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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der etwas andere Beruf,
Rezension bezieht sich auf: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen (Gebundene Ausgabe)
Toxic von Beruf Auftragskiller, hat in seinen Augen alles was es braucht um glücklich zu sein, bis dann etwas schief läuft. Bei einem seiner Aufträge erschießt er einen FBI-Agenten. Jetzt muss er schleunigst verschwinden, doch wenn man schnell weg muss hat man nicht viel Zeit den perfekten Plan zu schmieden. Und so schlüpft er in die Identität eines Fernsehpredigers und reißt nach Island ein. Doch wie soll er seine Lämmchen beraten? Was kann ein Killer zum Seelenheil beitragen? Doch nicht nur das, auch die isländischen Frauen machen ihm das Leben schwer... Doch dann scheint alles umsonst gewesen zu sein, denn seine Tarnung droht aufzufliegen und wieder muss Toxic flüchten nur wohin diesmal?In vielen überaus amüsanten Kapiteln lernen wir Toxic kennen, wir erfahren wie es ihm im Krieg erging und warum er zum Serienkiller wurde. Der Autor schafft es viele sehr ernste Themen in seinen Roman hinein zu weben, ohne dabei geschmacklos zu werden auch wenn sein Erzähler, Toxic, alles andere als gefühlvoll ist. Mit vielen einfallsreichen Wortkreationen werden die Passagen ausgeschmückt und mit dem einzigartigem Humor von Hallgrimur Helgason versehen. Obwohl das Buch vor schwarzem Humor nur so überläuft, macht es großen Spaß mit Toxic die Welt der Isländer zu erkunden. Ein empfehlenswertes Buch für alle die gerne mal etwas außergewöhnliches lesen möchten. Punktabzug gibt es lediglich für das leicht merkwürdige Ende, aber lest selbst! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Isländische Nächte,
Rezension bezieht sich auf: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen (Gebundene Ausgabe)
Der Auftragsmörder Tom Boksic muss untertauchen, da sein letztes Opfer sich als getarnter FPI-Agent entpuppt hat. Auf der Flucht tötet er einen Prediger, der auf dem Weg nach Island war, und übernimmt dessen Identität. In Island angekommen muss er vor laufender Kamera einem Gottesdienst beiwohnen, wird kurz darauf enttarnt und verpflichtet sich, um der ausieferung zu entkommen, seinen Glaubensbrüdern gegenüber dem alten Leben abzuschwören und nur mehr Gott zu dienen.Helgason beginnt den Roman recht spritzig und schafft eine schnelle Verbindung zum Leser. Die Schilderungen eines geborenen" Mörders von der Trostlosigkeit des isländischen Sommers und der Furcht vor einem noch schrecklicheren Winter sind gelungene Unterhaltung. Leider kann ich mich vom letzten Drittel nicht mehr so gut unterhalten lassen. Die Wandlung vom Mörder in einen treusorgenden Familienvater nehme ich Tom Boksic nicht mehr ab. Da helfen auch die Rückblenden auf die Gräuel des Jugoslawienkrieges nicht, die die Gedanken des jungen Kroaten erzählen. In Summe weder Gemüse noch Fleisch Helgason hätte sich zwischen Krimi oder einer Aufarbeitung des Kriegstraumas entscheiden müssen. So endet der Roman nach starkem Beginn eher in der isländischen Nacht - und die dauert fast 6 Monate. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kalt gestellt in Island,
Rezension bezieht sich auf: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen (Gebundene Ausgabe)
Toxic, ein amerikanischer Profikiller mit kroatischen Wurzeln, versaut einen Auftrag und muss Hals über Kopf aus den USA fliehen. Seine neue Identität wählt er per Zufall - und wird amerikanischer Fernsehpriester auf dem Weg nach Island. Dort soll er möglichst wenig Aufsehen machen und abwarten ... was natürlich kräftig misslingt.Der isländische Autor findet einen geschickten Weg, das Leben von Toxic zu beschreiben. Er hat einen sehr gut lesbaren Schreibstil, auch wenn die Sprache sehr derb ist. Das passt aber gut zum Wesen des Protagonisten und ist deshalb nicht nur verzeihlich sondern sogar angemessen. Die Personen sind recht gut beschrieben, auch wenn den Charakteren etwas Tiefgang fehlt. Den geneigten Leser wird das jedoch weniger stören, da das Buch ja nur 270 Seiten hat und für wahre Tiefenanalysen kein Platz bleibt. Die Geschichte ist auch nicht so angelegt, als müssten alle Personen haarklein dargestellt werden. Dafür bekommt man einen guten Einblick in das Seelen"heil" des Killers. Nach meinem Geschmack hätte man aus dem Grundgedanken, der wirklich fantastisch ist, deutlich mehr machen können. Da wäre also nicht nur die Anzahl der Seiten ausbaufähig. Und noch ein Manko in meinen Augen: ich mag keine uneindeutigen Buchenden (und das liegt nicht an mangelnder Fantasie). Doch leider hier haben wir eins. Trotzdem heißt mein Urteil für diese gelungene Idee und die recht gute Umsetzung: 4 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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