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Tipping Point: Wie kleine Dinge Großes bewirken können Taschenbuch – 1. Oktober 2002


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Produktinformation


Mehr über den Autor

Malcolm Gladwell schrieb über Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin für die "Washington Post", deren Bürochef in New York er anschließend wurde. Derzeit schreibt er für den "New Yorker".

Produktbeschreibungen

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tipping point dürfte vermutlich jeden Leser begeistern. Schwer zu rezensieren ist das Buch, weil den deutschen Rezensenten die Frage umtreibt, für wen Gladwell eigentlich geschrieben hat: Für Seuchenmediziner oder für Soziologen? Meint er die Werbestrategen oder die höhere Polizeiführung, die Psychologen oder die Historiker? Alle genannten Professionen werden beim Zuklappen des Bandes klüger sein als vorher und Gladwell lobpreisen. Nachdenken über tipping points ist für alle wichtig, die das Verhalten großer Menschenmassen in irgendeiner Weise vorhersehen (oder als Historiker im Nachhinein erklären) müssen. Tipping point? Gemeint ist jener Punkt, den Marxisten einst gut hegelianisch als "qualitativen Umschlag" zu bezeichnen pflegten: Das Wasser wird heißer und immer heißer (Quantität!), bis es an einem bestimmten Punkt kochend in einen anderen Aggregatzustand (Qualität!) "umschlägt".

Winzige Veränderungen sind es, die eine Ware zur Mode werden lassen, ein U-Bahnsystem vom Verbrechenshort zum sicheren Verkehrsmittel. Der Volksmund weiß: "Kleine Ursachen, große Wirkungen!". Diesen Faktoren in allen Bereichen der Gesellschaft gilt das ganze Interesse des Autors. Er untersucht die Rolle der beteiligten Personen "Das Gesetz der wenigen" (die Identifizierung von "Vermittlern", "Kennern" und "Verkäufern" lohnte allein schon die Lektüre des Buches), analysiert den "Verankerungsfaktor" (anhand der Sesamstraße!), die "Macht der Umstände" (nicht ganz glücklich formuliert) und die "Drei Regeln von Epidemien".

Ein Buch wie dieses würde in Deutschland nicht geschrieben werden; -- falls doch, fände sich kein Verleger. Wir lieben nun mal die Grenzen. Zwischen Ländern, zwischen Wissenschaftsdisziplinen, zwischen Berufen: Eigener Pavillon für jeden, selbst für Monaco. Die Amis sind nicht zur Expo erschienen. --Michael Winteroll -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Faszinierend« (Dt. Allgemeines Sonntagsblatt)

»Gladwells Theorie ... ist so unterhaltsam geschrieben, dass sie sich als Hausbuch lesen lässt.« (Süddeutsche Zeitung)

»Das Buch ist eine atemberaubende Übung in Gesellschaftstheorie.« (Time Magazine)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gernot Ernst am 2. November 2006
Format: Taschenbuch
Komplexe Systeme, ob es Gesellschaften sind, Lebewesen oder eine Zelle haben gemeinsame Eigenschaften. Unter anderem kann es ploetzlich zu starken Aenderungen kommen, die nur durch geringe Veraenderungen ausgeloest werden. Mit diesem Themenbereich beschaeftigt sich das Buch von Gladwell.

Das Thema ist also vielversprechend und koennte auf eine inzwischen reichhaltige Forschungsliteratur aufbauen. Gladwell zitiert auch einige interessante Untersuchungen von allerdings unterschiedlicher Qualitaet. Er vermittelt dem Leser ein Eindruck ueber das Gebiet. Das geschieht allerdings nicht sehr zusammenhaengend. Die Beispiele erscheinen teilweise zufaellig und die Argumentation ist nicht immer schluessig. Historische Beispiele werden als Beleg verwendet, obwohl sie hoechstens als Hypothese dienen koennte. Die Kindersendung "Sesamstrasse" wird in einem interessanten Beitrag gewuerdigt, hat aber mit dem Hauptthema nur mittelbar etwas zu tun. Die Zitierung von Einzelpersonen entspricht einer sehr "amerikanischen" Schreibweise.

