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Tinnitus [Taschenbuch]

Hel Fried
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

11. Mai 2004
Der letzte große Krieg hat die Menschheit ins Mittelalter zurückbefördert. Die großen Städte sind verstrahlte Todeszonen, aus denen Plünderer gelegentlich nützliche technische Relikte in die Dörfer bringen. Doch auch die Menschheit hat sich verändert. Eine zunehmende Anzahl von ihnen verfügt über besondere Geisteskräfte, dies sind die Telepathen. Oder auch Dämonen, wie sie von den normalen Menschen bezeichnet und gnadenlos verfolgt werden. Telepathen sind leicht daran zu erkennen, dass sie ein beständiges Signal im Kopf wahrnehmen, welches sie unwiderstehlich in Richtung seiner Quelle zieht. Dämonenjäger bilden eine eigene Kaste, deren Aufgabe es ist, niemanden je diese Quelle erreichen zu lassen. Wenn einem Dämon dies dennoch einmal gelingen sollte, befreite er den Teufel, und das Ende der Welt wäre gekommen.

Kramsky ist ein Telepath und er hat ein hehres Ziel: Er will bis zur Quelle des Signals vordringen – und es zerstören. Denn dann, so hofft er, werden die Telepathen nicht mehr davon in den sicheren Tod gelockt und können ein ungestörtes, freies Leben führen. Was er nicht weiß, ist, dass die Legende vom Teufel, der die Welt vernichten will, einen wahren Kern hat …


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 238 Seiten
  • Verlag: Eldur; Auflage: 1., Aufl. (11. Mai 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937419004
  • ISBN-13: 978-3937419008
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 877.395 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Für den kleinen Eldur-Verlag ist Tinnitus ein Roman, mit dem er sich durchaus nicht hinter den großen der Branche verstecken muss. -- X-Zine, Juli 2004

Hel Fried kann sich mit diesem Erstling durchaus zu der Oberliga der deutschsprachigen Science-Fiction-Autoren zählen. „Tinnitus“ leidet an keinen augenfälligen Schwächen und zeichnet sich vor allem durch eine gut durchdache und erzählte Handlung aus. -- buchkritik.at, 30. Juni 2004

X-Zine, Juli 2004

Für den kleinen Eldur-Verlag ist Tinnitus ein Roman, mit dem er sich durchaus nicht hinter den großen der Branche verstecken muss.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tinnitus 7. Juli 2004
Endzeitszenario? Dämonen? Geheimnisvolles Signal? Obwohl vielversprechend, gibt der Klappentext nur einen kleinen Teil der packenden Themen wieder, die in diesem Buch behandelt werden. Die scheinbar unzusammenhängenden ersten Episoden werden nach und nach auf raffinierte Weise zusammengeführt und lassen den Leser eintauchen in eine Welt, wie sie für Überlebende eines Nuklear-Krieges durchaus denkbar erscheint. Atmosphäre, Lokalitäten und Personen sind gut ausgeleuchtet, wobei positiv auffällt, dass die Charaktere ein interessantes Eigenleben besitzen. Ihre Kategorisierung beschränkt sich nicht auf das übliche Gut-/Böse-Schema, sondern bringt auch Grauzonen von Menschen zur Sprache, deren manipulierte, ethische Vorgaben zumindest zweifelhaft erscheinen. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick wirken mag. Hel Frieds perfekt durchdachte Handlungsstränge laufen in einem sich ständig steigernden Spannungsbogen zusammen und bieten am Ende eine furiose Auflösung.

Fazit: Ein sehr empfehlenswerter Roman, der in der Rubrik Science Fiktion aus dem Rahmen fällt.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr eigen, aber gut 3. März 2007
Also, dieses buch zu beschreiben ist schwer. Man muss es lesen. Es ist eine mischung aus sci-fi und endzeit, hat leider – wie ich zunächst annahm – nichts mit horror zu tun, macht aber nichts. Der roman spielt mit einer kleinen ausnahme zu beginn, weit in der zukunft in einem wohl postnuklearem zeitalter, nach einem ziemlich großen und verheerenden krieg. Zunächst werden einige personen vorgestellt, immer in einer art kurzgeschichte, so ziemlich jeder hat sein eigenes kapitel, und diese handlungsstränge laufen dann alle irgendwann zusammen. Zentrale figuren sind der telepathisch begabte kramsky, ein genetisches experiment aus einer kolonie, die isoliert vom rest der welt lebt. Er nimmt eine art signal mit seinen gedanken wahr und sucht den ursprung des signals. Dann lazarus, ein übermenschlich starker kerl, der sich an seine vergangenheit nicht erinnern kann, ein telepathisch begabtes mädchen bei sich aufzieht und der die sogenannten dämonen, menschen mit übernatürlichen fähigkeiten als einziger erfolgreich bekämpfen kann. Schon bald kreuzen sich die wege dieser beiden. Lazarus denkt kramsky sei ein dämon und kramsky, verfolgt von dämonenjägern, glaubt bei lazarus und dem mädchen die quelle des signals gefunden zu haben...

Ich gebe zu, hört sich alles etwas komisch an, aber das buch ist wirklich gut.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mit einfachen Mitteln eine komplexe Zukunft erschaffen 25. Dezember 2005
„Tinnitus“ – dieser Titel steht für das Signal, welches den Urinstinkt eines jedes Menschen weckt: die Neugier. Doch in Hel Frieds „Tinnitus“ erweist sich Neugier als tödlich, denn wer rechnet schon damit, dass die Menschheit so beeinflusst wurde, dass sie gar nicht anders konnte?

Hel Fried zeigt in diesem Buch alle Stärken, aber auch alle Schwächen der Menschheit auf, der am Ende gar keine andere Möglichkeit blieb, als aus gekränktem Stolz auf den roten Knopf zu drücken, der die atomare Vernichtung ihrer Art hätte einleiten sollen. Aber die Menschheit beweist sich als zäh und einige wenige überleben dennoch, um von Neuem mit ihrem Machtspiel zu beginnen. Aber die Menschheit war ja auch nie ohne Reserveplan …
Mit seinem Roman „Tinnitus“ zeigt sich Hel Fried auch als Meister der Science-Fiction, denn er hat alle Register gezogen: Außerirdische, der Dritte Weltkrieg und Mutanten mit überragenden geistigen Fähigkeiten.

Ich persönlich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen, nachdem ich damit begonnen hatte, da es auf seine Art wirklich fesselnd geschrieben ist und sich immer neue Abgründe auftun, die den Menschen das Leben zur Hölle machen. Bei einer überschaubaren Länge von 238 Seiten ist es auch problemlos möglich, das Buch bequem in drei bis vier Stunden durchzulesen. Es lädt damit also gerade dazu ein, einen unfreundlichen Sonntag im warmen Bett zu verbringen und sich auf eine Reise in die Zukunft zu begeben.
Schlussfolgernd muss ich dieses Buch jedem Science-Fiction-Fan ans Herz legen, er wird sicherlich nicht enttäuscht davon sein und die Zukunft ist eben doch immer etwas, das den Menschen tief in seinem Inneren interessiert.
Dennoch muss kein Neueinsteiger in dieses Genre fürchten, von allzu abstrakten Zukunftsvisionen überfordert zu werden, denn Hel Fried hat sie durchaus real gehalten, was vielleicht gerade die Macht von „Tinnitus“ ausmacht, denn er schafft es mit einfachen Mitteln, eine komplexe Zukunft aus dem Hut zu zaubern.

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