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Produktinformation
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Meggie bekommt erste Antworten, als sie vom grausamen Capricorn gefangen genommen werden. Er tut alles, um von Mo das Buch "Tintenherz" zu bekommen. Denn Capricorn selbst -- und nicht nur er -- ist aus diesem Buch in unsere Welt gekommen, "herausgelesen" von Mo. Ein Albtraum wird lebendig, ein Buch erwacht zum Leben. Und Meggie wird zum Angelpunkt eines dunklen Kampfes zwischen Realität und allzu realer Fiktion.
Tintenherz ist ein fabelhaft erzähltes Buch über Bücher, über das Wunder des Lesens und über die Bedeutung, die Geschichten für unser Leben haben. Wer hätte sich nicht schon einmal gewünscht, dass die Figuren aus seinen Büchern lebendig werden? Funke lässt diesen Traum Wirklichkeit werden. Aber Meggie, Mo und alle anderen zahlen dafür einen hohen Preis. Denn wundersame Märchenwelt und finsterer Albtraum gehen Hand in Hand, und das Böse scheint von Anfang an die besseren Karten zu haben...
Mit ihrem neuen Buch wird Cornelia Funke nicht nur ihre Fangemeinde begeistern. Auch diejenigen, die ihre Bücher noch nicht kennen, werden "Funke-süchtig" werden, sobald sie einige Seiten gelesen haben. Und die einen wie die anderen werden am Ende erstaunt und betrübt feststellen, dass sie die fast 600 Seiten wie im Rausch verschlungen haben. Aber glücklicherweise gibt es ja noch andere Bücher von dieser außergewöhnlichen Autorin, die zu Recht seit ihrem Buch Herr der Diebe auch international bekannt ist. --Gabi Neumayer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
102 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fazinierend,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tintenwelt 1: Tintenherz (Gebundene Ausgabe)
Die kleine Meggie lebt mir ihrem Vater Mo in einem kleinen Häuschen voller Bücher. Mo verdient sein Geld als Buchrestaurateur und vererbte seiner Tochter schon früh die Liebe zu Büchern. Über ihre Mutter weiß das Mädchen so gut wie nichts, denn sie verschwand vor neun Jahren und Mo erzählt nicht viel darüber. Als eines nachts der unheimliche Fremde auftaucht, einen gehörnten Marder im Rucksack und von Mo "Staubfinger" genannt, bekommt Meggie es zum ersten Mal in ihrem Leben mit der Angst zu tun. Anscheinend berechtigt, denn am nächsten Morgen will sich Mo mit ihr von Staubfinger unerkannt zu Meggies Tante Elinor aufmachen. Doch der Fremde lässt sich nicht abschütteln und Meggie versucht verzweifelt herauszufinden, was gerade geschieht und wer sowohl Staubfinger, als auch der ominöse Capricorn, über den sich die Erwachsenen unterhalten, sind. Doch Mo will Meggie vor zu viel Wissen beschützen und so bittet er Elinor ein Buch in ihrer gigantischen Bibliothek zu verstecken, das das Rätsel vielleicht lösen könnte. Tatsächlich ist "Tintenherz" das Buch, das die Geschichte von Staubfinger und Capricorn erzählt. Capricorn mit einem Herzen, das so schwarz ist wie Tinte. Und nicht nur Staubfinger hat es in unsere Welt verschlagen. "Tintenherz" ist ein Buch, in dem man sich gleich zu Anfang verlieren kann, in dessen Schönheit man versinkt und von dessen Figuren man nachts träumt. Vergleiche mit Harry Potter bleiben natürlich wie so oft nicht aus. Doch mit Harry Potter hat "Tintenherz" nichts gemeinsam außer der Tatsache, dass es sich in beiden Fällen um Kinder/Jugendbücher handelt. Für eine deutsche Autorin jedenfalls hat Cornelia Funke im Ausland bisher ganz beachtlichen Erfolg. Man mag sich streiten, welches Buch, Harry Potter oder Tintenherz, nun besser oder schlechter ist. Ein Urteil darüber möchte ich nicht fällen, da beide auf ihre ganz besondere Art faszinierend sind. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
