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Tinnitus Sanctus
 
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Tinnitus Sanctus [Doppel-CD]

Edguy Audio CD
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Fotos

Abbildung von Edguy

Biografie

Tobias Sammet – ein Name, der für hochklassigen Heavy Metal steht. Sei es unter dem Banner von Edguy, jener Band, die von den beiden Chef-Skorpionen Klaus Meine und Rudolf Schenker zu ihren Kronprinzen geadelt wurden, wenn sich die Scorpions – immerhin Deutschlands weltweit anerkannter Rock-Export Nummer eins - nach ihrer Abschieds-Tournee zur Ruhe setzen.
Sei es unter der Flagge von Avantasia,… Lesen Sie mehr im Edguy-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (14. November 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Nuclear Blast (Warner)
  • ASIN: B001GV09DA
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (86 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.400 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Ministry Of Saints
2. Sex Fire Religion
3. The Pride Of Creation
4. Nine Lives
5. Wake Up Dreaming Black
6. Dragonfly
7. Thorn Without A Rose
8. 9-2-9
9. Speedhoven
10. Dead Or Rock
11. Aren't You A Little Pervert Too? Bonustrack
12. Catch Of The Century Live
13. Sacrifice Live
14. Babylon Live
15. Lavatory Love Machine Live
16. Tears Of A Mandrake Live
17. Vain Glory Opera Live
18. Superheroes Live
19. Fucking With Fire Live
20. Avantasia Live
Alle 21 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

EDGUY, Tinnitus sanctus - 2CD-Digi

Heiliges Ohrensausen - EDGUY pustet Euch die Lauscher frei!

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Heiliger Hörschaden! 17. November 2008
Format:Audio CD
Heiliger Hörschaden!

Anleitende Vorworte für diese Rezension:

Attention! Dieses Schriftwerk dient der Wahrheitsfindung, d.h., ich werde sämtliche Anpreisungsorgien und Marktschreiereien vermeiden und meine Meinung ganz bewusst in den Urlaub schicken, damit der Leser eine objektive Beschreibung des zu besprechenden Werkes erhält. Bloß weil ich eventuell einen 'heiligen Hörschaden' erleide, muss dies nicht zwangsläufig für jeden Interessenten gelten.
Attention 2! Ich bin mir sehr wohl der Tatsache bewusst, dass sie für eine Rezension in einem Internetkaufhaus recht lang ausgefallen ist. Schieß [sic! hehe] drauf! Erstens liest man heutzutage sowieso zu wenig und zweitens brauche ich zumindest ein wenig Luft, um meine Punkte ein wenig ausführen zu können.

Die erste Kontaktaufnahme mit dem Tinnitus vollzieht sich beim (Platten)Dealer des Vertrauens selbstmurmelnd über das Artwork: Der Menschensohn himself, bekannt durch die legendären 'Kill your idol'-Shirts, blutet nicht wie seine Mutter aus dem Äuglein, sondern aus dem Gehörgang. Das lässt zwei Schlussfolgerungen zu:
Entweder ist J.C. kein Rocker, oder die Klanggewalt des neuen Albums bläst sogar den Sohn des Allmächt'gen um. Auf jeden Fall muss man eine gewisse Portion (Selbst)Ironie und Bereitschaft zum Lachen mitbringen. Die angeschnittenen Themen Religion/Versuchung und Humor werden im Laufe des Albums weiterhin unsere Wege kreuz(ig)en.

Nachdem mit Rocket Ride, einem bunten Feuerwerk hardrockender akustischer Aromen, und Crimson Idol meets Faust a.k.a. The Scarecrow bereits eine Abkehr der Edguys vom puritanischen Power/Speed Metal-Glauben stattfand, blieb abzuwarten, ob diese 'Blasphemie' sondergleichen fortgesetzt wird. Daher befindet sich Tinnitus sanctus momentan in den Fängen der rezensorischen Inquisition, die die möglicherweise ketzerische Platte ob ihrer Konfession ausquetscht.
Die Reformationspläne anno domino [sic!, hehe] 2008 lauten: Catchy Melodien, Ohrwurmpotential, simple und daher eingängige/effektive Strukturen sowie eine RAUere Produktion als die Stimme unseres Ex-Präsis. Apropos Stimme, auch Señor Sammet verkehrt nicht mehr in astronomischen Regionen, sondern bevorzugt heuer erdiges Terrain.

