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Tim und Struppi Band 4: Der blaue Lotos [Broschiert]

Hergé
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Oktober 1997
Nachdem Tim in Indien einen internationalen Ring von Rauschgiftschmugglern aufgedeckt hat, genießt er beim Maharadscha von Gaipajama die wohlverdiente Erholung. Doch dann fällt ein chinesischer Gesandter, der ihm offenbar eine geheime Botschaft überbringen wollte, einem heimtückischen Attentat zum Opfer. In Schanghai sucht Tim nach den Hintergründen dieser merkwürdigen Geschichte...

Wird oft zusammen gekauft

Tim und Struppi Band 4: Der blaue Lotos + Tim und Struppi, Band 3: Die Zigarren des Pharaos + Tim und Struppi, Band 2: Tim in Amerika
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Produktinformation

  • Broschiert: 64 Seiten
  • Verlag: Carlsen (Oktober 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551732248
  • ISBN-13: 978-3551732248
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 29 x 21,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.568 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Hergé, mit bürgerlichem Namen Georges Rémi, wurde 1907 in Etterbeek bei Brüssel geboren. Seine erste Zeichnung veröffentlichte er 1921 in der Zeitschrift "Jamais assez", und in den folgenden Jahren fertigte er vor allem für belgische Pfadfinder-Zeitschriften Illustrationen und Vignetten an. 1924 zeichnete er mit "Les Aventures de Totor" seine erste Bildergeschichten-Serie, in der er im Laufe der nächsten Jahre immer häufiger auf formsprachliche Elemente US-amerikanischer Zeitungs-Strips zurückgriff. So tauchten zum Beispiel Sprechblasen in seinen Zeichnungen auf, die von den beigestellten Versen abweichende Dialogtexte enthielten. Am 10. Januar 1929 schließlich erschien in "Le Petit Vingtiéme" die erste Folge einer Geschichte mit dem Titel "Tintin, Reporter du Petit Vingtiéme, au Pays de Soviets": das erste Abenteuer von "Tim und Struppi". Schon im Jahr darauf veröffentlichte Hergé mit "Stups und Steppke" eine zweite Serie in "Le Petit Vingtiéme", außerdem zeichnete er zu dieser Zeit sämtliche Illustrationen und Titelblätter des wöchentlichen Magazins, für dessen Gestaltung er allein verantwortlich war. Aufgrund der großen Popularität, die "Tim und Struppi" genoss, wurden die Abenteuer des Reporters und seines Foxterriers ab 1930 jeweils nach Beendigung des Vorabdrucks im Magazin als Album herausgegeben. 1931 begann Hergé mit der kurzlebigen Serie "Paul und Virginia bei den Langohrindianern", 1936 liefen die etwas erfolgreicheren Abenteuer von "Jo, Jette und Jocko" in "Le petit Vingtiéme" an. Dann warf der II. Weltkrieg seine Schatten voraus: "Jo, Jette und Jocko" wurde am 24. September 1939 mitten in der Handlung abgebrochen, das aktuelle "Tim und Struppi"-Abenteuer "Im Reiche des Schwarzen Goldes" lief noch bis zum 8. Mai 1940 weiter, blieb dann aber ebenfalls zunächst unvollendet liegen. Noch im selben Jahr erhielt Hergé das Angebot, "Tim und Struppi" für "Le Soir" weiterzuzeichnen. So erschien am 17. Oktober die erste Folge von "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" in der auflagenstarken katholisch-konservativen Tageszeitung. Sein von der Papierrationierung betroffener Verleger Casterman bat Hergé, den Umfang seiner Alben zu reduzieren, dafür sollten die bisher schwarzweißen Comics in Zukunft farbig gedruckt werden. Da diese Regelung auch für alle bereits erschienenen Alben galt, musste Hergé, um den plötzlich gestiegenen Arbeitsaufwand zu bewerkstelligen, erstmals Assistenten beschäftigen. Seine ersten Mitarbeiter wurden Alice Devos und Edgar P. Jacobs. Nach dem Krieg nahm die Arbeit nicht ab, im Gegenteil: Am 26. September 1946 erschien die erste Ausgabe der flämischen Version der Zeitschrift "Tintin", am 28. Oktober 1948 folgte das französische Gegenstück. Die farbigen "Tim und Struppi"-Alben verkauften sich besser als die schwarzweißen, Hergés Verantwortungsgefühl wuchs mit jedem neuen Abenteuer, gründliche Recherchen nahmen im Arbeitsprozess einen immer größeren Raum ein. All das führte 1950 zur Gründung des Studio Hergé. Zu seinen kreativsten Mitarbeitern zählten im Laufe der Jahre neben Jacobs vor allem Bob de Moor, Jacques Martin und Roger Leloup. Mit seiner klaren Linienführung, der "Ligne claire", wurde Hergé zum einflussreichsten Comic-Künstler Europas. Er starb 1983. In seinem Testament hatte Hergé verfügt, dass "Tim und Struppi" von keinem anderen Zeichner weitergeführt werden dürfe. Eine letzte, vor seinem Tod nicht mehr fertig gestellte Geschichte mit dem Titel "Tim und die Alpha-Kunst" wurde 1986 als Fragment veröffentlicht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuer im China der 30er Jahre 29. Juni 2005
