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Tim und Struppi, Band 2: Tim in Amerika [Taschenbuch]

Hergé
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Oktober 1997
Tim, der pfiffige Reporter, wird von seiner Redaktion nach Amerika geschickt: Er soll den belgischen Lesern das Land der unbegrenzten Möglichkeiten in einem packenden Bericht näher bringen. Doch schon bei der Ankunft in der Gangsterstadt Chicago geht es ihm an den Kragen: Al Capone fürchtet seine Klugheit und will ihn aus dem Weg räumen. Und dies ist nur eines der zahllosen Abenteuer, die Tim auf seiner Reise zu bestehen hat...

Wird oft zusammen gekauft

Tim und Struppi, Band 2: Tim in Amerika + Tim und Struppi: Band 1: Tim im Kongo + Tim und Struppi, Band 3: Die Zigarren des Pharaos
Preis für alle drei: EUR 29,97

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 64 Seiten
  • Verlag: Carlsen (Oktober 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551732221
  • ISBN-13: 978-3551732224
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 29 x 21,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.001 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Hergé, mit bürgerlichem Namen Georges Rémi, wurde 1907 in Etterbeek bei Brüssel geboren. Seine erste Zeichnung veröffentlichte er 1921 in der Zeitschrift "Jamais assez", und in den folgenden Jahren fertigte er vor allem für belgische Pfadfinder-Zeitschriften Illustrationen und Vignetten an. 1924 zeichnete er mit "Les Aventures de Totor" seine erste Bildergeschichten-Serie, in der er im Laufe der nächsten Jahre immer häufiger auf formsprachliche Elemente US-amerikanischer Zeitungs-Strips zurückgriff. So tauchten zum Beispiel Sprechblasen in seinen Zeichnungen auf, die von den beigestellten Versen abweichende Dialogtexte enthielten. Am 10. Januar 1929 schließlich erschien in "Le Petit Vingtiéme" die erste Folge einer Geschichte mit dem Titel "Tintin, Reporter du Petit Vingtiéme, au Pays de Soviets": das erste Abenteuer von "Tim und Struppi". Schon im Jahr darauf veröffentlichte Hergé mit "Stups und Steppke" eine zweite Serie in "Le Petit Vingtiéme", außerdem zeichnete er zu dieser Zeit sämtliche Illustrationen und Titelblätter des wöchentlichen Magazins, für dessen Gestaltung er allein verantwortlich war. Aufgrund der großen Popularität, die "Tim und Struppi" genoss, wurden die Abenteuer des Reporters und seines Foxterriers ab 1930 jeweils nach Beendigung des Vorabdrucks im Magazin als Album herausgegeben. 1931 begann Hergé mit der kurzlebigen Serie "Paul und Virginia bei den Langohrindianern", 1936 liefen die etwas erfolgreicheren Abenteuer von "Jo, Jette und Jocko" in "Le petit Vingtiéme" an. Dann warf der II. Weltkrieg seine Schatten voraus: "Jo, Jette und Jocko" wurde am 24. September 1939 mitten in der Handlung abgebrochen, das aktuelle "Tim und Struppi"-Abenteuer "Im Reiche des Schwarzen Goldes" lief noch bis zum 8. Mai 1940 weiter, blieb dann aber ebenfalls zunächst unvollendet liegen. Noch im selben Jahr erhielt Hergé das Angebot, "Tim und Struppi" für "Le Soir" weiterzuzeichnen. So erschien am 17. Oktober die erste Folge von "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" in der auflagenstarken katholisch-konservativen Tageszeitung. Sein von der Papierrationierung betroffener Verleger Casterman bat Hergé, den Umfang seiner Alben zu reduzieren, dafür sollten die bisher schwarzweißen Comics in Zukunft farbig gedruckt werden. Da diese Regelung auch für alle bereits erschienenen Alben galt, musste Hergé, um den plötzlich gestiegenen Arbeitsaufwand zu bewerkstelligen, erstmals Assistenten