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The Time Machine
 
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The Time Machine

Guy Pearce , Samantha Mumba , Simon Wells    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (117 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Guy Pearce, Samantha Mumba, Mark Addy
  • Regisseur(e): Simon Wells
  • Komponist: Klaus Badelt
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Hebräisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch, Griechisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 22. August 2002
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (117 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000691LV
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.326 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Wunsch, quer durch die Zeit zu reisen, ist wirklich ein uralter Menschheitstraum. Einer, der nach wie vor leider -- oder sollte man sagen Gott sei Dank? -- unrealisierbar ist. Naja, nicht ganz. Denn dank der Fantasie gelang es den Menschen schon sehr früh, Zeit und Raum zunächst per Buch und später auch per Kino zu überwinden. Filme wie Zurück in die Zukunft, Austin Powers, Time Cop, Kate & Leopold und nun Simon Wells' The Time Machine geben davon ein sehr lebendiges Zeugnis.

Moment, Wells? Bei dem Namen müsste es jetzt bei jedem Zeitreisenden laut klingeln. Und richtig gedacht. Dieser Mann hat einiges mit dem Verfasser eines der Klassiker der Science Fiction-Literatur, Die Zeitmaschine, zu tun. Schließlich ist Simon ja der Urenkel des großen H.G. Wells. Dessen Roman um einen jungen Akademiker, der eine Zeitmaschine erfindet, war bereits 1960 von George Pal äußerst würdig auf die Leinwand gebracht worden; nun versuchte sich nun der Urenkel Simon an einer Neuinterpretation. Natürlich hat Wells einige kleine, aber feine Veränderungen gegenüber dem Roman und der früheren Verfilmung vorgenommen. Hauptdarsteller Guy Pearce bastelt nun nicht mehr im viktorianischen London an seinem technischen Wunderding, sondern in New York. Etwas, das man zu Recht bedauern mag. Die einschneidenste Neuerung, die der Regisseur und sein Drehbuchautor John Logan an der Geschichte vorgenommen haben, betrifft jedoch die Motivation Alexander Hartdegens, seine Zeitmaschine einem umfassenden Test zu unterziehen. Zieht Rod Taylor 1960 noch aus rein wissenschaftlicher Neugier durch die Zeiten, versucht Guy Pearce zunächst einmal vergeblich, mit der Maschine das tragische Schicksal seiner Verlobten abzuwenden. Erst danach geht es immer weiter in die Zukunft, bis er schließlich mehr als 800.000 Jahre später bei den nun deutlich selbstständigeren Eloi und den aktiveren, interessanteren Morlock -- Wells hat sie in Jäger, Späher und Übermorlock Jeremy Irons aufgeteilt -- anlangt.

Da sich die Möglichkeiten der Tricktechnik innerhalb von 40 Jahren doch beträchtlich verbessert haben, klotzt Wells deutlich mehr als er kleckert. So engagierte er neben Komponist und Hans-Zimmer-Mitarbeiter Klaus Badelt für die Spezialeffekte fast alles, was in der SFX-Gemeinschaft Hollywoods Rang und Namen hat: Digital Domain -- die Trickschmiede von James Cameron -- Cinesite, Industrial Light & Magic -- die Gurus von George Lucas --, K.N.B-EFX Group, C.O.R.E Digital Pictures und die Stan Winston Studios, um The Time Machine optisch und emotional gegenüber dem Vorgänger in Szene zu setzen. Der getragene, bisweilen recht wuchtige Score unterstützt die opulente Optik perfekt und verleiht dem Film genau die faszinierende Note, die je nach Verlauf der Handlung zwischen Melancholie und Abenteuer hin und her wechselt. Ein Fazit: Den Puristen unter den Literaturfans und Anhängern der charmanten Erstverfilmung wird es vermutlich nicht gefallen, was Simon Wells da auf die Leinwand gebracht hat. Im Gegensatz zu George Pal setzt Simon Wells nämlich weniger auf philosphische nachdenkliche Aspekte, sondern bringt einiges mehr an Action ins Spiel. Fans optischer Leckerbissen kommen bei The Time Machine aber ganz sicher auf ihre Kosten. --Constanze Quanz

