Die Geschichte ähnelt der von "Thrillseekers". Katastrophentouristen aus der Zukunft unternehmen Zeitreisen zu den großen Unglücksfällen der Geschichte. Das hat man als Science Fiction-Fan so oder ähnlich alles schon mal gesehen. Der Hauptdarsteller kommt den Leuten auf die Schliche und schafft sich selbst Zugang zu der Zeitreisetechnik. Bei dem Versuch, die Katastrophe, die auch zum Verlust seiner Tochter führt, aus der Vergangenheit ungeschehen zu machen, wirbelt er die "Zeitlinien" gehörig durcheinander. Es sieht so aus, als werde das Unglück ohnehin geschehen, egal was er anstellt. Das Zeitreise-Paradoxon, wonach die Reise in die Vergangenheit zur Verhinderung eines Ereignisses ja gar nicht stattfinden kann, wenn dieses sich nicht ereignet hat, findet hier seinen Höhepunkt in der Begegnung eines Menschen mit sich selbst in der Vergangenheit mit dem Ziel, gemeinsam das Unglück zu verhindern. Eigentlich ganz spannend gemacht, aber völlig unlogisch.
Hier noch der Hinweis für Hörgeschädigte: Keine Untertitel