Von weiser111
Format:Broschiert
Die Abenteuer von Tim und Struppi in fernen Ländern (oder auf dem Mond...) sind auch knapp 70 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen immer noch spannend und witzig zu lesen -- Hergé, der Verfasser dieser legendären Serie, bürgt nicht nur für ausgefeilte, spannende Plots voller Überraschungen, sondern war auch ein wunderbarer Grafiker. Ohne seinen typischen Stil aufzugeben, der detailreiche ornamentale Bilder mit klarem Bildaufbau kombiniert, vermittelt er in jedem Band eine exotische Atmosphäre, stellt das Typische dar und umgeht doch stilsicher die fadenscheinigen Klischees. Ein weiteres Charakteristikum kommt hinzu: In etlichen Folgen, darunter auch den gelungensten wie z.B. "König Ottokars Zepter" oder eben "Der blaue Lotos", verarbeitet Hergé die aktuellen politischen Krisen seiner Zeit und nimmt deutlich Stellung. In bezug auf letzteres ist "Der blaue Lotos" ein Paradebeispiel.
Tim und sein treuer Hund Struppi reisen ins China der frühen 1930er Jahre. Sie kommen in ein Shanghai, das von einer korrupten internationalen Verwaltung regiert wird, wo der Opiumschmuggel in großem Maßstab von Europäern und Japanern organisiert wird, und in dem die Chinesen im eigenen Land Bürger zweiter Klasse sind. Soweit der historische Hintergrund.
Die einheimischen "Söhne des Drachen" wollen gegen den überhand nehmenden Drogenhandel einschreiten und rufen Tim um Hilfe, aber ihr Bote wird daran gehindert, ihn genauer zu informieren. Also muss Tim selbst den Weg durch ein Labyrinth von Spionen, Schmugglern und korrupter internationaler Verwaltungsbürokratie finden -- dass er das schafft, hat er nicht nur seiner eigenen Findigkeit zu verdanken, sondern auch dem Mut seiner einheimischen Freunde.
Auch wenn Hergés Handlungen immer sehr ausgefuchst sind -- im "Blauen Lotos" überbietet er sich selbst. Hinzu kommt: Seine Zeichnungen schaffen eine fesselnde Atmosphäre, die wunderbar mit der Geschichte harmoniert, deren Schauplatz sie ist. Und obendrein sorgen nicht nur die Herren Schulze und Schultze dafür, dass es auch was zu lachen gibt...
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und lehrreich 19. November 2004
Format:Broschiert
"Der blaue Lotus" gehört ihne Frage zu den Höhepunkten der Tim & Struppi Comic-Serie. Die Handlung spielt im japanisch besetzten China der Dreißiger Jahre und enthält eine spannende Drogenschmuggler-Geschichte. Kinder (und natürlich auch Erwachsene) werden diese Story mit asiatischem Einschlag sicher lieben.
Hergé schafft es wunderbar, die Besonderheiten der asiatischen Kultur en passant darzustellen. Selbst der politische Konflikt zwischen Japan und China wird hierbei nicht vergessen. Und das Problem des Drogenschmuggels war (nicht nur) zu dieser Zeit in Asien wirklich sehr bestimmend.
Also, man kann bei der vermeintlich leichten Lektüre sogar noch etwas lernen (Kinder brauchen hier sicherlich ein bisschen Hilfe!).
"Der blaue Lotus" ist eben nicht nur spannend sowie unterhaltsam und bisweilen urkomisch, sondern durchaus lehrreich in Bezug auf (asiatische) Geschichte. Was will man mehr von einem Comic?
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Le Lotus Bleu... 13. April 2007
Von Helmut Barro TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
... gewinnt viel durch seine Darstellung des Chinesisch-Japanischen Konflikts. Während Hergé in seinen frühen Bänden ("Au pays des sovjets", "Au Congo", "En Amérique") noch mit klassischen, für die Zeit üblichen Stereotypen Rassismusvorwürfe provoziert, ist er hier schon klar einen Schritt weiter, verfällt aber immer noch in eine urteilende Darstellung der zwei Konfliktparteien. Während er in "Au Tibet" die gegnerischen Parteien (Chinesen und Tibeter) zwar auch klar bewertet, die Chinesen aber nicht als irre blutgierige Monster darstellt, ist dies in diesem Band noch so zu sehen: Die Chinesen sind durchweg arme Opfer und werden sehr positiv gezeichnet, während die Japaner, als Aggressoren, praktisch immer wutverzerrte Gesichter haben und irgendwelche Waffen tragen.

