Ohne viel Wind veröffentlichen die Extrem-Metaller um Glen Benton ihr neustes Machwerk. Till Death Do Us Part, so der Titel, lässt wieder typisches vermuten, zumindest was die textliche Sache angeht. Also, nicht viel neues bei den Amis.
Nun, verglichen mit dem Vorgänger hört sich die neue Scheibe im ersten Moment ziemlich mau und langweilig an, da an Schnelligkeit doch ein Haufen verloren gegangen ist, über diesen Schock hinweg, kann man dann anfangen sich etwas tiefer mit dem Album und den Songs zu beschäftigen.
Eröffnet wird die Scheibe mit einem Instrumentalstück, doch das ist noch die Ruhe vor dem Sturm. Mit dem Titeltrack geht es direkt in den höchsten Gang, Deicide fixieren sich auf dieser Scheibe generell auf ihre Wurzeln und spielen typischen Old-School Death Metal, an ihre frühen Meisterstücke kommen sie jedoch nicht ran, aber wen stört das, immerhin gibt es diese schon, und wer braucht zweimal die selbe CD? Technisch arbeiten die Monster immernoch auf höchstem Niveau, das Drumming ist schon fast unmenschlich und die Soli werden geradezu aus dem Ärmel geschüttet. Die Produktion ist deftig und gibt den teilweise schleppenden Songs die nötige Härte und den typischen Death Metal Sound.
Arg viel neues bieten Deicide also nicht, aber das durfte man auch nicht erwarten, definitiv anders als der Vorgänger aber trotzdem noch nackenbrechend. Fans sollten sich die Scheibe nicht entgehen, gerade wem die neue Hate Eternal gefällt dürfte hiermit großen Spaß haben.