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Timbuktu Gebundene Ausgabe – 10. September 1999

3.8 von 5 Sternen 31 Kundenrezensionen

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In Timbuktu stellt Paul Auster das Thema Obdachlosigkeit in den USA aus der Sicht eines Hundes dar. So seltsam das erscheinen mag, ist es doch nicht neu, sondern aus John Bergers King bekannt. Und es funktioniert tatsächlich. Beide Autoren betrachten die Erfahrungen der Obdachlosen durch die erbarmungslos unsentimentalen Augen eines Hundes und vermeiden es so, ihre Geschichten zu einem übersteigerten Melodrama verkommen zu lassen. Während Bergers Buch zwischen verschiedenen Figuren hin und her wechselt, konzentriert sich Timbuktu voll und ganz auf zwei Charaktere: Mr. Bones, "ein wertloser und unscheinbarer Köter", und sein Herrchen, Willy G. Christmas, ein Schizophrener mittleren Alters, der seit dem Tod seiner Mutter vier Jahre zuvor auf der Straße lebt. Der Roman nimmt seinen Anfang in Baltimore, wo Willy und Mr. Bones nach einem ehemaligen Highschool-Englischlehrer suchen, der Willy als Teenager immer in seinen schriftstellerischen Anstrengungen unterstützt hatte. Jetzt steht Willy kurz vor dem Tod und will unbedingt ein Heim für seinen Hund und die unzähligen Manuskripte finden, die er in einem Greyhound-Busbahnhof versteckt hat. "Willy hatte den letzten Satz geschrieben, den er je schreiben sollte, und seine Zeit lief Uhrticken für Uhrticken ab. Die Worte in diesem Spind waren alles, was er vorzuweisen hatte. Sollten sie verschwinden, wäre es, als hätte es ihn nie gegeben".

Paul Auster ist ein intellektueller Schriftsteller, der es vorzieht, über Vernunft und Logik in das Innerste seiner Leser vorzudringen. Als Willy stirbt, gelangt er über ein Meer von Worten ins Jenseits. Bei Mr. Bones handelt es sich um einen Hund, der über metaphysische Themen wie das Leben nach dem Tod nachdenken kann -- Willy hatte es immer als "Timbuktu" bezeichnet. Was, wenn Haustiere dort nicht erlaubt wären? Das war wohl ziemlich unwahrscheinlich, und doch hatte er lange genug gelebt um zu wissen, daß alles möglich war, daß das Unmögliche immer wieder wahr wurde. Vielleicht war dies eines dieser unmöglichen Dinge, und darin lagen Tausende Ängste und Qualen verborgen, ein undenkbarer Horror, der ihn jedesmal erfaßte, wenn er darüber nachdachte.

Als Willy tot und Mr. Bones auf sich alleine gestellt ist, verschlechtert sich seine Situation zunehmend. Der jetzt herrenlose Hund sieht sich einer Reihe von Verraten, Ablehnungen und Enttäuschungen ausgesetzt.

Indem er in die Haut eines Hundes schlüpft, gelingt es Auster, menschliche Grausamkeiten und eher seltene Freundlichkeit aus einem einzigartigen Blickwinkel heraus zu kommentieren. Aber der Leser sei gewarnt: Die Welt in Timbuktu ist düster, und auch die gelegentlichen Momente von Gnade sind nur von kurzer Dauer. -- Alix Wilber

Pressestimmen

Paul Auster hat eine Parabel der Erniedrigten und Beleidigten geschrieben, die abgründig, komisch und bewegend ist. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Eine feinsinnige Tierfabel über unser aller Hundeleben... (Welt am Sonntag, Hamburg 10.10.99)

Das Werk ist eine brillant geschriebene, heiter-melancholische Parabel auf das Alltagsleben. (...) Letztlich ist «Timbuktu (eine zu Herzen gehende Fabel, aber was für eine:» Harburger Anzeigen und Nachrichten und Bergedorfer Zeitung, Hamburg 12.10.99)

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Format: Taschenbuch
Willy ist der Besitzer von Mr. Bones und Willy geht es nicht sehr gut. Was auch wenig verwundert, denn er hat den größten Teil seines Lebens auf der Straße verbracht. Die letzten sieben Jahre zusammen mit Mr. Bones. Diese Promenadenmischung ist kein gewöhnlicher Hund und darum Hauptperson in diesem Buch. Das Leben von Mr. Bones ist bisher recht gut verlaufen. Er hat ein Herrchen, das mit ihm redet als sei er ein Mensch und kein Hund. Paul Auster gibt dem Leser einen wunderbaren Einblick in die Welt der Hunde. Und obwohl sie in der gleichen Welt leben wie wir Menschen, so ist es doch eine ganz andere. Beherrscht, geleitet und verführt von Gerüchen, das Leben aus der kniehohen Hundeperspektive betrachtend, läuft Mr. Bones Willy treu hinterher. Bis zu dem Tag, an dem sich sein Leben schlagartig ändert, denn wie gesagt, Willy geht es nicht gut. Willy ist nicht nur ein einfacher Landstreicher, Willy ist Philosoph, Dichter und Denker, Autor, Erfinder und Botschafter von Santa Claus. Dieser ist ihm in einer Vision erschienen und hat ihn zu seinem Jünger gemacht. Seitdem heißt Willy mit Nachnamen "Christmas". Aber alle diese festen Konstanten im Leben von Mr. Bones fallen von heute auf morgen einfach weg und so macht sich der kleine, aber zuweilen geistig große Hund, auf die Suche nach einem neuen Herrchen.