78 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mittelprächtig: gute Idee, schleppende Umsetzung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tintenwelt 1: Tintenherz (Gebundene Ausgabe)
Lange habe ich überlegt, was es ist, das mich an Funkes Tintenwelt-Büchern störte, obwohl ich die Ideen darin gut fand und auch zwei Theaterstücke, die nach den Büchern entstanden sind, gesehen habe und ganz begeistert davon war. Dann erschien kürzlich eine Kritik zu Funkes neuestem Buch "Reckless" in unserer Regionalzeitung und der Rezensent dort brachte es für mich auf den Punkt: Funkes Hang zu "schiefen Metaphern", misslungene Versuche, möglichst bildhaft zu schreiben, wobei dann solche Sachen herauskommen wie: "das Feuer beißt", was im Laufe des Buches immerzu wiederholt wird, bis es zumindest für mich leicht anstrengend wurde. Zumal nie ganz klar wird, wieso das Feuer hier mit einem bissigen Tier gleichgesetzt wird.Insgesamt gefällt mir Funkes Schreibstil nicht so gut. Ja, es verwundert mich sogar, warum gerade ihr Stil von manchen Seiten so hochgelobt wurde. Denn ich fand ihre Sprache eher im Wortschatz beschränkt, wiederholend und wenig lebendig, teils sogar zäh und langatmig. So erwachten im Buch auch die Figuren aus sich selbst heraus kaum zum Leben, allein Staubfinger zeigt eine gewisse Vielschichtigkeit und gewisse überraschende Züge, er schien mir der einzige wirkliche Charakter, während die anderen eher bloße Typen bleiben (die schrullige Tante, der fürsorgliche Vater, das altkluge Mädchen, der Bösewicht usw.). Ein Buch, das durch seine schöne Aufmachung besticht und dessen Erfolg sicher auch viel mit der gezielten Vermarktung als "deutsche Antwort auf Harry Potter" (ja, so in etwa wurde der erste Band damals beworben) zu tun hat. Hätte man es aber einfach unter die ganzen anderen Neuerscheinungen ausgelegt und auf die "Mund zu Mund"-Werbung vertraut, frage ich mich, ob "Tintenherz" so oft verkauft worden wäre. Mut zur eigenen Meinung, auch wenn die "Rache" durch "Nicht hilfreich"-Klicks schon abzusehen ist... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Märchenhafte Entführung in düstere Abgründe.........,
Rezension bezieht sich auf: Tintenwelt 1: Tintenherz (Gebundene Ausgabe)
mit Sieg über das Böse!Meggie, ihr Vater Mo ("Zauberzunge"), Tante Elinor und Staubfinger werden in einen lebendig gewordenen Alptraum hineingezogen. Nämlich in ein fantasievolles Abenteuer mit lebendig gewordenen Schurken, die vorgelesenen Büchern "entsprungen" sind. Capricorn und seine Gesellen sind das personifizierte Böse und werden durch die Minderheit (Mo, Meggie, Elinor und den Autor des "Tintenherz") mit Liebe, Pfiffigkeit und Tücke geschlagen. Denn "Tintenherz" ist ist nicht nur eine Geschichte über die Magie des Lesens/Vorlesens, sondern vor allem auch eine Geschichte über die Liebe. Gespickt mit liebevollen Illustrationen. Es enthält ein gerüttelt Mass an Lebenserfahrungen Erwachsener in eine für Kinder und Jugendliche verständliche Form gebracht (nicht dozierend wirkend) und wird gekrönt mit sorgsam ausgewählten, bibliophilen Zitaten zu Beginn eines jeden Kapitels. Fazit: Cornelia Funke ist wieder einmal ein ideenreiches Meisterwerk gelungen, das nicht nur Kinderherzen höherschlagen, sondern auch bibliophile Erwachsene begeistern dürfte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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