Den ganzen Videoproduktionen standen viele (auch mit Recht) in den letzten Jahren misstrauisch gegenüber. Bei "Tinkerbell" befürchtete ich zudem noch, dass ein "Barbie"-Kitsch in schreibunten Farben und mit "platter" Animation herauskommen könnte, der höchstens Baletttänzerinnen begeistern kann.
Meine Befürchtungen waren unbegründet. Trotz der Computeranimation (nein, kein handgezeichneter Film) haben es die Macher dieses Films geschafft, mit Hilfe von wunderschöner Musik (irisch angehauchter Score, sehr stimmig), liebenswerten Figuren und einer einfachen, aber bewegenden Geschichte von der Selbstfindung ein zeitloses Disney-Märchen zu erschaffen. Und was mich nochs ehr gefreut hat bei diesem Film war der Verzicht auf übertriebene Action/Hektik. Dieser Film kann sowohl den ganz Kleinen wie auch den ganz Großen gezeigt werden. Die Kleinen sehen die farbenpracht und Unterhaltung, die Großen verstehen hinter Tinkerbells verzweifeltem Problem, etwas anderes / Besseres sein zu wollen, vielleicht etwas irgendwann selbst Erlebtes...
Endlichw eider ein Film, der den Markennamen" Disney" verdient!
Übrigens - für die Comedy-Fans: Christian Tramitz aus der Bullyparade spricht die Rolle des schusseligen Tinkerelfen Bobbele. ;)