Produktbeschreibungen

Der ehrgeizige Wissenschaftler und Erfinder Alexander Hartdegen Guy Pearce will beweisen, dass Zeitreisen möglich sind. Ein persönlicher Schichsalsschlag treibt ihn umso unerbittlicher an, seine Erfindung zu vollenden und in die Vergangenheit zu reisen, um dort dem Lauf der Dinge eine neue Wendung zu geben. Als er die von ihm konstruierte Zeitmaschine ausprobiert, wird Hartdegen 800.000 Jahre in die Zukunft katapultiert. Dort muss er entdecken, dass die Menschheit in zwei Lager gespalten ist die Jäger - und die Gejagten.....

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Alter Klassiker neu belebt und toll umgesetzt, 31. August 2002
Rezension bezieht sich auf: The Time Machine (DVD)
Zu diesem Film gibt es wirklich kontroverse Meinungen. Sie reichen vom völligen Verriss bis zu mehr als wohlwollenden und zustimmenden Kommentaren. Ich möchte mich letzteren anschließen. Wie viele der Rezensenten bin auch ich mit dem Klassiker aus den 60er Jahren aufgewachsen, welcher meiner Phantasie als Kind Flügel verlieh.
Die Neufassung schafft das wieder, weil sie sich nah genug an der Vorlage bewegt und zugleich neue Aspekte einbringt. Während der alte Streifen ein phantsievoller Actionfilm mit Rod Taylor war, beschäftigt sich der neue Film viel mehr mit der Frage nach dem Warum und den Paradoxien der Zeitreise.
Es werden also viele der Fragen angesprochen, die man sich beim Klassiker stellte. Auch wenn nicht alle Fragen zufriedenstellend beantwortet werden, kann man sich über den Film hinaus über diesen unterhalten.
Die Schauspieler sind durchweg gut und ambitioniert.
Einige Kritiker monierten z.B. das der Verlust der Verlobten von Hartdegen kein Grund ist eine Zeitmaschine zu bauen. Nun ja, wenn der Verlust der Liebe seines Lebens mit der man alle Zukunft verbindet kein einschneidendes Erlebnis ist und hinreichend Motivation, dann fällt mir auch nichts mehr ein.
Ein Makel fällt mir dann doch noch ein: Es ist schade das der Film in ca. 90 Minuten abgehandelt wird, man hätte sich doch mehr Zeit für die Charaktäre und die Welt der Morlok und Eloi nehmen können.

Fazit: Alle positiv gewillten Fans sollten den Film anschauen, da er meiner Meinung nach viel reflektierter als der 60er Jahre Streifen ist und interessante Fragen aufwirft.

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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Sehnswerte Zeitreiseszenen, 20. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: The Time Machine (DVD)
Guy Pierce entwickelt sich immer mehr zum Experten der Zeit. Bewegte er sich in "Memento" noch vorzugsweise rückwärts in der Zeit vor, reist er hier schwerpunktmäßig in die Zukunft.

Zeitreisen sind immer ein faszinierendes Thema. Wer hat nicht schon einmal den Wunsch gespürt zu erfahren was aus der Menschheit in der Zukunft wird oder mit dem Gedanken gespielt, was wäre, wenn durch eine Reise in die Vergangenheit ein Ereignis so abgeändert wird, das die Zukunft verändert wird und so quasi das eigene oder das Schicksal der Menschheit beherrscht wird. "Was wäre wenn..." Eine Frage, die Simon Wells, in der neuen "Time Machine"-Verfilmung aufwirft.

Alexander Hartdegen ist ein New Yorker Professor des Jahres 1895. Er entspricht ganz dem Bild des zerstreuten Professors. Seine ganze Zeit widmet er sich seinen Forschungen, gedanklich ist er mehr in der Zukunft als in der Gegenwart verhaftet. Abwechselung zu seiner Forschungstätigkeit verschafft ihm seine Liebe zu seiner Freundin Emma. Eines Abends bittet er sie schließlich um ihre Hand. Sie willigt erfreut ein. Ausgerechnet in diesem Augenblick wird das Paar von einem Straßenräuber überfallen, durch einen unglücklichen Zufall wird Emma erschossen.

