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Tinker, Tailor, Soldier, Spy & Smiley's People [4 DVDs] [UK Import]

Joss Ackland , Hywel Bennett , John Irvin , Simon Langton    Nicht geprüft   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,49
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Tinker, Tailor, Soldier, Spy & Smiley's People [4 DVDs] [UK Import] + Dame König As Spion
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Produktinformation

  • Darsteller: Joss Ackland, Hywel Bennett, Sian Phillips, Patrick Stewart, Beryl Reid
  • Regisseur(e): John Irvin, Simon Langton
  • Autoren: John le Carré
  • Produzenten: Jonathan Powell
  • Format: Import
  • Sprache: Englisch (Mono)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 4
  • BBFC: Freigegeben ab 15 Jahren
  • Studio: 2entertain
  • Erscheinungstermin: 22. August 2011
  • Spieldauer: 664 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005CW117C
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.100 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alec Guinness at his Best 14. Oktober 2011
Von A. Meier
Format:DVD
Zunächst führt die 1979 entstandene Fernsehverfilmung "Tinker, Tailor, Soldier, Spy [2 DVDs] [UK Import]" des gleichnamigen Buches "Dame, König, As, Spion: Thriller" von John le Carré in die Zeiten des Kalten Krieges und hinter die Kulissen von Geheimdienstaktivitäten während der siebziger Jahre. Der britische Geheimdienst ist auf höchster Ebene von einem Top-Agenten, der für die sowjetische Seite arbeitet, einem sogenannten Maulwurf, infiltriert. George Smiley, als hoher Beamter des Geheimdienstes seinerzeit in den Ruhestand zwangsversetzt, wird sozusagen "wieder aktiviert", um dem Rätsel und einigen Geheimnissen der Vergangenheit auf die Spur zu kommen.

Drei Jahre nach diesem Fernseherfolg setzte die BBC in "Smiley's People [UK Import]" Smiley noch einmal auf die Spur seines Gegenspielers Karla an. Der pensionierte Agentenchef wird diesmal nach dem Mord an einem ehemaligen russischen Doppelagenten, dem "General" (Curd Jürgens in seiner letzten Rolle), zu Rate gezogen. Ursprünglich zur Vertuschung auf den Vorfall angesetzt, wird Smiley zum "Agent in eigener Sache. Roman". - Hingewiesen sei im Hinblick auf die literarischen Vorlagen darauf, dass der zweite Teil ''Eine Art Held. Roman'' (''The Honourable Schoolboy'') bei den Verfilmungen außen vor bleibt. Zu sehen sind somit der erste und der dritte Teil, ohne dass dies aber mit inhaltlichen oder dramaturgischen Einbußen verbunden ist.

Auf seinen Wegen folgt man Smiley auf gewundenen Pfaden und muss dabei ähnlich wie bei den Büchern Geduld und Konzentration aufbringen, um nicht den Überblick zu verlieren. Die ersten beiden Folgen der jeweiligen Minserien dienen zunächst der Vorstellung der handelnden Personen sowie einer ausführlichen Einführung in die Gegebenheiten des Falls: Vorgeschichte, Hintergründe, frühere und spätere Begebenheiten im britischen Geheimdienst werden ausgiebig dargelegt und über weite Strecken auch nur verbal erörtert, sodass sich zunächst möglicherweise Langeweile und sogar Enttäuschung einstellen mag. Konzentrierte Aufmerksamkeit ist jedoch erforderlich, um Le Carrés komplexen Handlungsgefügen zu folgen. Inhaltlichen Details wird viel Aufmerksamkeit gewidmet, der Zuschauer atmosphärisch und differenziert auf die vielschichtigen Sachverhalte eingestimmt.

Die beiden Fernsehmehrteiler folgen fast minutiös dem Verlauf der Bücher - was Stärke und Schwäche der Verfilmungen gleichermaßen ausmacht; das Interesse erlahmt bisweilen, da Längen nicht ausbleiben. Auch wirkt die Art der filmischen Umsetzung dramaturgisch und ästhetisch bisweilen doch ein wenig unwirklich vorgestrig. Aber nach wie vor fesselt Guinness' subtile und facettenreiche Darstellung des britischen Geheimdienstlers. Der Plot des zweiten Teils ist noch komplexer angelegt als der des Vorgängers, mit Schauplätzen in England, Frankreich, der Schweiz, Hamburg und zuletzt auch Berlin. Als Zuschauer muss man sich hinsichtlich der Dramaturgie auf ein gemächliches Erzähltempo und ein für dieses Genre ungewöhnlich weitgehendes Maß an Gewaltlosigkeit einstellen, das man bei heutigen Film- und Serienproduktionen inzwischen nicht mehr vorfindet.

