Am Anfang war ich skeptisch, aber gleichzeitig neugierig: Wie kann man ein Barockensemble, ein Saxophon, einen mir bis dato unbekannten Barockkomponisten und den Minimalismus von Philip Glass zusammen bringen? Doch das Hören wurde zum Erlebnis. Es treffen Welten aufeinander, alte und neue, die aber überraschend klangschön verschmelzen. Es zeigte mir wieder, dass sich Experimente lohnen können und gute Musik nicht in Gattungsschubladen passt. Die neuen Perspektiven und fast hypnotischen Klangräume sind schon sehr passend auf dem Cover angedeutet, was man umso besser versteht, wenn man einige der Stücke durchgehört hat. Eine (ent)spannende CD, wie man sie nicht alle Tage hört.