- Pappbilderbuch
- Verlag: New York Verlag Alfred A. Knopf, (1999)
- Sprache: Englisch
- ASIN: B00278D7KS
- Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen Alle Rezensionen anzeigen (1.010 Kundenrezensionen)
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Produktinformation
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Was Crichton sehr gut kann: So wie in den Vorgaenger-Buechern Gentechnik oder Computertechnik alllgemeinverstaendlich dargestellt werden, so erfaehrt der Leser hier etwas ueber die Anfangsgruende der Quantentheorie, die in Zukunft noch eine sehr grosse Rolle spielen wird. Das macht das Buch wertvoller als viele andere. Es ist spannend geschrieben, wie auch die Vorgaenger, viele werden es, so wie ich, in einem Stueck durchlesen.
Warum trotzdem nur vier Sterne: So gut der Autor recherchiert hat, manchmal habe ich das Gefuehl, er ist etwas schreibfaul. Warum wer oder was so ist, wie er oder es ist, das wird nicht weiter dargelegt, es gibt keine Entwicklung der Charaktere. Sehr kurze Kapitel, viele Schnitte wie bei einem Action-Film, nicht umsonst werden Chrichtons letzte Buecher als Prosa-Versionen von Drehbuechern bezeichnet. Daher ist das Buch auch wesentlich kuerzer, als die (Papier-)Masse vermuten laesst. Buchstabengroesse, Zeilenabstand und bis zu drei Seiten (!) leeres Papier zwischen den Kapiteln sorgen dafuer, dass man zumindest optisch ein Buch von halbwegs normalem Umfang erwirbt. Zum Vergleich: Die Hardcover-Romane von Tom Clancy duerften zwei- bis dreimal so umfangreich sein, so dass man sie nicht wie dieses an einem Nachmittag konsumieren kann.
Sollte ich den Inhalt beschreiben? Besser nicht, laßt euch überraschen.
Es ist ein Buch, daß wieder einen Gegensatz aufzeigt, hier zwischen moderner Technik (Quantentechnologie) und archaischer Technik (Mittelalter) Allerdings wirkt es wie andere Bücher von Michael Crichton, beispielsweise Jurassic Park und Congo. Das Muster ist meistens relativ gleich: Eine skrupellose Firma entwickelt etwas bahnbrechendes und dadurch kommen harmlose Akademiker in eine Welt, auf die sie nicht vorbereitet sind und die sich gefährlich zeigt. Langsam wird es langweilig. Wie üblich steht die opulente Handlung im Vordergrund - die Charaktäre sind nicht sehr deutlich ausgeprägt.
Warum dann doch 4 Sterne? Mir sagt Crichton's Stil als schneller Happen zwischendurch sehr zu - abgesehen davon bin ich Mittelalterfan. Vor allem letzteren kann ich den Roman stark empfehlen. Es ist meiner Ansicht nach nur kurzweilige Unterhaltung, nichts tiefergehendes, geeignet für Popcornkino, aber sehr spannend geschrieben und Crichton muß doch schon ziemlich für die kleinen Details recherchiert haben.
Tim Tepaße
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