Alec Guinness, dieser unvergleichliche, wunderbar subtile Charakterschauspieler, zeichnet dabei die Figur eines erfahrenen und routinierten Geheimdienstlers, der bei seinen privaten Ermittlungen bisweilen nicht nur auf die Häme und Geringschätzung ehemaliger Kollegen trifft, sondern auch die eines melancholischen Einzelgängers, der auf Schritt und Tritt mit der Vergangenheit wie auch mit der Erkenntnis konfrontiert wird, als Ehemann betrogen, als Privatmann einsam und gescheitert zu sein. Guinness lässt den Zuschauer diesen George Smiley beim Denken zusehen und dabei kleinste Details der Figur aufscheinen, belässt ihm bei seinen Ermittlungen gleichzeitig aber auch etwas unergründlich Sphinxhaftes, mit seinen dicken Brillengläsern einer weisen alten Eule gleich. Ein Vergnügen für Liebhaber der Romane von Le Carré, vor allem aber ein Genuß für Fans von Alec Guinness, der mit der Darstellung von Smiley den von ihm bis dahin gespielten Rollen weitere Facetten seiner Schauspielkunst hinzufügte.

Guinness machte sich bereits während der Dreharbeiten zu der Miniserie "Tinker, Tailor, Soldier, Spy" die Figur des Smiley in einzigartiger Weise zu Eigen, war dabei von seiner Darstellung aber selbst zunächst überhaupt nicht überzeugt. Während der bereits schon weit fortgeschrittenen Dreharbeiten versuchte er noch, den Regisseur John Irvin zu einer Umbesetzung seiner Rolle zu bewegen. Nach Inaugenscheinnahme der ersten Muster aber schrieb Le Carré die sich zu dieser Zeit in Arbeit befindende Fortsetzung "Smiley's People" ("Agent in eigener Sache") nach den von Guinness zum Ausdruck gebrachten Charakterzügen um. Danach sah sich der Autor nicht mehr in der Lage, die Figur literarisch noch weiter zu entwickeln, da die von Guinness kreierte Filmfigur sich vor seine eigenen fiktionalen Vorstellungen von Smiley stellte, wie Le Carré selbst bekannte. Insoweit blieb "Smiley's People" sein letzter wirklicher Smiley-Roman. In "Der heimliche Gefährte." ("The Secret Pilgrim") ließ er ihn 1990 nur noch einmal als Nebenfigur und Stichwortgeber wieder aufleben.

Schwerlich lassen sich diese beiden Produktionen von 1979 und 1982, mit Mitgliedern der damaligen Ensembles des National Theatre in London, mit heutigen Sehgewohnheiten an dramaturgischen und ästhetischen Ansprüchen unserer Zeit messen. Auch sind gute Englischkenntnisse von Vorteil, um nicht zu sagen unabdingbar, da die Produktionen nur einsprachig vorliegen und das sprachliche Niveau als anspruchsvoll anzusehen ist. Bei Bedarf kann und sollte man von den - ebenfalls nur englischsprachigen - Untertiteln Gebrauch machen. Auch reicht die Bildqualität hinsichtlich Farbsättigung und Bildschärfe bei weitem nicht an das Niveau heutiger Produktionen heran (schon gar nicht an HDTV oder Blu-ray), was sicher zum anachronistischen Charme beiträgt. Man muss akzeptieren oder aber zu schätzen wissen, dass das Bildmaterial nicht nachbearbeitet wurde.

Als Bonusmaterial bietet der erste Teil einen Einblick in das Gefüge des britischen Geheimdienstes, dargelegt vom Autor selbst. Ergänzt wird der zweite Teil durch ein Feature über das Zustandekommen von Guinness' Mitwirkung, bei dem der Regisseur des ersten Teils, John Irvin, sowie auch hier wieder Le Carré zu Wort kommen. Vor allem letztgenannter macht durch seine Ausführungen und Anekdoten über den menschenscheuen und auch etwas spleenigen Charakterdarsteller sowie durch sein facettenreiches, wohl prononciertes Englisch diese beiden Teile in seiner überaus liebenswerten und bewunderungsvollen Zusammenfassung zu einem Genuß und zu einer fast schon melancholischen Referenz an einen unvergleichlichen Schauspieler, der in diesen Produktionen eine seiner letzten Hauptrollen bestritt.

Die Anschaffung dieses Double-Pack erweist sich in mehrfacher Hinsicht als eine sinnvolle Investion (siehe hierzu sonst auch bei amazon.co.uk/). Zum einen besitzt inzwischen kein deutscher Fernsehsender (seinerzeit das ZDF) mehr die Rechte an diesen BBC-Produktionen, somit ist von einer Wiederholung im Fernsehen nicht auszugehen. Und wie die Leser der Bücher wissen, findet erst mit "Smiley's People" die Geschichte um "Karla" schließlich ihren Abschluss. Für Kenner und Bewunderer von Alec Guinness fast schon überflüssig zu erwähnen, dass dieser das im ersten Teil gezeigte darstellerische Niveau im zweiten mehr als zu halten weiß. 2011 entstand die Neuverfilmung "Dame König As Spion" in Spielfilmlänge mit Gary Oldman in der Hauptrolle.

