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In Time to Voices

Blood Red Shoes Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (30. März 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Pias Coop/V2 (rough trade)
  • ASIN: B0070CFO4I
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.418 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. In Time To Voices
2. Lost Kids
3. Cold
4. Two Dead Minutes
5. The Silence And The Drones
6. Night Light
7. Je Me Perds
8. Stop Kicking
9. Slip Into Blue
10. Down Here In The Dark
11. 7 Years

Produktbeschreibungen

motor.de

Das britische Indie-Alternative-Duo hüpft spielend leicht über die Dritte-Album-Hürde und beweist, dass zwei Instrumente mitunter enormes Feuer entfachen können (Foto: Anton Coene) Die ewigen Vergleiche mit The Subways haben Laura-Mary Carter und Steven Ansell spätestens seit ihrem Zweitwerk "Fire Like This" hinter sich gelassen. Nun geht es mit ihrem Drittwerk "In Time To Voices" darum, all denen einen Maulkorb zu verpassen, die meinen, dass ein Schlagzeug, eine Gitarre und zwei Stimmen irgendwann zur Stagnation verdammt seien. Dabei muss eine auf der ersten Blick instrumentale Limitierung nicht zwingend mit musikalischem Stillstand einhergehen. Gleiches gilt für die Blood Red Shoes, die mit den Jahren ein feines Gespür dafür entwickelt haben, spezielle Stimmungen zu entwickeln. So spielt das britische Duo anno 2012 intensiv mit klanglichen Kontrasten, um jedweden Ansatz von Monotonie bereits im Keim zu ersticken. Sphärisch und hallumwoben thront Lauras weiche Stimme im eröffnenden Titeltrack über leicht angezerrter Gitarre und Midtempo Rhythmik, während das Duo im folgenden "Lost Kids" straighten und rifflastigen Indierock vom Stapel lässt. Blood Red Shoes - "Cold Mit "Cold" erreicht das Album dann erstmals den Siedepunkt und bietet eingängige und nachhaltige Single-Ware allerhöchster Güte. Produzent Mike Crossey hat abermals alles aus seinen Reglern rausgeholt und bettet das Duo in einen opulenten Sound, der nur in ruhigen Momenten daran erinnert, dass man es hier lediglich mit zwei Instrumenten zu tun hat. Auf eben solche muss man nicht lange warten, denn der anschließende Dreierpack ("Two Dead Minutes", "The Silence And The Drones", "Night Light") tritt gehörig auf die Bremse und belegt das eingangs erwähnte Talent für gegenpolige Balance-Spielereien. Ob spacig angehaucht oder klar und strukturiert; der Fokus in der teilweise fast schon episch anmutenden Stille liegt auf den Organen beider Protagonisten. Der Background säuselt eher nebenher, wenn die Stimmen von Steven und Laura zu einem beeindruckenden Ganzen verschmelzen und punktuell eingesetzte Piano-Elemente eine extra Portion Schwermut erzeugen. Blood Red Shoes - "In Time To Voices" (BBC Radio 1 Session) Der herrschenden Melancholie wird mit "Je Me Perds" dann urplötzlich und rigoros der Saft abgedreht. Kantig und kratzig treiben die Beiden in den folgenden knapp anderthalb Minuten derbsten Noise-Punk vor sich her. Der Hörer ist wieder wach, keine Frage – auch wenn es sicherlich angenehmere Weckmethoden gibt. Fast schon entschuldigend kommt "Stop Kicking“ mit poppigem Vers-Konzept daher, ehe der Refrain dem längst verblichenen Grunge-Genre huldigt. "Slip Into Blue“ schaltet dann abermals einen Gang zurück, bevor die anschließenden Tracks ein eher unspektakuläres Ende darstellen. Insgesamt gesehen, meistern die Blood Red Shoes die Dritte-Album-Hürde fast schon spielerisch, auch wenn nicht jeder Moment auf "In Time To Voices" zündet. Mit kontrastreichem Songwriting, viel Liebe zum Detail und dem Mut, auch mal andere Wege einzuschlagen, überzeugt das Duo aus Brighton jedenfalls weit mehr, als so manch genreverwandtes Quar- oder Quintett. Kai Butterweck VÖ: 30.03.2012 Label: Cooperative Music/ Universal Tracklist: 01. In Time To Voices 02. Lost Kids 03. Cold 04. Two Dead Minutes 05. The Silence And The Drones 06. Night Light 07. Je Me Perds 08. Stop Kicking 09. Slip Into Blue 10. Down Here In The Dark 11. 7 Years