Dabei hörte der hessische Hohepriester des Hardrock wohl wie Jeanne d'Arc diverse heilige Stimmen, die ihn auf seiner Mission inspirierten: Man(n) verwendet Accept-ables Teutonen-riffing (Ministry Of Saints), riskiert eine dicke Lippe a la Aerosmith (Sex Fire Religion, vgl. das Intro zu Love In An Elevator & Tyler'schen Slang), zaubert mit Magnum'scher Epik & Chören (Dragonfly), und rockt nach traditioneller Krokus-Schule (Dead Or Rock). Nichtsdestotrotz zeichnet sich jedes Stück durch einen typischen 'Touch of Edguy' aus.

Ein paar Up-Tempo-Stücke erinnern wage an alte Zeiten, z.B. The Pride Of Creation inklusive radikalem Bruch zum Mid-Tempo, welches nach der Brücke zum Roadrunner-Modus zurückkehrt und das Album von einer dynamischen Seite präsentiert. Wette, dass sämtliche Erdferkel das Lied fortan als ihre ewige Hymne betrachten... Wake Up Dreaming Black (Tempo: Out of vogue) wird durch kleine dynamische Breaks aufgelockert und vernichtet ganze Heerscharen von Engeln im Refrain. Soll heißen, man kann ihn entweder als eingängig oder penetrant bezeichnen. Das Opus Speedhoven (7:40 min.) stellt man sich wie Devil In The Belfry pt. II, extended version, vor, ergänzt durch sakrale Orgelklänge. Spielt als längeres Stück nicht in derselben Liga wie Theater Of Salvation oder The Seven Angels, will es allerdings auch nicht. Textlich rechnet der Geist des eponymen Komponisten mit den Stimmen der Vergangenheit ab. Speedhoven und seine Schreie werden diejenigen heimsuchen, die um der wahren Musik willen gekommen sind, aber ihre eben noch hochgehaltenen Ideale vergessen, weil nicht mehr das vorhanden ist, was sie haben wollten. In der Brücke stirbt der Künstler schließlich in das selbst geschaffene Paradies, in dem ausschließlich seine Kunst zählt, die zu bestimmen niemand außer ihm selbst ein Recht hat.

Nine Lives und 929 (keine Position aus dem horizontalen, sondern eine Zimmernummer, also bloß der Ort, wo...) werden von verspielten Keyboards dominiert und bringen Van Halen-Frische, aber auch deren simplen Aufbau mit. Die obligatorische Herzschmerzballade mit einer gehörigen Portion Pathos fehlt natürlich nicht (Thorn Without A Rose), wobei mich interessieren würde, ob Poison mit Every Rose Has Its Thorn als Taufpaten dabei waren. Zum Abschluss wird's noch mal richtig unanständig, d.h., COUNTRY, UUUUAAAARRRRGGGHHHHH!!!! Aren't You A Little Pervert, Too?!? ist glücklicherweise bloß eine schweinische Parodie mit politischem Seitenhieb.

Ihr habt's überstanden: Ich hoffe, ich konnte andeuten, dass Tinnitus Sanctus eine Entwicklung in den Hardrock/Melodic Metal-Bereich ist und nur noch an einem seidenen Faden hängt, was die Power/Speedwurzeln betrifft. Dafür erhält man eingängige, zeitgemäße Titel, die zusammen allerdings keine (!) homogene Mischung ergeben. Begründung folgt: Die meisten Titel sind, wie gesagt, moderne Hardrocker. Speedhoven nicht, Dragonfly nicht, Pervert genauso wenig. Sie beackern inhaltlich wie äußerlich ein komplett anderes Feld und machen es unmöglich, von einem in sich geschlossenen Werk zu sprechen. Dies ist keine Kritik, sondern eine Feststellung (Können wir aber gerne drüber diskutieren). Ich vermeide es ferner, dieses Album besser oder schlechter als irgendwas zu bezeichnen, da ich solche Vergleiche mit Vorgängern für unfair halte. Es gibt in meinen Augen kein 'besser' oder 'schlechter', lediglich 'anders'.

