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Till Eulenspiegel [Gebundene Ausgabe]

Walter Trier , Erich Kästner
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Februar 2000
Till Eulenspiegel - wer kennt ihn nicht, den wohl größten Schelm aller Zeiten, der von Ort zu Ort zog und den Menschen durch seine Streiche einen Spiegel vorhielt. Die einen liebten den fröhlichen Spaßmacher, die anderen aber fürchteten seine spitze Zunge. Till Eulenspiegel ist eine der großen Gestalten der Weltliteratur und Erich Kästner hat von den vielen Geschichten über ihn in diesem Buch zwölf nacherzählt. In ihnen erweckt er den listigen Narren zum Leben und zeigt, dass sich hinter seinem schadenfrohen Witz stets eine gehörige Portion Weisheit verbirgt.

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Till Eulenspiegel + Münchhausen. Die wunderbaren Reisen und Abenteuer zu Wasser und zu Lande ... Acht Geschichten. ( Ab 8 J.). + Die Schildbürger
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Dressler Verlag; Auflage: 5., Aufl. (Februar 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791535722
  • ISBN-13: 978-3791535722
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.760 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Sehr viele Jahre ist es schon her, seit dieser Till Eulenspiegel in Norddeutschland sein Unwesen trieb und damit zur Sagengestalt wurde: Als größter Schelm des Mittelalters oder gar aller Zeiten. Und so mancher Dichter hat seit damals über seine Streiche und Abenteuer geschrieben.

Auch Erich Kästner, der ja nicht nur mit eigenen Geschichten für Kinder bekannt wurde, sondern sich auch immer wieder berühmte literarische Stoffe vorgenommen und diese für Kinder nacherzählt hat -- z.B. Don Quichotte, Münchhausen oder Gullivers Reisen.

Der Atrium Verlag hat nun neben Kästners Konferenz der Tiere auch seinen Till Eulenspiegel von 1938 noch einmal in der ursprünglichen Ausgabe herausgebracht, nämlich mit den ausdrucksstarken und originellen Illustrationen von Walter Trier.

Man kann also nicht nur lesen, sondern auch sehen, wie Eulenspiegel sich als Kind gleich dreimal taufen lassen muß, wie er zum Seiltänzer wird, einem Esel das Lesen beibringt, von Ort zu Ort zieht, sich immer wieder als Handwerksgeselle ausgibt, obwohl er vom Schneidern, Backen oder Zimmerhandwerk keine Ahnung hat, und bald berühmt und berüchtigt wird wegen all dem Unfug, den er immer wieder anstellt, um die Menschen -- aber vor allem sich selber -- zum Lachen zu bringen. Für Leser ab 8 Jahren. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buchrückseite

Till Eulenspiegel war wohl einer der größten und seltsamsten Clowns aller Zeiten. Denn er trat nicht im Zirkus auf, sondern mitten im richtigen Leben, weil er es vorzog, über andere zu lachen statt selber ausgelacht zu werden. Von den vielen Geschichten über Till Eulenspiegel hat Erich Kästner zwölf ausgewählt. Und wie es sich gehört, fängt er beim Erzählen mit dem Anfang an, mit der Taufe. Gleich dreimal getauft - und was zuviel ist, ist zuviel! - zeigt Till früh, was einmal aus ihm werden wird: ein Schelm, der seinesgleichen sucht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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5.0 von 5 Sternen So alt und dennoch so klug ... 27. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Till Eulenspiegel lebte vor ca. 700 Jahren und war ein Narr. Oder doch besser ein Schelm? Jedem selbst ist es ueberlassen, eine Beurteilung nach der Lektuere von Erich Kaestners "Till Eulenspiegel" vorzunehmen. Doch hoehstwahrscheinlich war er beides. Und er war ein guter Beobachter seiner Umwelt und seiner Mitmenschen, deren Verhalten er reflektierte und kommentierte. Nicht auf den Kopf gefallen und ganz sicher nicht dumm, obwohl er seinem Umfeld diesen Eindruck bewusst vermittelte, wurde er zu einem "Spiegel", der seinen Mitmenschen ihr Verhalten und ihre Verfehlungen vor Augen fuehrte, ohne dieses auszusprechen. Damit setzte er sie dem Gelaechter und der Schadenfreude aus und bewirkte im Idealfall eine Verhaltensaenderung. Erich Kaestner hat die schoensten Gechichten Till Eulenspiegels verarbeitet und veroeffentlicht, die besonders den Kindern ein Beispiel dafuer bieten koennen, dass es sich durchaus lohnt, auch einmal non-konformes Verhalten an den Tag zu legen und sich selbst der Gefahr auszusetzen, zum Gespoett der Leute zu werden. Schelmenhaft schoen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse gemacht! 18. Juni 2010
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Vor sechshundert Jahren gab es einen Clown, der auszog, allerlei Unfug anzustellen. Ihm gefiel es nicht mehr, dass die Menschen über ihn lachten. Er wollte über die Menschen lachen. Und so wanderte er von Ort zu Ort und stellte derart heftigen Unfug an, dass er immer auf der Flucht war und bald ganz Deutschland kannte. Zwölf Geschichten dieses Clowns, Till Eulenspiegel genannt, hat der Autor Erich Kästner 1938 nacherzählt und in seinem Schweizer Exil-Verlag Atrium veröffentlicht.