Ungeachtet dessen ist aber diese Geschichte (auch ohne Kenntnis des Vorgängers "Les Cigares du Pharaon" voll verständlich) einer der besten Bände aus Hergés Tintin-Werk - eine perfekte Abenteuergeschichte mit vielen Rätseln, die einen immer am Weiterblättern halten. Hergés Werk gehört mit zum Besten, was der internationale (und insbesondere europäische) Comic hervorgebracht hat, und ist praktisch uneingeschränkt für alle Altersgruppen empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein Comic - Klassiker
Bin ein überzeugter Tim und Struppi - Fan.
Und dieses Heft bekommt von mir - trotz aktueller Preiserhöhung in 2013 - aus echter Überzeugung die vollen fünf... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Wombat veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Porträt Chinas
"Der Blaue Lotus" von Hergé aus der Reihe Tim und Struppi ist bereits 1934 erschienen. Es geht um die Zeit des chinesisch-japanischen Konfliktes. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Daggi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lehrreich, spannend und lustig
Toller Tim und Struppi Fall.Spannend und lustig bis zum Ende.
Comicbilder in sehr guter Schrift und Farbe. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Robbery veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ernst, abenteuerlich, spannend
Hallo,

Tim und Struppi unterhalten die Leser seit fast 80 Jahren.
- Die Abenteuer liegen uns heute in 24 (22) Einzelbänden vor. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2009 von Dietmar Heil
5.0 von 5 Sternen Große Kunst
Alle Tim und Struppis sind gut, dieser gehört zu den besten. Die Handlung ist so vielschichtig, ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. September 2008 von Korinthos Kackis
5.0 von 5 Sternen Viel Spannung und Action sowie Geschichtsunterricht!
Wenn man diesen Comic liest, sollte man sich vor Augen halten, dass er 1934 und somit vor mehr als 70 Jahren(!) erstmals erschien. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2006 von Gernleser
5.0 von 5 Sternen Viel Spannung und Action sowie Geschichtsunterricht!
Wenn man diesen Comic liest, sollte man sich vor Augen halten, dass er 1934 und somit vor mehr als 70 Jahren(!) erstmals erschien. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2005 von Gernleser
5.0 von 5 Sternen "Der blaue Lotos" (1936) von Hergé
DER BLAUE LOTOS erscheint 1936. In Farbe wird das Album 1946 herausgegeben.

Seitenanzahl: 64 Seiten in Farbe

Qualität des Papiers: Sehr gut mit stabilen... Lesen Sie weiter...

Am 29. April 2005 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super!!!
Ein geniealer Tim und Struppi Comic der für alle Altersklassen
geeignet ist. Hervorragende Zeichnungen(wie immer)die in Farbe
sind. Tolle Story !!!
Veröffentlicht am 26. Mai 2002 von F. Maenner
5.0 von 5 Sternen Das Beste
Zu »Tim und Struppi« kann man meines Erachtens nur sagen: weltklasse. Es ist ein einziges Vergnügen, Hergés Meisterwerke zu lesen und zu betrachten. Lesen Sie weiter...
Am 8. Januar 2001 veröffentlicht
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