Zur Punktevergabe: Ich gebe die volle Punktzahl, weil ich eine abgeben muss. Ich halte ein solches System für falsch, weil man darüber ein Werk nicht aussagekräftig bewerten kann. Ich denke, dafür bedarf es Worte, und derer sind genug gefallen. Es geht mir auch nicht darum, euch irgendein Produkt aufzuschwatzen. Ich hoffe bloß, ausreichend Fakten wiedergegeben zu haben, die euer Interesse geweckt haben, so dass ihr der Platte im Laden durch Antesten eine Chance gebt, aber nicht blind kauft, bloß weil ein bestimmtes Etikett drauf klebt.

Danke für die Aufmerksamkeit! Hey, aufwachen...aufwachen, hab' ich gesagt...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan T. TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Mit "Tinnitus Sanctus" dürfte der Kurswechsel von Edguy endgültig vollzogen sein. Diese Entwicklung dürfte vielen, sehr vielen Fans der ersten Stunde nicht zusagen, ist aber bei weitem nicht so schlecht, wie einige behaupten. Bereits nach "Hellfire Club" hat die Truppe um Tobias Sammet meiner Ansicht nach begonnen, einen Strich unter den "alten" Stil zu ziehen, nachdem dessen Grenzen vollständig ausgelotet wurden. Vermutlich war es die drohende Gefahr der Selbstwiederholung, die zu dieser Entwicklung geführt hat - etwas, das schon bei vielen Bands zu beobachten war und immer das gleiche, traurige Ergebnis hat: alteingesessene Fans wenden sich scharenweise ab und akzeptieren die neue Ausrichtung nicht (prominentestes Beispiel: Metallica), was wiederum auf Unverständnis seitens der offeneren Hörerschaft und nicht selten auch der Bands führt. Ein Teufelskreis, der vor allem im Heavy-Metal-Bereich oft beobachtet werden kann.

Wenn man also versucht, möglichst frei von Vorurteilen, die sich übrigens auch bei mir durch das songwriterisch eher bescheidene "Rocket Ride" angesammelt haben, an die Sache heranzugehen, muss man "Tinnitus Sanctus" eine klare Verbesserung gegenüber dem unmittelbaren Vorgänger bescheinigen. Bereits der harte, sehr rockige und mit gutem Refrain ausgestattete Opener "Ministry Of Saints" ist ein Song, der sofort zu begeistern weiß. Sehr positiv fällt auch "The Pride Of Creation" auf, das interessanten Gesang bietet und vor allem auch aufgrund der Chöre gefällt und hohe Langzeitwirkung entfaltet. Mit "Dragonfly" und "Speedhoven" haben es auch zwei Hymnen der alten Edguy-Schule auf das Album geschafft, die auch den eingesessenen Fans gefallen dürften. Beide Songs sind abwechslungsreich, düster und jeweils mit einem furiosen Finale ausgestattet - daran gibt es wirklich nichts auszusetzen. Beispielhaft für die neue Ausrichtung sind hingegen die guten Rocker "Nine Lives", "9-2-9" und "Dead Or Rock", die zwar im Vergleich zu den 4 oben genannten Stücken ein wenig abfallen, aber immer noch in der oberen Gütekategorie angesiedelt sind.