Akt Eins - Wie Eulenspiegel dreimal getauft wurde
Bereits der grade geborene Till machte dem Pfarrer des Nachbarortes große Sorgen, denn wer dreimal an einem Tag getauft wird, der wird ein arger Schelm werden in seinem Leben. Till wurde getauft, fiel mit der Hebamme in einen schlammigen Bach und wurde am Abend mit viel Wasser wieder gereinigt.
Akt Zwei - Wie Eulenspiegel auf dem Seil tanzte
Seiner Mutter bereitete Till großen Verdruss, denn er wollte keiner geregelten Arbeit nachgehen. Heimlich lernte er in der Waschküche, auf dem Seil zu gehen, und spannte es vom Giebel seines Hauses über den Fluss bis zu einem anderen Haus. Nachdem seine Mutter das Seil zerschnitten hatte und der ganze Ort über ihn lachte, hat Till es allen heimgezahlt und musste sich Monate in seinem Haus verstecken, um nicht verprügelt zu werden.
Akt Drei - Wie Eulenspiegel in einem Bienenkorb schlief
Als Till eines Abends völlig betrunken in einem leeren Bienenkorb seinen Rausch ausschlafen wollte, stahlen zwei Diebe den Korb, um den darin vermuteten Honig in ihrem Dorf zu verkaufen. Till spielte den beiden übel mit.
Akt Vier - Wie Eulenspiegel die Kranken heilte
Auf Wanderschaft kam Eulenspiegel in einen Ort, wo das Spital völlig überbelegt war. Er versprach dem Verwalter, dass noch am selben Tag alle Kranken geheilt sein Krankenhaus verlassen würden, wenn er ihm 200 Gulden auszahlen würde. Nachdem Till mit jedem Kranken gesprochen hatte, liefen tatsächlich alle Kranken hinaus. Till aber verschwand mit dem Honorar fast ebenso schnell und der Verwalter sollte noch bereuen, Till getraut zu haben.
Akt Fünf - Wie Eulenspiegel Eulen und Meerkatzen buk
Als Till einmal bei einem Bäcker als Lehrling arbeitete, beging dieser den Fehler, Till alleine in der Backstube zu lassen. Zu seinem großen Ärger machte Till genau, was der Bäcker ihm gesagt hatte.
Akt Sechs - Wie Eulenspiegel Turmbläser war
Als Turmbläser hatte Till die Aufgabe, Alarm zu blasen, wenn er in der Ferne Wegelagerer und Diebe sieht. Doch Till hatte Hunger und denkt gar nicht daran, seiner Aufgabe nachzukommen.
Akt Sieben - Wie Eulenspiegel Erde kaufte
Als Till durch das Land des Herzogs musste, war guter Rat teuer, denn der Herzog hatte ihm angedroht, ihn wegen früherer Untaten auf der Stelle aufzuhängen, wenn er Till noch einmal auf seinem Land antrifft. Doch Till hatte, wie immer, eine herrlich verrückte Idee.
Akt Acht - Wie Eulenspiegel einem Esel das Lesen beibrachte
Unterwegs als Gelehrter, kam Till in eine Stadt, wo ihn die Professoren und Studenten bereits erwarteten. Sie wollten sich nicht von Till betrügen lassen und ersonnen eine Aufgabe, die Eulenspiegel nicht lösen kann. Zumindest denken sie sich das, doch Till belehrt sie eines Besseren.
Akt Neun - Wie Eulenspiegel die Schneider belehrte
In Rostock ersann Till eine besonders niederträchtige List. Er ließ hunderte und tausende Schneider des gesamten Umlandes nach Rostock rufen, um ihnen eine wichtige Mitteilung zu machen. Das Ganze endete in einer wüsten Massenschlägerei, nur einer war nicht mehr zu finden.
Akt Zehn - Wie der Wind drei Schneidergesellen fortgewehte
Drei Schneidergesellen verfluchten Till. Täglich ging er an ihnen vorüber und lachte über ihren Fleiß. Sie schimpften und lästerten über ihn. Till ersann eine Rache, die die Gesellen dem Spott der Bevölkerung aussetzte.
Akt Elf - Wie Eulenspiegel die Kürschner betrog
Leider war Till in dem Ort so bekannt und von den Kürschnern so gehasst, dass sie sich weigerten, ihn anzustellen. Als diese wenige Tage vor Fastnacht ein großes Fest planten, nähte Till eine Katze in ein Hasenfell und verkaufte das Tier einem der Kürschner als fetten Hasenbraten.
Akt Zwölf - Wie Eulenspiegel Milch aufkaufte
An einem Markttag besorgte sich Till ein riesiges Fass und kaufte den Händlerinnen sämtliche Milch ab. Die füllte er in das Fass. Als er aber die Milch nicht zahlen konnte, forderte er die Frauen auf, sich ihre Milch doch wieder zu holen. Eine gewaltige Schlägerei begann, an deren Ende der Marktplatz aussah, als hätte es Milch geregnet.