Richtig enttaeuschend ist, dass dem Verfasser der Blick ueber den Tellerand fehlt. Bei weiten mehr wissenschaftliche Bereiche als nur Psychologie, Soziologie oder Oekonomie haben sich mit dem Sachverhalt beschaeftigt. Es fehlt der Verweis auf die bereits sehr fundierten Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Mathematik und angewandten Physik, die diese Phaenomene untersucht und in Modellen beschrieben haben. Die Versprechung, zu zeigen wie Systeme beeinflusst koennen, wird nicht eingeloest. Das ist vielleicht auch zu frueh, aber dann sollte der Autor das nicht auf dem Klappentext akzeptieren. Warum der Verlag umbedingt einen englischen Ausdruck benutzen musste ("Tipping point") anstatt des gleichwertigen deutschen Ausdruckes ("Umschlagspunkt"), ist wohl sein Geheimnis.

Bilanz: Ganz nett, aber es gibt bessere Buecher.
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78 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Kaspar am 30. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Meine Beschäftigung mit Tipping Point hatte vier Phasen: Enttäuschung, Begeisterung - Ernüchterung - Weiterempfehlung.
1. Phase: Enttäuschung
Die Erkentnisse Gladwells erscheinen zunächst banal: Sein Tipping Point erscheint zunächst als nichts anderes, womit sich jeder Business-Plan für Web-Seiten beschäftigt: Wie kann ich die kritische Masse erreichen, damit mein Produkt sich von alleine multipliziert. Das war mir dann doch zu wenig für ein Buch, das so gehyped wurde.
2. Phase: Begeisterung
Gladwells wirklich mitreißende Art zu schreiben ließ mich weiterlesen. Wie er die Typen von Multiplikatoren (Vermittler, Verkäufer, Kenner) beschreibt, ist eine geniale Mischung aus Zusammenfassung von Studien sowie eigenen Erlebenissen und Abstraktionen. So etwas liest man nicht oft.
3. Phase: Ernüchterung
Zu einer Produktenttäuschung kam ich, da das Buch als Managementberatung verkauft wurde: Das gerade ist es nicht. Denn Gladwell gibt keinerlei konkrete Hinweise, wie man den eigenen Tipping Point für sein Unternehmen finden kann. Auch eine nachgeschobene zweiseitige Anleitung am Ende kommt über den Ruch - da hat der Lektor am Ende gesagt: Wir brauchen aber auch eine Handlungsanleitung - nicht hinaus.
4. Phase Weiterempfehlung
Hat man sich vom Klappentext-Versprechen gelöst, ist Gladwell nahezu ein Muss. Denn er gibt einem so viele Geschichten an die Hand in denen man seine Managementziele verdeutlichen kann, eigenes Vorgehen reflektieren kann oder einfach nur Spaß zum Überdenken der Gewichtung von Entscheidungen, dass er sich völlig lohnt.
Deswegen am Ende: Volle Punktzahl
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Finn Rieder am 31. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
BUCHINHALT:

"Die Welt um uns herum mag unbeweglich und unnachgiebig erscheinen. Sie ist es nicht."Mit diesem Glaubenssatz eröffnet M. Gladwell einen neuen Blick auf unsere Umwelt: mit dem kleinsten Anstoß kann man sie "wenn man den Tipping Point trifft" kippen. Dem Konzept des Tipping Point liegt der Gedanke zu Grunde, dass es genügt, die Aufmerksamkeit auf einige wenige Stellschrauben zu richten, um zu erklären, warum bestimmte Ideen, Verhaltensweisen oder Produkte "Epidemien" auslösen und andere nicht. Diese Stellschrauben, die sukzessive im Buch erläutert werden, sind:

1.) das "Gesetz der Wenigen",

2.) die "Verankerung" und

3.) die "Macht der Umstände".

Das Gesetz der Wenigen besagt, dass "Kenner", "Vermittler" und "Verkäufer" dafür verantwortlich sind, dass Mund-zu-Mund Epidemien entstehen. Darauf aufbauend argumentiert das Gesetz der Verankerung, dass Ideen, Produkte oder Verhaltensweisen sich zusätzlich ausreichend einprägen und uns zum Handeln bringen müssen, wenn sie in der Lage sein sollen, Epidemien auszulösen. Neben den Leuten, die Epidemien verbreiten und den wesentlichen Zügen von erfolgreichen Epidemien, kommt ein dritter entscheidender Faktor hinzu: Epidemien hängen von den Bedingungen und Umständen der Zeit und des Ortes ihres Geschehens ab. Demnach kann sich eine Reihe relativ kleiner Veränderungen in unserer äußeren Umgebung dramatisch auf unser Verhalten auswirken.

BEWERTUNG:

M.
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