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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
86 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einzigartig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tipps vom Hundeflüsterer: Einfache Maßnahmen für die gelungene Beziehung zwischen Mensch und Hund (Gebundene Ausgabe)
Als Hundetrainerin beschäftige ich mich oft und gerne mit der Arbeit anderer Trainer, und von Millans Büchern konnte ich persönlich eine Menge lernen.Wer genaue Anleitungen zur Erziehung oder Patentmittel sucht, um seine "Hunde-Probleme" in den Griff zu bekommen, sollte sich das Geld allerdings lieber sparen. Die beiden Bücher richten sich an Hundebesitzer, -trainer, usw, die bereit sind, in der Beziehung zu ihrem Hund (und generell) etwas "tiefer" zu gehen. Zwar geht es auch ganz pragmatisch um die Grundbedürfnisse eines jeden Hundes: "Bewegung, Disziplin, Zuneigung - in dieser Reihenfolge" (im 2.Buch wird hierbei auch genauer auf die rassebedingten besonderen Bedürfnisse eingegangen), jedoch widmet sich Cesar Millan in beiden Büchern sehr ausführlich dem Thema Energieübertragung und wie wichtig sie im Umgang mit unseren Hunden (und Mitmenschen) ist. Vereinfacht ausgedrückt: Unsere innere Einstellung, unsere Stimmungen und Emotionen beeinflussen in hohem Maße das, was wir erreichen wollen, oder umgekehrt das, was wir als "Problemverhalten" bezeichnen. Ein Beispiel: Möchte ich einem ängstlichen Hund in einer bestimmten Situation Sicherheit geben und ihn von seiner Angst befreien, muss ich selbst besonders gelassen, souverän und ruhig agieren und dies auch ausstrahlen, damit die Therapie Erfolg haben kann. Wenn ich selbst ängstlich bin und vielleicht noch "beruhigend" auf den Hund einrede, wird der Hund meine ängstliche Stimmung in jedem Fall spüren/riechen und die Therapie bliebe erfolglos. Auch ist an anderer Stelle mit Energie das Energielevel eines Hundes oder Menschen gemeint, wie wir es im physischen Sinne verstehen würden. Schafft sich z.B. ein Mensch mit niedrigem Energieniveau, der am liebsten auf dem Sofa liegt und ein Buch liest, einen Bordercollie an, führt dies wahrscheinlich auf Dauer zu Problemen. Laut Millan folgen Hunde ausschließlich einem "Rudelführer", der eine "ruhige, bestimmte Energie" ausstrahlt. Dies ist der rote Faden in den Büchern von Cesar Millan. Verfechter der ausschließlich sanften Erziehung mögen sich hier anstoßen, aber hier geht es nicht um "Machotum" oder die gewaltsame Durchsetzung der "Alpharolle" Mensch, sondern um das natürliche Grundbedürfnis aller Caniden nach einem wohlwollenden, ausgeglichenen, konsequenten und selbstbewussten Leittier. Wenn man lernen möchte, wie man das anstellt, sind die Bücher genau das richtige. Hier geht es um mehr, als darum, wie ich meinem Hund genug Bewegung verschaffe (auch das ist ein wichtiges Thema!). Es geht um Kommunikation, das Aufgeben der Vermenschlichung unserer Hunde, das Einlassen auf unsere ursprüngliche Verbindung zur Natur, kurz darum, die Welt auch mal aus Hundesicht zu betrachten und auf dieser Basis unseren Hunden das zu geben, was sie zu ausgeglichen, glücklichen Tieren macht. (Wer hier aufschreit, weil Millan einen Hund durchaus auch mal körperlich korrigiert, dem empfehle ich so oft wie möglich frei miteinander kommunizierende Hunde zu beobachten, oder sich Dokumentationen über Hunde oder Wölfe anzusehen, die Welpen haben. Im Übrigen arbeitet er meist mit Hunden, die stark verhaltensauffällig sind, und wo man mit Clicker und Co nichts erreichen würde. Millan arbeitet solange nur mit Energie und Körpersprache, wie es geht.) Im ersten Buch erzählt Millan am Anfang von seiner Kindheit mit Hunden und wie sein Traum, Hundetrainer in den USA zu werden, entstand. Man sollte auf jeden Fall offen für Geschichten sein, denn solche werden in beiden Büchern zwischendurch viele erzählt. Man könnte auch "Fallgeschichten" sagen, aber - wie gesagt - es geht um mehr, als einem Hund das Anspringen von Besuch abzugewöhnen; es geht auch um die Wandlung, die sich in den Menschen vollzieht, nachdem sie mit Millan gearbeiten haben. Ich würde empfehlen, beide Bücher zu lesen und sich zusätzlich