Bereits 1929 machte sich Erich Kästner unsterblich: Er schrieb "Emil und die Detektive". Auch Bücherverbrennungen und ein Schreibverbot der Nazis hielten ihn nicht davon ab, in der Schweiz weiter Bücher verlegen zu lassen. Seine scharfe Zunge, seine beißende Satire und sein offener Ton brachten ihm viel Ärger und Feindschaft, aber noch mehr Bewunderung und Freunde ein. Im Jahre 1938 verfasste er den "Till Eulenspiegel".
Man kann diesen Till Eulenspiegel als Allegorie auf Nazideutschland lesen. Immer wieder finden sich genug Dumme und Leichtgläubige, die alles glauben, wenn es nur überzeugend genug erläutert und mit Vehemenz vertreten wird. Immer wieder sind die Menschen bereit aufeinander loszugehen. Man gebe ihnen nur einen Anlass und sie lassen jeglichen Zusammenhalt vermissen und schlagen sich.
Doch diese Geschichten sind mehr. Sie sind zeitlos weise, halten den Menschen einen Spiegel vor, wie es Till Eulenspiegel im Mittelalter tat, und vor allem sind sie lustig. Trotz Gefahr und drohendem Galgen lässt sich dieser Schelm nicht abhalten, die Menschen zu testen, zu prüfen, zu foppen. Sind sie dumm? Oder sind sie leichtgläubig? Sind sie gierig? Oder sind sie ängstlich?
Erich Kästner ist ein Stück Literatur gelungen, das für alle Zeiten lesenswert sein wird. Solange es Menschen gibt, die Humor haben und über sich selbst lachen können, solange wird dieser "Till Eulenspiegel" sich verkaufen lassen. So einfach und schlicht, wie diese Geschichten erzählt werden, so kompliziert und schwierig ist der Hintergrund der Geschichten. Man muss sie schon mehrmals lesen, um den Hintersinn, die "Hinterfotzigkeit" des Till und die Ironie eines Erich Kästners zu verstehen.
Obwohl er bereits 1933 unter Beobachtung stand, Verhöre über sich ergehen lassen musste und im Jahre 1938 dieses Buch in der Schweiz verlegen ließ, traute es sich die Staatsmacht nicht, diesen großen Schriftsteller zu verhaften und in den Tod zu schicken. Der erste große Kinderbuchautor, den Deutschland hervorbrachte, kann man nicht einfach in die Gaskammern stecken. Er war Idol der Schergen und ihrer Opfer, Held ihrer Kindheit und Autor ihrer "heiligen Helden". Er stand außer Konkurrenz und die Hochachtung, die er trotz - oder grade wegen - seiner Haltung erfuhr, machte ihn seltsamerweise unangreifbar.
Ein wenig dieses Ruhmes kann man verstehen, wenn man diesen Till Eulenspiegel liest.

