Tim hat es nicht einfach mit 4 Brüdern, davon 3 jüngeren und einem älteren. Im Sommer geht es mit der ganzen Familie campen, da wird es schon mal eng im Schlafzimmer. Marty, der älteste Bruder liebt es Schauergeschichten zu erzählen, je blutiger, desto besser. Diesmal geht es um Captain Crow, der von einem Schiffsjungen eine Axt in den Kopf geschlagen bekommt und sich nach seinem Tode an 9 jährigen Jungen rächten will, wenn die Klippen, die nach seinen Zähnen benannt sind in der Nacht leuchten. Tim ist neun Jahre alt, dabei wäre er gerade jetzt lieber nur acht.
Wie gut, dass Mamma und Pappa da vorgesorgt haben. Bevor Tim und Marty auf ihre erste Discofete dürfen müssen sie einen Vertrag unterschreiben:
1. Auf direktem Weg zum Tanz und auf direktem Weg zurück.
2. Bleibt auf der Staße. Kein Schritt auf die Felsen. Und wenn doch, werdet ihr erst wieder in Begleitung unserer eigenen Enkelkinder allein ausgehen.
Dumm nur, dass da dieses Mädchen ist, und Tim doch über die Klippen heim muss, und Captain Crows Zähne leuchten.
Ein Wiedersehen mit Tim und seinen vier Brüdern. Witzig, abgedreht und spannend, wie der erste Band. Die Geschichte erinnert in ihrem Witz stark an die Lindgren Geschichten um Michel aus Löneberga oder die Kinder von Bullerbü. Kindgerechter, teils schwarzer, ironischer Humor, an dem auch jeder Vorlesende seine reine Freude haben wird.