Natürlich ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt, auch auf diesem Album haben die Hessen ein paar Schwachstellen fabriziert. Beispielsweise das gleich an zweiter Stelle platzierte und schwachsinnig betitelte "Sex Fire Religion", das mit seinem Refrain in Endlosschleife nervt. Auch auf die übliche (Halb-) Ballade "Thorn Without A Rose" hätte ich gut und gern verzichten können - in diesem Bereich weist der Backkatalog der Band wesentlich bessere Lieder (beispielsweise "Tomorrow") auf. Einziger Totalausfall ist in meinen Ohren aber das an fünfter Stelle "versteckte" Wake Up Dreaming Black", das einfach nicht hängenbleiben will und eine Belanglosigkeit ist, die man von einer Gruppe wie Edguy gar nicht kennt. Über den Rausschmeißer "Aren't You A Little Pervert Too?" mit seinen Country-Anleihen werden die Meinungen wie immer bei solchen Spaß-Stücken auseinander gehen, ich persönlich finde ihn hier mal ganz lustig, aber zu oft muss ich ihn nicht hören.

Als Fazit würde ich sagen, dass "Tinnitus Sanctus" an die besten Edguy-Alben zwar nicht herankommt, aber eine deutliche Verbesserung (nicht nur was das Covermotiv betrifft) gegenüber "Rocket Ride" ist. Wohin der Weg der Band führen wird und wie viele Fans ihr folgen werden, muss die Zeit zeigen. Eine angemessene Bewertung wären hier wohl 3,5 Sterne gewesen, die ich nur deshalb auf 3 abrunde, weil mir die älteren Scheiben ein wenig besser gefielen - was nichts mit dem prinzipiellen Stil, sondern mit dem damals auf Albumlänge besseren Songwriting zu tun hat.

Die Bonus-CD, die dieser Edition beiliegt, enthält 10 Live-Tracks, die zwar ordentlich, aber keineswegs überragend sind. Schuld daran ist der Sound, der das Bootleg-Niveau nur knapp übertrifft. Die Songauswahl passt hingegen und umfasst praktisch alle Schaffensperioden der Fuldaer. Wer allerdings die volle Edguy-Live-Packung sucht, ist mit dem "offiziellen" Konzertmitschnitt "Burning Down The Opera" weit besser bedient. Als Bonus zu einer regulären Platte geht diese Disk aber durchaus in Ordnung - auf die Gesamtbewertung hat das aus meiner Sicht aber so oder so keinen Einfluss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beim heiligen Tinnitus 15. August 2009
Von Child in time TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
2008 erschien "Tinnitus Sanctus", das bis heute letzte Studio-Album der Mannen um Tausendsassa Tobias Sammet. Der musikalische Stil des Vorgängers "Rocket Ride" wurde konsequent weiterverfolgt. Melodischer Heavy Metal, der sich nicht immer ganz ernst nimmt, ist angesagt.

Ministry of saints: Im 1/3 aller Edguy-Stücke, einfach toll.
Sex fire religion: Besser als viele sagen, guter Song.
The pride of creation: Insg. mittelprächtig, aber schöner ruhiger Mittelteil.
Nine lives: Ordentlich, aber nichts besonderes.
Wake up dreaming black: Gut, richtig gut, ein Mitgröhler.
Dragonfly: Könnte etwas härter sein (wie mehrere Songs), aber genialer Refrain.
Thorn without a rose: Nette Ballade.
9-2-9: Ganz o.k., aber nichts neues.
Speedhoven: Großes Kino, sehr abwechslungsreich, teils schnell, dann wieder langsam.
Dead or rock: Flotter, guter Song, aber auch nichts neues.
Aren`t you a little pervert too?!: Edguy sind eben eine `lustige` Truppe.

"Tinnitus Sanctus" gehört sicher nicht zu den besten Alben der Gruppe. "Mandrake" und "Theater Of Salvation" bleiben unerreicht. Und trotzdem macht "T.S." Spaß, ist sehr abwechslungsreich und einfach `gut`, 4 Sterne.
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Gut, aber nicht das stärkste Album
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Laues Lüftchen
So das soll nun die beste Scheibe von Edguy sein ? Ich lach mich schlapp.Was hat diese Scheibe mit Metal zu tun. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2009 von The Bard
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