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Produktinformation
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Visuell ruft die Inszenierung Erstaunen hervor. Für die Geschichte und ihre Umsetzung gilt dies leider nicht. In deren Mittelpunkt steht der Waise Cale, dessen Vater gestorben ist, als der böse Drej die Erde atomisiert hat. Cale erfährt, dass er auserkoren ist, das letzte Projekt seines Vaters zu verwirklichen. Dieser hat an einem gigantischen Raumschiffprojekt namens Titan A.E (A.E. = After Earth, in diesem Fall etwa: Nachfolger der Erde) gearbeitet, das den im Weltall lebenden Menschen eine neue Heimat geben soll.
Auserwählt, um gegen das Böse zu kämpfen? Ein gigantisches Raumschiff, dessen Energie Leben schaffen, aber auch vernichten kann: Das erinnert gewaltig an den Todesstern aus Krieg der Sterne. Und auch das Thema der Lebenserzeugung durch gigantische Energieaufwendungen ist nicht neu: Star Trek 2: Der Zorn des Khan heißt der Film, den Titan A.E. an dieser Stelle hemmungslos zitiert. So entwickelt sich Titan A.E., der immerhin von einem Autorenteam geschrieben wurde, dem unter anderen Joss Whedon, der Erfinder und Produzent der TV-Serie Buffy -- Im Bann der Dämonen angehörte, zu einer Zitatensammlung, die es leider verschläft, eine eigene Identität aufzubauen.
Es ist offensichtlich, dass der Film als Zielpublikum neben der Familie vor allem ein junges, männliches Publikum im Visier hatte. Und so bewegt sich seine Inszenierung auf einem dünnen Seil zwischen seichter Familienunterhaltung und einem härteren, japanisch geprägten Anime-Stil, was dem Film in den USA um ein Haar eine PG-13-Freigabe (vergleichbar einer FSK 12-Freigabe) eingebracht hätte. Übrigens nicht wegen grafischer Gewalt, sondern wegen der in einer Szene schüchtern angedeuteten Nacktheit einer Hauptfigur! --Sam Sutherland
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Hervorragende technische Gestaltung, maue Story - diese Zusammenfassung, die man von allen Seiten zu diesen Film hört, lässt sich so nicht ohne weiteres unterstreichen. Denn im Grunde bietet die Geschichte der `Star Wars'-Filme inhaltlich auch nicht viel mehr, an welche sich dieser Film stark anlehnt. Ähnlich monumental wie ein galaktischer Krieg ist der Ansatz, einer heimatlosen Rasse eine neue Heimat durch eine technische Meisterleistung zu bieten. Die Schwierigkeit bei Zeichentrickfiguren, sie mit einem eigenen Charakter zu versehen, gelingt dem Film dazu auch noch sehr gut, wie ich finde.
Dieser gelungene Versuch hier, einen Zeichentrickfilm kombiniert mit neuster Computertechnik zu machen, finde ich noch heute sehr ansehnlich. Dazu gefällt der rockige Soundtrack, was im Gesamtpaket die Zielgruppe eher im Alter über 15 Jahre als darunter ansiedelt. Und der aktuelle Preis von knappen 8 ¤ rechtfertigt die Anschaffung allemal.
Die Ausstattung der DVD ist durchaus angemessen und ausreichend. Kinotrailer, Fotogaliere, Musikvideo des Titelsongs "Over my head" von Lit und einige nicht verwendete Szenen. Dazu der für DVDs obligatorischen Audiokommentar des Regisseurs Don Bluth. Missglückte Szenen gibt es naturgemäß hier nicht. Der Ton ist sowohl in Deutsch als auch Englisch in Dolby digital 5.1 und kracht herrlich. Bei der Musik macht es ordentlich Spaß. Das Bild ist makellos.
Mein Fazit: Absolut gelungener Mix aus japanischem Anime und Hochglanz-Hollywood! Ich denke, dass sowohl Kinder (der Film hat weder gewaltverherrlichende noch sexuell anrüchige Szenen) und Tennager, aber auch zeichentrickbegeisterte Männer, die das Kind noch im Herzen tragen, ihren Spaß an diesem Film haben können. Ich hatte ihn!
- Making of
- unveröffentlichte Bilder
- Zeichnungen
- Dokumentation des Regisseurs
- Musikvideo von Lit
- Werbespots und Kinotrailer
Also insgesamt gebe ich dem Film auf alle Fälle die 5 Sterne
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