beschäftigen. Seine ersten Mitarbeiter wurden Alice Devos und Edgar P. Jacobs. Nach dem Krieg nahm die Arbeit nicht ab, im Gegenteil: Am 26. September 1946 erschien die erste Ausgabe der flämischen Version der Zeitschrift "Tintin", am 28. Oktober 1948 folgte das französische Gegenstück. Die farbigen "Tim und Struppi"-Alben verkauften sich besser als die schwarzweißen, Hergés Verantwortungsgefühl wuchs mit jedem neuen Abenteuer, gründliche Recherchen nahmen im Arbeitsprozess einen immer größeren Raum ein. All das führte 1950 zur Gründung des Studio Hergé. Zu seinen kreativsten Mitarbeitern zählten im Laufe der Jahre neben Jacobs vor allem Bob de Moor, Jacques Martin und Roger Leloup. Mit seiner klaren Linienführung, der "Ligne claire", wurde Hergé zum einflussreichsten Comic-Künstler Europas. Er starb 1983. In seinem Testament hatte Hergé verfügt, dass "Tim und Struppi" von keinem anderen Zeichner weitergeführt werden dürfe. Eine letzte, vor seinem Tod nicht mehr fertig gestellte Geschichte mit dem Titel "Tim und die Alpha-Kunst" wurde 1986 als Fragment veröffentlicht.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
4.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Quelle für Allgemeinbildungsforschung 13. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Tim in Amerika" ist eine der unterhaltsamsten und besten historischen Quellen der Allgemeinbildungsforschung nach dem Zweiten Weltkrieg. Nirgendwo sonst bekommt man die über Amerika in Europa kursierenden Bilder, Klischees und stereotypen Vorstellungen so geballt präsentiert wie in einem von Hergés ausgezeichneten Abenteuercomics. Sie sind zwar nach unserem heutigen Dafürhalten auf Grund ihrer Unausgewogenheit keine überaus geeignete Jugendlektüre mehr, aber ihr Wert in der Welt der Comics und der Zeitgeschichtsforschung bleibt in vollem Umfang erhalten. In diesem Band tummelt sich alles, was einem in den 40er bzw. 50er Jahren so zum Thema Amerika eingefallen ist. In Chicago gibt es die Gangster, der Wilde Westen gehört Cowboys und Indianern, oder vielleicht doch eher den Ölbaronen? Das Leben in Amerika wird aber nicht beschrieben, es wird karikiert und kritisiert. Der Umgang der Behörden mit den Indianern, die Gewinnsucht, die Lynchjustiz und die Privatdetektive werden zur Zielscheibe für die offenen oder auch für die eher leisen Töne der Kritik. Hergé ist in diesem Band schon viel differenzierter im Umgang mit dem "Andersartigen" als er es noch in "Tim im Kongo" war. Machte er sich noch ungeniert dort über die Afrikaner lustig, so ist hier das Bild Amerikas schon wesentlich differenzierter, wenngleich noch nicht in keinster Weise ausgewogen. Aber dies ist und bleibt ja das Interessante an einem Comic, das aus den 40er Jahren stammt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gernleser
Format:Taschenbuch
Wenn man diesen Comic liest, sollte man sich vor Augen halten, dass er 1931 und somit vor fast 75 Jahren (!) erstmals erschien. Damit ist die erzählte Geschichte nicht mit unserem heutigen Verständnis von Amerika, zu dem wir nun ohnehin USA sagen würden, nicht ohne weiteres vereinbar.

Worum geht es nun: Tim kommt nach Amerika, und ausgerechnet führt ihn sein Weg zunächst nach Chicago und nicht wie vielleicht heutzutage nach New York oder Los Angeles. Der Grund ist klar, es geht um Verbrechen und Chicago gilt als Hochburg der Gangster. Tim gerät in die Machenschaften verschiedener , meist miteinander zerstrittener Verbrecher Organisationen, findet sich teilweise auch im Wilden Westen wieder, erschließt Ölquellen und bringt am Ende die Verbrecher allesamt zur Strecke.