Kaufen Sie sich dieses Buch, es ist jeden Cent wert. Die wundervollen Zeichnungen, die Walter Trier beisteuerte, machen dieses Buch erst Recht zu einem Klassiker, den man gelesen haben muss!

Stefan Erlemann
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schade ... 22. Dezember 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Das Wichtigste gleich vornweg: dieses Buch gehört zum Besten, was man einem aufstrebenden ABC Schützen schenken kann. Noch heute, 40 Jahre nachdem ich es das erste Mal in Händen hielt, kommt mir das Schmunzeln über die raffinierten Till'schen Lösungsansätze: bei Durchfahrtsverboten ebenso wie den Krankenhauskosten.

Was mich damals auch ganz besonders beeindruckt hat waren das Format ' ich hielt ein richtig großes Buch in Händen! - und die lebendigen, farbigen Bilder. Beides vermisse ich in dieser Ausgabe. Schlimmer: nach dem Ersatz der Farbe durch billiges Grau-in-Grau landet sie unverdient auf Betriebsanleitungsniveau.

Ob das Büchlein nach dieser Amputation geeignet ist, einen aufgeweckten Siebenjährigen zu fesseln, werde ich nach Weihnachten sehen. Selbstredend, dass ich gerne eine bessere Ausstattung gekauft hätte - auch zu einem höheren Preis.
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4.0 von 5 Sternen Till Eulenspiegel - moderne Kurzfassung einiger Geschichten
Till Eulenspiegel - kleines nettes Büchlein - nacherzählt von Erich Kästner - unterhaltsame kurze Gute-Nach-Geschichten für Kinder bis 11 Jahren - zum Vorlesen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Wolfgang Erhard Rohr veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empehlenswerter Lesespaß
Diese Buch hat mein Sohn sich gewünscht, da sie Till Eulenspiegel in der Schule behandelt haben. Er hatte Spaß am lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Julia Meier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Till Eulenspiegel
Wir haben dieses Buch unserem Enkel geschenkt und er hat es ratz fatz durchgelesen.
Ich kann es nur weiterempfehlen.
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von Doro
5.0 von 5 Sternen super gelungen
Es war eine super Überraschung für unsere Jungs, 8 Jahre, als Sie zum ersten mal die Geschichten
hörten und Sie haben lauthals gelacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2009 von M. Meyer
5.0 von 5 Sternen gut erzählt für kinder verständlich
Till Eulenspiegel, ja, wer kennt ihn nicht? Aber welche Streiche er spielte, wußte ich auch nicht mehr ganau. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2007 von lealaurenz
5.0 von 5 Sternen Nette Eulenspiegelei
Gut ausgesuchte Geschichten, humorvoll präsentiert und ansprechend dargestellt.
Am 28. Oktober 2001 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen lustiges Kinderbuch
Till Eulenspiegel ist ein Handwerksbursche aus Braunschweig, der durch seine lustigen Streiche bekannt geworden ist. Lesen Sie weiter...
Am 28. November 1999 veröffentlicht
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