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am 28. Dezember 2006
Ob man das, was Kylesa hier tun, einfach so mit der Kategorie NOISE abtun kann, würde ich bestreiten. Der größte Teil der Songs ist fein durchstrukturiert (was man bei den ersten Durchläufen beim besten Willen noch nicht erkennen kann). Immer wieder verstehen Kylesa es, knackige Breaks a la Hardcore einzubauen und dadurch Abwechslung in die Sache zu bringen. Ebenso beliebt sind der eine oder andere Gitarrenlauf, der über einer brutalen Lärmwand schwebt. Wie man ja schon allgemein erfahren konnte, sind sowohl ein Sänger wie auch eine SängerIN an den Vocals zu Gange, manchmal einzeln oder abwechselnd oder gleich beide zusammen. Für mich ist allerdings bis heute noch nicht klar, wann hier das Mädel den Gesang übernimmt. Beide sind schlichtweg BRUTAL! Wer also auf ordentlichen Lärm steht, der immer wieder knallig auf den Punkt gebracht wird und voll in die Fresse geht und wer in diesem Genre so wie ich immer wieder gerne was Neues sucht, der muss hier zugreifen. Referenzen: ISIS (die ersten Platten), Neurosis (wenn es auf die Backe gibt), Part Chimp, Cult Of Luna (nur viel verrückter) oder auch die genialen Franzosen Overmars. KAUFEN! Ich habe inzwischen schon den Vorgänger bestellt.
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am 16. Juni 2011
Kylesa - Time Will Fuse It'S Worth
Progressiver Sludge, wie er von Mastodon, Baroness, High on Fire und eben Kylesa kommt ist seit ein paar Jahren eine wichtige Größe im Metalzirkus und wird vielerorts heiß gehandelt.
Kylesa können auf Time will Fuse it's worth noch nicht ganz als Gleichwertig mit Mastodon oder Baroness gesehen werden doch die Richtung ist ähnlich, rauher, härter, schneller und punkiger, aber die Richtung passt. Nimmt man diesen Stil und staffelt ihn ein wenig nach den wichtigen Nebenschauplätzten des Stils sind Baroness durch Hard Rock, Mastodon durch Metal und Kylesa durch Hardcore beeinflusst.
Im OX stand was von Crust, dass kann ich jetzt nicht so recht bestätigen.
Die Songs sind körnig und groß, die beiden Gitarren sind mal Stoner mal Doomig und bauen stets imense Wände, das mal kantig knackige, mal organisch treibende Druming(zwei Schlagzeuger!) ist ebenso atypischer Sludge wie der Großteil des Gesangs(2 Sänger, eine Sängerin zwischen Shouting, Growling und Clean).
Gitarren wie Sänger und auch Drummer überlagern einander, kämpfen gegeneinander an brüllen oder spielen sich in Grund und Boden. Als Neurosis sich noch nicht in den Doom vertieft hatten, machten sie ähnliche Dinge. Enemy of the Sun funktioniert streckenweise ähnlich. progressiv doomiger Hardcore? schneller wütender Doom? Irgendwas heftiges auf alle Fälle.
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am 22. Dezember 2008
Immer wieder ist es schwer, die aus der Hardcore oder Punk Szene entsprungenen, äußerst eigenständigen Werke einzuorden. Kylesa gehört ganz klar zu diesen Bands. Post-Core ist zwar ein neuartiger Sammelbegriff, aber dennoch passt nicht alles zusammen. Es ist sogar schon öfter vorgekommen, dass Bands aus dem Emo, Screamo Bereich dort eingeordnet wurden.

Der Sound von Kylesa ist auf jeden Fall auf Noise ausgelegt bzw. produziert. Er klingt kantig, kühl und es werden absichtlich sehr unmelodische Parts sowie schwerwiegende Breaks eingeworfen.
Anstatt in den Grindcore abzudriften kommt es aber, zwischen all den Lärmausbrüchen zu doomigen und psychedelischen Phasen. Gewürzt wird das Ganze mit brachialen, wütenden, rotzigen Vocals im Geschlechtswechsel, Gemeinsame Ausrufe sowie anklagenden Punkgesang.

Nach mehreren Hördurchgängen wird die ehrliche Wut deutlich spürbar, vor allem da die manchmal einfachen Akkorde absolut treffsicher sind. "Time Will Fuse Its Worth" will einfach nicht langweilig werden, da man immer wieder von nachvollziehbaren Emotionen und tiefgründiger Weltkritik durchgeschüttelt wird.
Geil!
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