Wer nach dem Ansehen dieser einzigartigen Produktionen Lust auf mehr verspürt, der sei zum Vergleich auch auf "A Murder of Quality [UK Import]" von 1991 hingewiesen. Dieser basiert auf Le Carrés Roman "Ein Mord erster Klasse", angesiedelt in den sechziger Jahren mit Denholm Elliott als Smiley. Bereits 1987 wurde von der BBC Le Carrés stark (auto)biographisch gefärbter Roman ''A Perfect Spy'' (dt. ''Ein blendender Spion'') ebenfalls als Mini-Serie ''A Perfect Spy [3 DVDs] [UK Import]'' verfilmt, die für meine Begriffe aber gegenüber den hier besprochenen Verfilmungen in qualitativer Hinsicht enorm abfällt. Lesen Sie weiter... ›
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert! 17. Juni 2012
Format:DVD
Habe mir beide Mehrteiler schon vor Jahren in UK gekauft und kann sie nur uneingeschränkt weiter empfehlen. Aber Vorsicht, das ist kein Action-Kino a la Bourne-Trilogie. Diese Mini-Serien zeichnen sich durch eine intelligente und subtile Story aus, die nie etwas an Spannung vermissen lassen.
Leider hat BBC nicht die deutsche Tonspur mit drauf gepackt (Immerhin war das Ganze ja schon im Deutschen TV zu sehen), aber auf der anderen Seite ist auch ein Genuss, Alec Guinness hier im englischen original in Höchstform zu erleben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packendes gemischt mit Längen 11. November 2012
Von Grüner Baum TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Die Box enthält zwei orginal 1979 und 1982 ausgestrahlte Mini-Serien der BBC, die jeweils komplett ca. 4 Stunden dauern. Sprache ist ein sehr gut verständliches Britisch mit englischen UT.

Die Mini-Serie verfilmen je einen Roman von John Le Carre und dabei den ersten und dritten Teil einer Trilogie, die sich um das Duell auf Distanz zwischem dem britischen Geheimdienster George Smiley (der Held vieler Le Carre Romane, gespielt von Alec Guiness) und dem legendären Karla beim KGB (gespielt von Patrick Stewart, aber er ist in beiden Serien abgesehen von zwei Szenen nicht zu sehen) drehen. Smiley ist in beiden Geschichten eigentlich schon pensioniert, nachdem er vorher einer der führenden Leute des Geheimdienstes war.

In "Tinker, Tailor,..." geht es darum, dass Karla es geschafft hat, einen Spion auf absoluter Top-Ebene des britischen Dienstes zu platzieren und Smiley wird reaktiviert, um herauszufinden, wer es ist. Dabei spürt er in langen Gesprächen vergangenen Aktionen nach u.a. eines schief gegangenen Kommandos in der Tschechoslowakei.

Auch in Smileys Pople wird er aus dem Ruhestand reaktiviert. Ein schon vor langem übergelaufener russischer Ex-General (Curd Jürgens), der früher mit Smiley gearbeitet hat, wird getötet und hat vorher den Geheimdienst Kontakt aufgenommen. Smiley soll herausfinden, was dahinter steckt und die Jagd führt in bald nach Hamburg und noch weiter.

Die Serien sind sicherlich nicht jedermanns Geschmack und man muss ein gutes Stück Freude an nostalgischer Ausstrahlung mitbringen. Der Bildqualität ist die Entstehungszeit deutlich anzusehen. Es ist ok, aber doch nicht wirklich klar und gestochen. Die Handlungsführung ist gemächlich bis zuweilen einen Tick langweilig, selbst wenn man - wie ich - die langsame Handlungsführung älterer Produktionen mag. Das ist noch weniger ein Problem in Tinker, Tailor..., auch weil dort der Grundplot der Frage, wer nun der Spion ist, für eine gute Grundspannung sorgt. In Smileys People kommt zuweilen doch ein wenig viel Länge auf (da wird auch mal 5 Minuten gar nicht gesprochen) und die Geschichte ist auch nicht ganz so packend. Man konzentriert sich hier mehr auf das - freilich geniale - Spiel von Guiness und die Kamera zelebriert förmlich, wie er z.B. einfach nur eine Distanz zwischen zwei Stellen mit Schritten abmisst. Das ist toll anzuschauen, reicht aber oft nicht. Die oft recht langen Dialogszenen sind oft stark, manchmal aber auch nicht wirklich prickelnd und einen Tick zu lange geraten. - Ich würde für Tinker, Tailor... noch fünf Sterne geben, aber Smiley's... zieht es auf vier Sterne

Es ist ein paar Jahre her, dass ich die Le Carre Romane gelesen habe, so dass ich die Umsetzung nicht im Detail beurteilen kann, aber ich kann mich gut erinnern, dass die Grundstimmung der Romane in der Serie gut rüberkommt: düster, unscharf, geheimnisvoll. Das ist gut gemacht. Ein bisschen gestört hat mich nur, dass die Figuren außer Smiley zuweilen zu etwas zu sehr wie überhebliche, etwas unprofessionelle Dandys wirken, die den Geheimdiensjob als eine Passion arroganter, etwas skurriler Gentlemen betreiben. Das in der Grundstimmung auszudrücken ist sicher richtig, aber es wird in den Büchern bessern, aber in den Filmen weniger gut mit einer ausreichenden Schilderung ihres oft doch auch professionellen und kompetenten Tuns balanciert, das im doch auch einen sehr ernsten - politischen, aber auch menschlichen - Kern hat.
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