als dass ich sie ging. Ich weinte und bettelte, sie möge mich bitte nicht zu dieser Prüfung zwingen. Ich heulte lauter und lauter. Aus dem Nichts schlug sie mir ins Gesicht. Das war das erste und einzige Mal, dass meine Mutter ihre Hand gegen mich erhob. Ich verstummte und zwang jedes Schluchzen meine Kehle hinab. Bis zum Beginn der Prüfung sprach ich kein Wort mehr."

Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen ANACORD 10. April 2012
Von rara
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ähnlich wie bei Fellinis Film handelt es sich bei diesem Buch um die Erinnerungen der Autorin an die Kindheit und das Erwachsen werden, hier aber zur Titos Zeiten im damaligen Jugoslawien.Natürlich, sehr subjektiv, aber mit viel Liebe, Nostalgie und Humor geschrieben.Und dramaturgisch sehr schön aufgebaut.Kindheit und Schuljahre entsprechend beschrieben : locker, unbekümmert, spielerisch.Ab der Hälfte des Buches beginnt es ernst zu werden.Diagnostizierte Krankheit, schwere Operation ("Der Schmerz schmeckte nach Blut und Rost, roch metallisch"),der Krieg,Auswanderung nach Österreich ("Das Schicksal hat eine Präsenz, eine Form.Es ist spürbar, beinahe kann man es berühren").Das sind auch literarisch die wertvollsten Teile des Buches.Großartig geschrieben! Besonders interessant sind die Erinnerungen an das alltägliche Leben im Jugoslawien.Einiges gibt Anlass nachzudenken : "Die Tatsache dass viele Leute ohne Hoffnung auf materielle Bestätigung Großes leisteten, zeigt, dass Gier ein dem Menschen aufgezwungenes Konstrukt ist.Menschen brauchen Sicherheit, keinen Überfluss".Tito ist der Autorin in guter Erinnerung geblieben:"Er glaubte dass seine Söhne kein besonderes Leben verdienen, nur weil sie seine Söhne waren", oder:"...sah ich in einem Dokumentarfilm, dass Tito der einzige Staatsmann war der die 1968er-Bewegung offiziell unterstützte".Aber Vorsicht!Das ist kein politisches und kein historisches Werk.Sogar die Schwierigkeiten, von welchen es damals in Jugoslawien genügend gegeben hat, hat die Autorin als abenteuerlich und als Aufforderung zum Spiel erlebt.Überhaupt strahlt dieses Buch mit einem ungebrochenen Optimismus.Das erste Buch A.Tajders "Von der Barbie zum Vibrator"ist eigentlich die Fortsetzung des "Titolandes".Offensichtlich fehlt noch das Dritte um eine mögliche Trilogie abzuschließen.Bin gespannt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungen 29. März 2012
Von 33 rpm
Format:Gebundene Ausgabe
Gerade in der heutigen Zeit, wenn der Kapitalismus wieder einmal unvorstellbare Auswüchse zeigt, macht man sich Gedanken über eine gerechte oder gerechtere Gesellschaftsordnung. Da fällt einen unwillkürlich Jugoslawien ein.

Aber was wissen wir genau über das Jugoslawien der Tito-Ära genau? Eigentlich nichts oder nicht viel. War Jugoslawien wirklich der Realsozialismus mit "westlichen Zügen" oder die kapitalistische Marktwirtschaft mit "sozialistischen Gehabe". Beide Thesen widerlegt Frau Tajder in Ihrem Roman, den sie an Hand ihres Lebens aufgebaut hat. Natürlich beantwortet der Roman nicht alles, was man gern über Tito's Jugoslawien wissen möchte. Dafür ist es auch kein Lehrbuch unter dem Titel "Wie war das Alltagsleben in Tito's Jugoslawien", sondern ein Roman, der bezogen auf das persönliche Leid der Autorin, doch eine gewisse Spannung hat. Das Buch ist eine gelungene Symbiose zwischen Roman und Wissensvermittlung, ohne das Letzteres nervt und Ersteres zu kurz kommt.
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5.0 von 5 Sternen Anas Geschichten 19. Mai 2012
Von Opa
Format:Gebundene Ausgabe
Bücher erzählen wahre oder erfundene Geschichten aus dem Leben,
von echten oder fiktiven Menschen. Geschichten sollen die Leser unter-
halten, informieren oder zum Nachdenken anregen.

Anas Buch ist eine Sammlung vieler wahrer Geschichten. In ihrem
Buch können wir mit Anas Leben vertraut werden. Wir dürfen aber auch
lachen oder ein bisschen weinen, oder nachdenklich sein. Manchmal sagen wir vielleicht auch "Aha", wenn sie uns etwas erzählt, das wir bisher noch nicht gewusst haben. Das kann vorkommen.

Anas Kindheit endet nicht abrupt, sonder zerfällt schmerzhaft Stück für Stück, ganz wie das Land, in dem sie lebt. Was folgt, ist Aufbruch ins Ungewisse. Aber das ist eine andere Geschichte (siehe: Von der Barbie zum Vibrator).
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5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Buch - sehr lesenswert! 13. Mai 2012
Von Bertram
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autorin hat in diesem wunderschön geschriebenen Buch die unschuldigen Augen eines Kindes bewahrt, zugleich aber mit dem kritischen Blick eines erwachsenen leicht angereichert. Es ist durchaus interessant, aus der Sicht eines einfachen Bürgers zu erfahren wie die Menschen im damaligen Jugoslawien den Alltag erlebten, anstatt aus Geschichtsbüchern.
Ich habe jede einzelne Seite des Buches genossen und hätte mir gewünscht, dass es noch weiter gegangen wäre. Absolut empfehlenswert!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erst klassiges Buch 24. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Frau Tajder hat ein einzigartiges Buch geschrieben dass mich sehr bewegt hat. Dieses Thema erweckt viel interesse und Spannung. Als ich das Buch zu ende Gelesen habe tat es mir Leid dass es keinen zweiten Teil gab! Wirklich wunderschöne vergleiche und eine ganz interessante Gestaltung!
Danke dir!
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