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Titanic - das endgültige Satirebuch: Das Erstbeste aus 30 Jahren
 
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Titanic - das endgültige Satirebuch: Das Erstbeste aus 30 Jahren [Gebundene Ausgabe]

Peter Knorr , Oliver Maria Schmitt , Martin Sonneborn , Mark-Stefan Tietze , Hans Zippert
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es gab eine Zeit in Deutschland, da teilte die Mauer die Satire in Ost und West. Diesseits des von der SED-Regierung so genannten „antifaschistischen Schutzwalls“ konnte man den Eulenspiegel lesen, dessen höflich-witzige Freundlichkeit schon der Titel signalisierte. Jenseits, also in der Bundesrepublik, gab es zunächst nur ein ähnlich, aber dann doch wieder ganz anders harmloses, nämlich recht unkomisches Magazin namens pardon. Erst als dessen Spitzenautoren und –zeichner F.K. Waechter, Chlodwig Poth, Hans Traxler, Robert Gernhardt und Peter Knorr das Blatt 1979 verließen, um Titanic zu gründen, wurde es im Westen richtig witzig. Dem Osten blieb zunächst nur der Eulenspiegel.

Zur Wiedervereinigung gab es bei Titanic 1989 denn auch ein Titelbild, das den „Ossis“ anzeigte, was ihnen in Zukunft satirisch blühen sollte – und was den „Wessis“ schon seit langem blühte: „Zonen-Gabi im Glück – meine erste Banane“ stand darauf zu lesen. Und zu sehen war ein tränengespicktes Mädel mit Minipli-Frisur, das eine geschälte Gurke in Händen hielt. Im Sammelband Titanic. Das Erstbeste aus 30 Jahren ist dieses nun schon fast legendäre Titelbild neben anderen schon fast legendären Titelbildern auf dem Cover abgedruckt – beziehungsweise eine Variante davon, die Angela Merkel als „neue“ Zonengabi zeigt.

Drinnen im Buch gibt es allerbeste Zeichnungen, Bilder, Montagen und Texte, mit denen die Satirezeitschrift die Geschichte der deutsch-deutschen Trennung und Wiedervereinigung, aber auch die Geschichte unseres Alltagslebens mal poetisch (Chlodwig Poth oder Max Goldt), mal bissig, hin und wieder sogar bösartig mitverfolgt und kommentiert hat. Da werden sich ausgesprochene Titanic-Fans gern zurückerinnern. Und Neueinsteiger werden staunend bewundern, was ihnen bisher entgangen ist. - Thomas Köster

Kurzbeschreibung

«Die verbotenste Zeitschrift Deutschlands.» DER SPIEGEL 30 Jahre Titanic – Das endgültige Satirebuch Als die TITANIC von Robert Gernhardt, Peter Knorr, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F. K. Waechter 1979 gegründet wurde, da glaubte man, bestenfalls drei Jahre über die Runden zu kommen. Nachrückende neue Kräfte, hoffnungslose Jungsatiriker aus der Provinz und andere Totalversager würden das Blatt dann schon erfolgreich zugrunde richten. Doch bisher sind alle nachwachsenden Generationen an diesem Projekt gescheitert. Zur Verblüffung ihrer Gründer hat sich die TITANIC als unsinkbar entpuppt. Dieses Buch versammelt nicht nur die besten Geschichten, Cartoons und Fotowitze aus dreißig Jahren – vom Buntstiftlutscher bei «Wetten, dass..?» über «Genschman» und die «Zonen-Gaby» bis zum Freßkorb, mit dem die Fußball-WM 2006 ins Land gelockt wurde –, sondern auch zahlreiche unveröffentlichte Originalbeiträge. Ein Muß für alle Fans von intelligenter Satire. «Die TITANIC ist das Flaggschiff des deutschen Humors.» FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG ~ Kann Spuren von Nüssen enthalten ~

Über den Autor

Peter Knorr, Jahrgang 1939, ist Mitbegründer von Titanic . Gemeinsam mit Bernd Eilert und Robert Gernhardt schrieb er die Gags für Otto Waalkes, viele hundert Funk- und Fernsehstunden und mit Hans Traxler Birne Das Buch zum Kanzler .

Oliver Maria Schmitt, Jahrgang 1966, war Chefredakteur der Titanic (1995-2000), ist Mitglied der TitanicBoyGroup und legte 2001 mit Die schärfsten Kritiker der Elche eine Geschichte der Neuen Frankfurter Schule vor. 2009 erhelt er den Henri-Nannen-Preis.

Martin Sonneborn, Jahrgang 1965, war Chefredakteur der «Titanic» (2000-2005) und brillierte mit medienwirksamen Aktionen: Er bestach FIFA-Bosse und gründete die PARTEI zur endgültigen Teilung Deutschlands.

Mark-Stefan Tietze, Jahrgang 1966, ist Redakteur der Titanic , Starkstromgitarrist und war lange Vorsitzender des Landesverbandes NRW der PARTEI . Zuletzt gab er heraus: Vom Fachmann für Kenner. Lebenshilfe von Titanic (2005).

Hans Zippert, Jahrgang 1957, war Chefredakteur der Titanic (1990-1995), erhielt 2007 den Henri-Nannen-Preis für seine Welt -Kolumne Zippert zappt und veröffentlichte zahlreiche Bücher, zuletzt Die 55 beliebtesten Krankheiten der Deutschen .
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