Produktinformation
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Die Metal-Elemente, die Stoned Raiders noch bestimmten, sind fast komplett weggefegt worden. Dafür haben sie das alte Koordinatensystem mit den Eckpunkten Rap, Rock und Latin um Dancehall und Reggae expandieren lassen. Sogar die Dope-Schleier haben sich teilweise aufgelöst. Als treibende Kraft erweist sich einmal mehr DJ Muggs. Seine Soundgebilde, Beats und Produktionsarbeit geben den Tracks einmal mehr ihren Charakter und seine Kreativität scheint unendlich zu sein.
Das Spektrum reicht von pumpenden Beats ("Another Body Drops") über Pianoschleifen-Kammermusik-Rap ("Till Death Comes") bis zu großer, an die Delinquent Habits erinnernde Heiterkeit ("Latin Thugs"), von Latin-Dancehall zu Reggae-Einflüssen und Clash-Zitaten in dem potenziellen Hit "Whats Your Number?" und Kirmes-Schabernack in "Once Again". Die Experimental-Kurznummer "Number Seven" und das sich auf Clouddead-Niveau befindende "One Last Cigarette" erweitern die Klangpalette noch. Mehr geht kaum, Respekt! --Sven Niechziol
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Gleich vorweg: Das Album ist fett, dope, geil, nennt es wie ihr wollt, aber es ist einfach das beste Album von Cypress Hill (und ich hab' mir alle durchgehört). Warum? - Weil sie einen völlig neuen Stil einschlagen. Etwas weniger Gangsta-Rap, völlig andere (geniale) Beats, neue musikalische Richtungen wie Reggae/Dub, und ein paar Dancehall-verdächtige Nummern.
Beispiele? - Der Dancehall-Groover "Ganja Bus" - absolut clubtauglich. "Busted In The Hood" (angelehnt an die Beastie Boys-Nummer "Paul Revere") verbreitet Live-Dub-Feeling, und das verrückte "Once Again" frönt ebenfalls dem Offbeat. Auch verzerrte dunkle Gitarrenlines tauchen diesmal regelmäßig auf, wie bei "Last Laugh". Vorallem "Money" und "Till Death Comes" haben einfach einen genialen Beat.
Cypress Hill haben es nach 16 Jahren geschafft sich neu zu erfinden. Einen neuen Fan haben sie jedenfalls schon.
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