Die Geschichte von Mr. Bones ist faszinierend, witzig und tragisch-sentimental zugleich. Obwohl er die Sprache der Menschen versteht, ergeben einige Wörter oder Redewendungen für ihn keinen Sinn. Paul Auster hat mit Timbuktu ein außergewöhnliches Buch geschrieben
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Format: Taschenbuch
Ein Hund
der stirbt
und der weiß
daß er stirbt
wie ein Hund
und der sagen kann
daß er weiß
daß er stirbt
wie ein Hund
ist ein Mensch
(Definition von Erich Fried)

Dieses Gedicht kam mir beim Lesen von Timbuktu öfters in den Sinn. Denn in dem Roman von Paul Auster geht es vor allem um eins, ums Sterben.

Die HANDLUNG:
Die Geschichte beginnt an einem verregneten Tag in Baltimore. Mr. Bones ist ein Hund und seinem Herrchen Willy sehr verbunden. Umso trauriger macht es ihn, dass er weiß, dass Willy G. Christmas nicht mehr lange am Leben sein wird. Dieser ist todkrank und hustet jeden Tag mehr. Die beiden sind schon eine Weile in mehreren Städten Amerikas unterwegs auf der Suche nach Willys alter Lehrerin. Diese hatte früh das Schreibpotential von Mr. Bones Herrchen erkannt und ihn immer gefördert, bis sie sich aus den Augen verloren. Der letzte Wunsch Willys ist es, diese Frau noch einmal wiederzusehen. Seine Hoffnungen, sie in Baltimore zu finden, sind groß.
Mr. Bones hingegen bereitet sich immer mehr auf ein Leben ohne sein Herrchen vor, auch wenn er sich das nicht vorstellen kann und will. Er weiß, dass das Ende ihres gemeinsamen Weges nah ist und Willy nach Timbuktu, dem Ort nach dem Leben, gehen wird. Ob dort auch Hunde hingehen können, wenn sie sterben? Schneller als gedacht ist Mr. Bones auf sich alleingestellt und lernt neue Dinge über das Leben und den Tod kennen...

AUFBAU: Wie schon beschrieben ist das ganze Buch aus Sicht eines Hundes, nämlich Mr. Bones beschrieben. Jedoch erfährt man auch ebenso oft die Gedanken seines Herrchens oder anderen Menschen um ihn herum, denn Mr.
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Format: Taschenbuch
Willy ist der Besitzer von Mr. Bones und Willy geht es nicht sehr gut. Was auch wenig verwundert, denn er hat den größten Teil seines Lebens auf der Straße verbracht. Die letzten sieben Jahre zusammen mit Mr. Bones. Diese Promenadenmischung ist kein gewöhnlicher Hund und darum Hauptperson in diesem Buch. Das Leben von Mr. Bones ist bisher recht gut verlaufen. Er hat ein Herrchen, das mit ihm redet als sei er ein Mensch und kein Hund. Paul Auster gibt dem Leser einen wunderbaren Einblick in die Welt der Hunde, der Freundschaft zwischen Hund und Obdachlosen und . Und obwohl sie in der gleichen Welt leben wie wir Menschen, so ist es doch eine ganz andere. Beherrscht, geleitet und verführt von Gerüchen, das Leben aus der kniehohen Hundeperspektive betrachtend, läuft Mr. Bones Willy treu hinterher. Bis zu dem Tag, an dem sich sein Leben schlagartig ändert, denn wie gesagt, Willy geht es nicht gut. Willy ist nicht nur ein einfacher Landstreicher, Willy ist Philosoph, Dichter und Denker, Autor, Erfinder und Botschafter von Santa Claus. Dieser ist ihm in einer Vision erschienen und hat ihn zu seinem Jünger gemacht. Seitdem heißt Willy mit Nachnamen "Christmas". Aber alle diese festen Konstanten im Leben von Mr. Bones fallen von heute auf morgen einfach weg und so macht sich der kleine, aber zuweilen geistig große Hund, auf die Suche nach einem neuen Herrchen.
Die Geschichte von Mr. Bones ist faszinierend, witzig und tragisch-sentimental zugleich. Obwohl er die Sprache der Menschen versteht, machen einige Wörter oder Redewendungen für ihn keinen Sinn. Paul Auster hat mit Timbuktu ein außergewöhnliches Buch geschrieben.
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