Die Geschichte wirkt sehr hektisch, wohl auch, weil dies dem Verständnis von Amerika zu jener Zeit entspricht. Es scheint, dass es dort nur Verbrecher oder wohlmeinende Millionäre gibt und Städte werden innerhalb von Stunden mit all der notwendigen Infrastruktur aus dem Boden gestampft. Auch diese Vorstellung mag das Verständnis vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten widerspiegeln. Am Ende des Buches fragt sich der Leser, ebenso wie Tim, ob es denn nicht notwendig gewesen wäre, das Land mit etwas mehr Muße zu erleben. Wie wahr! Erwähnenswert sind auch die Liebe des Autors zu den diversen Details, wie beispielsweise den Namen diverser Indianer ( Maulwurf-mit-dem-Adlerblick, oder Traniger Büffel).

Fazit : Ein ausgezeichneter Comic, der die vor vielen Jahrzehnten vorhandene Auffassung der USA als geradezu zeitgenössisches Dokument der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts wiedergibt. Sehr empfehlenswert, auch wenn man sich fragt, wie sich die USA aus den frühen Wurzeln der Industrialisierung entwickeln konnten. Wenig geeignet für den, der einfach nur eine lockere Lektüre sucht.

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur für Komplettisten 11. April 2007
Von Helmut Barro TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dieser dritte Band der Tintin-Reihe teilt sich sein Schicksal mit den ersten ("au pays de sovjets" und "au Congo") beiden Bänden - hier sucht ein Autor seine Stimme. Es fehlen die Dinge, die die späteren Tintin-Bände so unverwechselbar und einzigartig machen: ein klarer Handlungsfaden, stimmige Charakterisierungen, clevere Ideen. "en Amérique" liest sich mehr wie eine Aneinanderreihung verrückter Ereignisse, und, auch wenn die üblichen Stereotypen hier nicht so sehr in Vordergrund treten wie in den beiden Vorgängern, wird hier auch noch fröhlich auf das Rassismus- und Kolonialismuspedal getreten.

Wenn man alle Bände der Reihe gelesen hat, wird man feststellen, wie sehr die ersten drei Bände aus der Reihe tanzen. Ab dem Nachfolger dieses Bandes, "Les cigares du Pharaon", wird alles mit einem Schlag zu 1000% besser - erst dort beginnt auch eine gewisse Form der Kontinuität der Comics.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Wirkt auch noch etwas plump - spätere Bände sind besser
Tim kommt in die USA, um dort in den 30er Jahren Al Capone und seiner Bande von Alkohol-Schmugglern das Handwerk zu legen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Ingo Hochstädter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tim in Amerika
Wie gewohnt erstklassiger und blitzschneller Versand bei 1A Ware und sachgerechter Verpackung. Weiter so und Amazon bleibt meine Nummer Eins bei Buchbestellungen.
Vor 15 Monaten von Jörg veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nur zur Vervollständigung der Sammlung
Tim und Struppi sind in diesem Band in Chicago und haben es schon bei ihrer Ankunft mit Killern des Al Capone zu tun. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2009 von Jan
5.0 von 5 Sternen Tim und Struppi
Da ich mit den Comics von Tim und Struppi aufgewachsen bin, habe ich sie fr meine Kinder besorgt. Die Kinder findet alle Comics von Tim und Struppi klasse. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2009 von P. Heinze
3.0 von 5 Sternen Das Frühwerk kann mit späteren Folgen nicht mithalten !
Tim & Struppi ist ein Evergreen unter den Comic-Serien. Die ersten von dem Belgier Hergé ausgedachten und gezeichneten Abenteuer erschienen ab 1929 noch unter dem Titel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2008 von Cengco
5.0 von 5 Sternen Zeitgeschichte pur : Ein bestens gelungener Blick zurück!
Wenn man diesen Comic liest, sollte man sich vor Augen halten, dass er 1931 und somit vor fast 75 Jahren (!) erstmals erschien. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2005 von Gernleser
5.0 von 5 Sternen Zwischen Mafiakrieg und Marterpfahl
In dem dritten Tim und Struppi-Album sind die Stereotypen des Gastlandes unseres rasenden Reporters schon weniger ausgeprägt als in den vorausgegangenen Werken ("im... Lesen Sie weiter...
Am 13. Juli 1999 veröffentlicht
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