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In Time to Voices

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich... 2. April 2012
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
...wie nur zwei Musiker einen so geilen Sound erzeugen können! Die beiden Ausnahmetalente Laura-Mary Carter (voc, git) und Steven Ansell (dr, voc) alias Blood Red Shoes aus dem englischen Brighton stellen das mit ihrem dritten Longplayer "In Time To Voices" eindrucksvoll unter Beweis. Nahezu ganz ohne Begleitmusiker geht es energiegeladen elf Tracks lang volle Power und ohne Durchhänger zur Sache. Gerade mal bei "The Silence And The Drones" gesellen sich Streicher dazu. Es dominieren kräftige Gitarren und unerbittliche Drums zu teils düster gefärbten Songs, stilistisch irgendwo zwischen Nirvana und Siouxsie & The Banshees. Von den Vocals her harmonieren die beiden optimal. Mal singt sie, mal singt er, mal singen sie gemeinsam - und das passt perfekt!
Blood Red Shoes konnten schon mit ihren Auftritten beim "Berlin Festival 2010" und beim "Melt 2010" überzeugen. Ihr neues Album "In Time To Voices", das auch durch Songwriter-Qualitäten besticht, markiert deren vorläufigen musikalischen Höhepunkt. - Kauftipp!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In die Breite 6. April 2012
Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Der Anfang macht den Unterschied und gibt die Richtung vor ' Blood Red Shoes, das Duo aus Brighton, beginnen ihre dritte Platte deutlich verhaltener als den Vorgänger 'Fire Like This' ' das Titelstück brettert nicht so unvermittelt los wie 'Don't Ask' vor gut zwei Jahren. Weniger bedingungsloses Geklopfe, es geht mehr in die Breite, mehr in Richtung melodischen Indierocks und da darf es schon auch mal ein gezuckertes Riff sein wie bei 'Lost Kids'. Doch auch wenn sie sich auf 'In Time To Voices' wandlungsfähiger geben, an gesunder Härte mangelt es den beiden nach wie vor nicht. Schon das dritte Stück 'Cold' haut kräftig in die Saiten, Laura-Mary Carter grölt sich mehrspurig zum Finale, den Höhepunkt in Sachen Akkordarbeit übernimmt dann aber das anderthalbminütige 'Je Me Perds', ein ziemlich rüdes Metalgewitter, das Kurt Cobain, so er es hören könnte, wohl einigen Respekt abgenötigt hätte. Ansonsten viele Zwischentöne, nicht immer die großen Ideen und manchmal ('The Silence And The Drones', 'Stop Kicking') wird recht konventionell der grobe Klotz bearbeitet. Steven Ansell kommt deutlich öfter ans Mikro als noch beim Vorgänger und darf sich mit 'Night Light', 'Slip Into Blue' und '7 Years' an drei der besten Stücke des Albums als mehrheitlicher Stimmgeber versuchen. Dazwischen noch ein abgehacktes, windschiefes 'Down Here In The Dark' ' Blood Red Shoes versuchen recht erfolgreich, etwas mehr Abwechselung in ihr Repertoire zu bringen ' kein großer Schritt zwar, aber einer in die richtige Richtung. mapambulo:blog
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MQ
Format:Audio CD
Ein drittes Album der Blood Red Shoes ist keine Selbstverständlichkeit. Der Intensität ihrer Musik gemäß durchlebt das Duo seit vier Jahren auf ihren ausgedehnten Touren eine Achterbahnfahrt der zwischenmenschlichen Gefühle. Laura-Mary Carter and Steven Ansell haben sich auf der Bühne schon öffentlich getrennt, sind in Prag handgreiflich gegeneinander geworden, haben sich mit Türstehern geprügelt, Ansell wurde in einer Biker-Bar verhaftet und auch schon mal von Prostituierten beraubt. So harmonisch das Alternative Rock-Duo in ihren Call and Response-Refrains und Covershootings erscheint, die Blood Red Shoes sind kein Selbstläufer.

Nach dem schwierigen Zweitwerk, das alles in allem eine Enttäuschung gegenüber dem famosen Debüt „Box Of Secrets“ war, berappelt sich das Brightoner Doppel einigermaßen und legt ein solide-gutes drittes Alternative Rock-Album der äußerst gefühlsintensiven Sorte vor. Okay, die zwingenden Riff-Harmonien voller Druck und Intensität des Debüts werden auch hier nicht erreicht, aber deshalb ist „In Time To Voices“ kein schlechtes Album. Es hat, fast gänzlich ohne Kracher, Seele. Wie Carter und Ansell über Kälte singen, schreien und dabei mit ihren Instrumenten alles herausstampfen was verarbeitet gehört lässt, wenn auch nicht unbedingt mitsingen, so doch mitfühlen („Cold“). Auch in den ruhigeren Minuten beweisen sie ein adäquates Gespür für den richtigen und kitschfreien Gefühlsausdruck („Two Dead Minutes“, „Night Lights“).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine deutliche Weiterentwicklung 5. April 2012
Format:Vinyl|Verifizierter Kauf
Blood Red Shoes waren schon immer eine gute Rock/Alternative Band! Die beiden ersten Alben waren bzw. sind gut, doch ist mit diesem Album ihnen nicht nur eine Steigerung sondern auch eine Entwicklung dessen gelungen. Es sind rockige und Protest-beladene Stücke drauf, wie z.B. "Cold" oder "Je Me Perds", dennoch sind aber auch etwas ruhigere Songs zu hören. Dabei verliert die Band aber keinesfalls ihren Anspruch und Authentizität. Sie runden das ganze Album ab und ergänzen, was vielleicht dem ein oder anderem auf den beiden ersten Alben gefehlt hat. Sie bleiben ihrem Stil treu. Auch entwickeln sie sich damit und dies nicht nur durch einen besseren Gesang, neue Instrumente oder einen verbesserten Gitarrensound. Man merkt, wie detailreich und frisch das Duo diese Platte aufgenommen hat, zudem mit einem super Produzent Mike Crossey (Arctic Monkeys)!

Für mich war der Kauf ein absoluter Erfolg und ich empfehle jedem sich dieses Album zuzulegen.
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