Videomaterial anzusehen (z.B. auf Youtube unter "Dog Whisperer"), um eine genauere Vorstellung von Millans Arbeit zu bekommen. In den 1-Sterne Rezensionen erwähnen einige den Mangel an fachlich fundiertem Wissen. Dazu möchte ich anmerken, dass Millans Bücher beim Verlag "Goldmann Arkana" erschienen sind. Dieser Verlag hieß früher "Goldmann Esoterik" und vertreibt Bücher über Esoterik, Spiritualität und alternative Heilmethoden. Wer sich ein solches Buch kauft und ein Fachbuch über Verhaltensbiologie erwartet, muss sich nicht wundern, wenn er enttäuscht wird. Das ist so, als würde man Eurosport einschalten und sich dann darüber beschwerden, dass keine Tierdokumentation läuft. Ich finde, man kann viel Positives von einem anderen Hundetrainer lernen, ohne alles an ihm gut zu finden. Ich würde einiges anders machen als Cesar Millan und bin auch nicht mit allen Hilfsmitteln, die er verwendet, einverstanden. Trotzdem habe ich in hohem Maße von seinen Büchern profitiert.(Mein Hund übrigens auch.) Wer sich eingehender mit Millan beschäftigt wird feststellen, dass er über eine langjährige Erfahrung im Umgang mit verhaltensauffälligen Hunden verfügt. In seinem Center in Los Angeles hat er ein Rudel von ca 40 Hunden. Diese Hunde waren fast alle dem Tode geweiht, weil sie z.B. schwere Aggressionsprobleme hatten. Mit diesen Hunden geht er morgens 4 Stunden durch die Hügel, mit allen 40! Wenn er nun die ganze Zeit über die Hunde machen ließe, was sie wollen, könnte er keine Kontrolle haben. Er MUSS darüber entscheiden können, wann sie vor und wann hinter ihm laufen. Wenn man sich Videos dieses Rudels ansieht, kann man sehen, dass es sich heute um ausgeglichene, soziale (nicht eingeschüchterte, ängstliche!) Tiere handelt. Millan nutzt sein Rudel auch, um verhaltensauffällige Hunde zu rehabilitieren. Das würde nicht funktionieren, wenn seine Hunde nicht absolut sozial wären. 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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Hund erzieht uns zum besseren Menschen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tipps vom Hundeflüsterer: Einfache Maßnahmen für die gelungene Beziehung zwischen Mensch und Hund (Taschenbuch)
Cesar Millan ist mein absoluter Favorit unter den Ratgebern für Hundebesitzer. Das Buch ist von einer Co-Autorin in einem absolut angenehmen Stil geschrieben, enthält neben den Grundsätzen der Hundeerziehung auch Geschichten über den Werdegang von Cesar Millan.Cesar Millan schreibt darüber, wie wir an uns selbst arbeiten müssen, um dem Hund ein guter Rudelführer zu sein. Exakte Tipps für "Sitz", "Platz" und "Bleib" werden nicht gegeben. Das Buch gibt jedoch wichtige Hinweise darauf, wie ein Spaziergang mit dem Hund aussehen soll, wie man das Haus mit dem Hund verlässt und was zu beachten ist, damit der Hund ein ausgeglichenes Familienmitglied sein kann. Hier erfährt man auch, dass es dem Hundebesitzer selbst überlassen ist, ob er den Hund bei Tisch betteln lässt oder nicht, ANSPRINGEN hingegen niemals zu tolerieren ist. Er vermittelt gut, wie orientierungslos und unglücklich Hunde sind, die mit Mitleid, zu viel Liebe oder Vermenschlichung konfrontiert werden. Kurz: Man lernt, was Hunde WIRKLICH brauchen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Von Kennern verehrt, von Leien verpönt,
Von Falvina (Rückersdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Tipps vom Hundeflüsterer: Einfache Maßnahmen für die gelungene Beziehung zwischen Mensch und Hund (Taschenbuch)
Zu Beginn etwas sehr wichtiges:Dies ist KEIN Buch für Hundeerziehung zumindest nich im klassischen Sinn, kein Leitfaden der Hundeerziehung. Das wird auch von Cesar Millan immer wieder in diesem Buch betont. Wer ein Buch mit Erziehungstips sucht, der ist hier falsch. Seit 10 Jahren beschäftige ich mich mit Hundeerziehung und seit über vier Jahren bin ich aktiv damit beschäftigt, "beratungsresistenten" Hundebesitzern das Verhalten und die Beziehung zwischen Hund-Mensch, etwas näherzubringen. Nachdem ich die Sendungen "Der Hundeflüsterer" gesehen habe, lies ich mir die Bücher natürlich nicht entgehen. Ich habe in den 10 Jahren viele Bücher über Hundeerziehung und Verhalten