Voller Verzweiflung und Selbstanklage zieht sich Alexander in den darauffolgenden Jahren zurück und arbeitet Tag und Nacht an der Konstruktion einer Zeitmaschine, um den Tod seiner Freundin in der Vergangenheit zu verhindern. Und eines Tages ist es schließlich soweit, die Zeitmaschine ist vollendet, die Reise durch die Zeit gelingt. Den Tod Emmas in der Vergangenheit kann aber Alexander zu seinem Entsetzen dennoch nicht abwenden. Warum kann man die Vergangenheit nicht ändern? Fortan ist er auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage. Da er in der Gegenwart der einzige Zeitreiseexperte ist, sucht er eine Antwort in der Zukunft.

Im Jahre 2030 veranlasst ihm ein Werbeschild mit der Aufschrift "Die Zukunft ist bereits Gegenwart" zu einem Stopp. Auf Nachfrage in einer Bibliothek muss Alexander zu seiner Überraschung feststellen, dass nach ihm bisher kein anderer mit Zeitreisen experimentiert hat. Die Reise in die Zukunft geht daher weiter. Sieben Jahre später gerät Hartdegen schließlich in die Apokalypse der Menschheit. Durch Sprengungen in der Mondkolonie zerfällt der Mond in Bruchstücke, Trümmerteile stürzen auf die Erde nieder. Im letzten Moment gelingt Alexander die Flucht in die Zukunft, bevor er bewusstlos in seiner Maschine zusammenbricht. Die Zeit verrinnt. Fauna und Flora ändern sich, der Wind bedeckt die Zeitmaschine allmählich mit Sedimenten, die Kraft des Wasser legt durch Erosionsprozesse diese wieder frei, Eiszeiten kommen und gehen, bis schließlich über 800.000 Jahre vergangen sind. Angekommen ist Hartdegen in der Welt der Eloi und Morlocks.

Dieser erste Teil von "The Time Machine" ist äußerst sehenswert. Die Hauptrolle spielt natürlich das sich in der Zeit verändernde New York und damit letztlich die erstklassigen Spezialeffekts. Wir werden Zeuge wie sich während der Reise in der Zukunft langsam das Haus Alexanders ändert, Automobilmarken kommen und gehen, die Mode sich ändert und sich das Stadbild New Yorks sich im Laufe von 140 Jahren drastisch wandelt. Später wird das Vergehen von 800.000 Jahren durch geomorphologische Veränderungen atemberaubend visualisiert. Auch die Ausstattung ist vom Feinsten, äußerst detailreich wird mit warmen Farben das New York vor 100 Jahren dargestellt. In dieser Kulisse geben die Schauspieler durchaus passable Leistungen ab.

Sobald aber Alexander im Jahr 800.000 (abgerundet) gelandet ist, gerät der vorher fesselnde Film in anderes Fahrwasser. Im Drehbuch häufen sich Unstimmigkeiten, während die Szenen in der Vergangenheit überzeugen gespielt wurden, sind hier die Schauspieler nur noch Mittelmaß, eine Reihe von etwas platten Dialogen trübt immer wieder den Filmspass, alleine die Effekte sind noch erstklassig. "The Time Machine" bewegt sich nun auf dem Niveau der seelenlosen Blockbuster der letzten Jahre (z. B. Planet der Affen). Und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass die Macher dies geahnt haben und deshalb die Geschichte überhastet zu Ende erzählen.

Erzählt wird vom Volk der Eloi, bei denen Alexander eine Bleibe findet und den Morlocks. Die friedlichen Eloi leben hoch über dem Wasser an den Kliffwänden eines Flusses, sind Selbstversorger und leben anscheinend in einem Urwaldidyll. Die Morlocks sind eine Gattungsabspaltung vom Menschen. Sie haben sich aus der Menschengruppe entwickelt, die nach der Apokalypse vor 800.000 Jahren im Untergrund gesucht hat. Im Laufe der Zeit hat sich ein Kastensystem entwickelt, indem es ähnlich wie in einem Bienenstock eine Arbeitsteilung gibt. So gibt es große kräftige Morlocks mit minderer Intelligenz, die für die Nahrungsbeschaffung zuständig sind, aber auch eine Kaste hochintelligenter, mit außergewöhnlichen mentalen Eigenschaften ausgestattet Morlocks. Ein Obermorlock steht jeweils an der Spitze einer Morlockkolonie.

