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Produktinformation
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So findet Meggie sich in der vertrauten und zugleich völlig fremden Tintenwelt wieder. Einer Welt voller Magie, fantastischer Wesen, grausamer Tyrannen und vogelfreier Spielleute. Staubfinger hat dort seine geliebte Frau wiedergefunden -- aber kann er seinem vorbestimmten Schicksal entgehen? Farid und Meggie finden zwar den Schriftsteller, der die Tintenwelt erschaffen hat, doch seine halbherzigen Versuche, ihnen zu helfen, machen alles nur noch schlimmer. Als wäre das alles nicht schon schrecklich genug, hat Basta inzwischen in der realen Welt Meggies Familie gefunden, und bald ist er ebenfalls wieder in der Tintenwelt -- ebenso wie Meggies Eltern. Mo wird angeschossen, der grausame Natternkopf rüstet sich zur Übernahme der Macht, Basta jagt Meggie und Staubfinger. Und dann werden Meggie und Mo auch noch zu Gefangenen des Natternkopfs ...
Die Macht von Wörtern und Geschichten und die Frage nach der Möglichkeit, ein offenbar vorherbestimmtes Schicksal zu ändern: Das sind auch die Themen dieses zweiten Bandes um die Tintenwelt. Stärker noch als im ersten Band durchdringen sich hier reale und fiktive Welt. Diesmal werden die echten Figuren in die Welt des Buches Tintenherz versetzt und müssen sich in dieser fremden Umgebung behaupten. Und die ist wundersam, fantastisch und lässt einen immer wieder staunen -- aber vor allem ist sie grausam, düster und schrecklich. Wer dieses Buch liest, sollte sich deshalb auf ein alptraumhaftes Abenteuer voller Verzweiflung vorbereiten, durchsetzt nur von kleinen Momenten von Hoffnung. Hoffnung auch darauf, dass im dritten Band doch noch alles gut werden kann -- auch wenn es am Ende von Tintenblut nicht danach aussieht. --Gabi Neumayer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Auch, dass die Zeitungen wie "New York Times" etc. gerade das loben, dass Cornelia Funke das "Buch" als solches so poetisch heraushebt - auch das hat mich diesmal ein wenig gestört. Sätze wie "Das Buch konnte erst jetzt atmen" oder die sich immer wieder wiederholende Hymne auf die Lebendigkeit der Wörter,... irgendwie wurde mir das diesmal zu viel. Ich hatte die Idee verstanden und fand dann auch die gewählten Worte nicht mehr neu, sondern echt wiederholend. Ein solches Gefühl habe ich bei Büchern von Michael Ende an keiner Stelle je entwickelt.
... Lesen Sie weiter... ›Ich persönlich fand, dass sich der mittlere Teil des Buchs etwas zieht, sprich die Spannung kommt abhanden. Anstatt dass die Handlung vorangeht, kommen immer mehr und mehr neue Personen hinzu. Meggie und Mo sind getrennt, die meisten aus Tintenherz bekannten Charaktere haben nur noch eine Nebenrolle (Mo, Resa, Elinor, Basta...) Im Zentrum stehen jetzt Meggie und Fenoglio sowie Staubfinger und Farrid. Auch die in "Tintenherz" hochgepriesene Liebe zu Büchern im Allgemeinen und das Herein/Herauslesen in und aus Büchern spielen nur noch untergeordnete Rollen.
Die Handlung ist nicht mehr ganz kindgerecht wie im ersten Buch, sondern entwickelt eine eher traurige, düstere, teils blutige Atmosphäre.
Sehr schön finde ich, dass die Idee aus dem ersten Buch, nämlich jedes Kapitel mit einem passenden Auszug aus einem bekannten Kinderbuch zu beginnen, fortgeführt wurde.
Fazit: Das Buch ist etwas lang, man muss sich schon im mittleren Teil etwas zwingen, weiterzulesen, die Handlung stockt, dafür wurde hier eine riesige Fantasy-Welt erschaffen.
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