gelesen, viele Seminare und Workshops besucht, aber so etwas wie Cesar Millan habe ich noch nicht erlebt. Der Mann ist en "Hundegott" :o) Außer "das andere Ende der Leine" habe ich kein besseres Buch gelesen. Man kann es grob mit Mario Barth vergleichen. Wenn dieser von seinen Frauenerlebnissen erzählt, finden sich die ein oder anderen(ob Mann oder Frau) wieder, keiner würde es aber direkt zugeben. Cesar Millan bringt alles auf den Punkt und wenn man tief in sich geht, wird man herausfinden, dass er recht hat. Natürlich müsste man sich eingestehen, dass man Fehler in der Hundeerziehung gemacht hat (ein Fehler ist schon zu glauben, dass der Hund einen erhöhten Napf braucht), oder einiges hat schleifen lassen und mal ehrlich, wir Menschen tun uns schwer unsere Fehler einzugestehen. Entweder man ist zu stolz um es zuzugeben, oder man sagt sich einfach: Mir taugt mein Hund so wie er ist und mit kleinen Marotten kann ich gut leben. Aber kann der Hund auch damit Leben? In seinem Buch redet er immer von der Energie, die ein Mensch, ja jedes Lebewesen ausstrahlt. Die Haltung des Körpers usw. und ich sehe es Tag ein Tag aus, wenn Leute aus den Platz "geschlappt" kommen, einfach nur um in einer Hundeschule zu sein....arbeiten wollen die wenigsten. Sie wollen einen tollen Hund...aus dem Zauberhut. Ein gehorsamer Hund ist aber noch lange kein glücklicher Hund und kann sich trotzdem zum "Problemhund" entwickeln, wenn man ihn nicht Hund sein lässt und man die Ausgabe des Rudelführers nicht 100%ig ernst nimmt. Dies ist ein Vollzeitjob, sonst versucht der Hund diesen Job auszuführen, und das geht meistens nach hinten Los, da viele damit überfordert sind. Einige Sachen sind manchmal fraglich, z.B. kritisieren viele das "Rucken an der Leine". Da bin ich auch dagegen. Wenn man aber genauer hinsieht "zerrt" er nicht an der Leine (so wie viele behaupten). Nein, er gibt "Impulse", er korrigiert den Hund. Natürlich muss man sich immer vor Augen halten, was für einen Hund man therapiert. Einen ängstlichen, einen dominanten usw. Man darf das nicht alles über einen Kamm scheren. Und: dies sind einige Anreize und Geschichten über seine Arbeit. Wenn man es verschen will, sollte man ich individuell das herauspiken und dann seine eigene Methode entwickeln, da ja jeder seinen Hund am besten kennt. Dies ist kein Lehrbuch im eingenen Sinne, bitte vergesst das nicht. Aber vorsicht mit dem Buch... Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie ihren Hund "Vermenschlichen" oder keine Probleme "sehen", die werden es nicht verstehen und auch nicht umsetzten können. Also werden sie auch enttäuscht sein von diesem Buch. Allen, die versuchen wollen "alles" über und von ihrem Hund zu lernen, dem kann ich seine Bücher nur empfehlen. Wer Sky empfängt, dem würde ich auch "Der Hundeflüsterer" auf NatGeo Wild empfehlen, dann kann man sehen wie er es macht, das hilft vielen zusätzlich. Wer einen "Problemhund" hat, dem rate ich aber ab es selbst zu versuchen, es kommt natürlich auch darauf an in welchem Stadium sich das Problem befindet. Solchen Leuten würde ich dringen raten einen Spezialisten zu Rate zu ziehen, denn sonst kann dies auch nach hinten los gehen. Wie gesagt, ich bin begeitert... Eines noch, ich werden mich jetzt sehr unbeliebt machen, aber denkt mal darüber nach: Allen schlechten Rezessionen über das Buch muss ich leider sagen: Tut mir leid, aber ihr habt es nicht verstanden oder ihr habt einfach nicht das Zeug zum Rudelführer. Es klingt hart aber so ist es. Ich weiß, dass wollen die Menschen nicht hören. Die wenigsten Menschen können ein guter und gerechter "Chef" sein, weil es ihnen nicht liegt. Ich sehe das jeden Tag. UND: den einzig wahren Weg der Hundeerziehung GIBT ES NICHT. Wie auch Kinder sind alle Hunde anders. Jeder einzelne Hund gleicht nicht dem anderen. Und dass auch nicht alle Leute in der Lage sind, Kinder zu erziehen, brauche ich an dieser Stelle ja nicht zu erwähnen :o) Aber viele geben sich sehr viel Mühe und wenn alle ein Rudel führen könnten und ihren Hund erziehen, dann wäre ich ja arbeitslos :o) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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