Alexander steht nun den Elois gegen den Morlocks bei und findet dabei eine Antwort auf seine quälende Frage.

Fazit: "The Time Machine" zerfällt in zwei Teilen, einen großartigen ersten Teil und einen mittelmäßigen zweiten Teil. Wer von Zeitreisen fasziniert ist, sollte sich aber diesen Film nicht entgehenlassen.
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50 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Die Brooklyn Bridge und der Quassler im Museum., 6. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: The Time Machine (DVD)
Wenn George an den Kontrollen seiner neuen Erfindung sitzt, hat er alle Zeit der Welt. Er hat eine Zeitmaschine erfunden, die ihn vom Jahr 1899 über die kriegerischen Momente des zwanzigsten Jahrhunderts bis hin ins Jahr 802701 transportiert. In dieser Ära der fernen Zukunft erdulden die passiven Eloi ein grausiges Schicksal als Opfer der glutäugigen, unterirdisch lebenden Morlocks. Bis der zeitreisende Fremde aus der Vergangenheit eingreift...

Da ist es nun, das wohl unvermeidliche Remake von George Pals Klassiker DIE ZEITMASCHINE. Wer einen anheimelnd liebevollen Film im Stil der Erstverfilmung von 1960 erwartet, wird enttäuscht sein. Regisseur Simon Wells, der tatsächlich ein Nachfahre des legendären Autors der Romanvorlage, Herbert George Wells, ist, liefert stattdessen ein neues Fließbandprodukt des Cyberpunkzeitalters ab, in dem so gar keine richtige Stimmung geschweige denn Spannung aufkommen will. Zwar erscheint der erste Teil des Films, der im New York des ausgehenden neunzehnten Jahrunderts spielt, noch einigermaßen stilecht und überzeugend, des Zeitreisenden Freundschaft mit Filby jedoch wirkt oberflächlich und wird wenig beleuchtet. Die Zeitmaschine selbst, um die es ja eigentlich gehen soll, bekommt man in ihren Einzelheiten kaum einmal länger als einige wenige Sekunden zu sehen. Aber das ist wohl auch ganz gut so, denn ihrer älteren "Schwester" kann sie designmäßig nicht das Wasser reichen. Aber schon gar nicht mag ich glauben, daß man im Jahr 802701 noch blankpolierte Schilder mit der Aufschrift "Brooklyn Bridge" finden können wird, von dem jahrhunderttausendealten, dämlich und pausenlos quasselnden Hologrammfritzen im Museum ganz zu schweigen. Samantha Mumba als neue Weena (Mara) ist zwar ganz nett anzusehen, jedoch passen ihre hypergestylten Augenbrauen so wenig in eine Gesellschaft futuristisch versklavter und semiapathischer Eloi wie die komplizierten Pfahlbauten, in denen sie und ihre Mitmenschen ihr Dasein fristen. Die Morlocks wirken im Gegensatz zu übermächtig, zu wenig menschenähnlich, zu unbesiegbar, um als dem Menschen verwandte Klassenfeinde im ursprünglichen Sinn dramaturgisch überzeugend zu sein. Als lichtscheue Mischung aus Ameisenwolf, Springteufel und Zombie und angeführt von einem sich selbst erklärenden, vampirähnlichen Brain Bug verhoevenscher Art (Jeremy Irons) wühlen sie sich blitzschnell und mühelos durch Erdreich jeglicher Beschaffenheit und ziehen Menschen, die sie gnadenlos gejagt und erlegt haben, in ihr unterirdisches Reich, um sie dort zu verspeisen. Bleibt nur zu hoffen, daß ihnen ihr Süppchen besser schmeckt als mir dieses gefühlskalte Remake geschmeckt hat.

Fazit: Als Durchschnittskost anschaubar, jedoch Lichtjahre entfernt von George Pals grandioser Erstverfilmung und erst recht von der Romanvorlage.

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