Schiller und seinen musikalischen Mastermind Christopher von Deylen muss man mittlerweile nicht mehr vorstellen und erklären. Die Grandiosität und mitunter immer noch Einzigartigkeit dieser musikalischen Nische sprechen für sich.
Heutzutage sollte jeder mindestens einen Song von Schiller kennen und mögen. Sogar in den USA schätzt und liebt man die Schiller-Songs, seien es die instrumentalen, sphärischen Songs oder die mit Gesang. Auf den Tanzflächen der Staaten hat Schiller Einzug gehalten wie in unseren Gehörgang.
Für gewöhnlich prägen eindrucksvolle Stimmen die Schiller-Singles wie z. B. Kim Sanders, Peter Heppner, Sarah Brightman und Jette von Roth. In dem vorliegenden Fall wird die einprägsame Stimme durch ein imposant gespieltes Piano ersetzt, gespielt von dem 1982 geborenen Chinesen Lang Lang.
Leise Töne gepaart mit einem sehr durchdringenden Piano forte, unterlegt mit röhrendem Schiller-Beat machen den Song (in der Originalversion) zwar nicht zu einem Dancefloorkracher, wie sie bereits von Schiller geliefert wurden, aber zu einem musikalischen Ereignis der Extra-Klasse, etwas, für das ich Schiller viel mehr schätze und liebe, als für die Tanzflächen-Hauer. Ein bißchen erinnert der Song mich sogar an die beiden musikalischen Ausnahme-Projekte "Bi Polar" und "Mare Stellaris" von Christopher von Deylen mit Harald Blüchel.
Insgesamt betrachtet ein meisterhaftes Schiller-Werk, als Single etwas ungewöhnlich, aber durch die ZDF-Olympia-Reportage chart-tauglich gemacht, so dass man diesen Track sicherlich noch häufiger hören wird, bis man feststellt, dass man der Magie des Songs und dem zauberhaft gespielten Klavier nur schwerlich entrinnen kann.
Bedauerlich ist, dass das Werk erst jetzt auf einer Sonder-Edition der "Sehnsucht"-CD von Schiller auftaucht.
Wer sich wie ich bereits die Special-Edition mit Doppel-CD und DVD gekauft hat, mag sich kaum eine erneute Version der "Sehnsucht"-CD zulegen.
Aber muskalisch betrachtet ist Schiller hier ein weiteres Mal on the top!!!