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Til The Casket Drops
 
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Til The Casket Drops

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4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,99
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  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. Freedom (Explicit) 3:46 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Popular Demand (Popeyes) (Featuring Cam'ron And Pharrell - Explicit) 4:20 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Kinda Like A Big Deal (Featuring Kanye West - Explicit) 3:26 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Showing Out (Featuring Yo Gotti - Explicit) 3:38 EUR 0,99
Wiedergabe   5. I'm Good (Featuring Pharrell - Explicit) 4:21 EUR 0,99
Wiedergabe   6. There Was A Murder (Explicit) 3:36 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Door Man (Explicit) 5:08 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Never Will It Stop (Featuring Ab Liva - Explicit) 3:21 EUR 0,99
Wiedergabe   9. All Eyes On Me (Featuring Keri Hilson - Explicit) 3:50 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Counseling (Featuring Nicole Hurst - Explicit) 3:17 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Champion (Explicit) 4:14 EUR 0,99
Wiedergabe 12. Footsteps (Explicit) 4:21 EUR 0,99
Wiedergabe 13. Life Change (Explicit) 4:27 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
From Hell 2 the Graveyard 16. Dezember 2009
Von JazzMatazz TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Mit "Hell Hath No Fury" gelang Clipse eines der aufsehenerregendsten Alben der 2000er, es regnete Lobeshymnen und die Platte wurde von manch einem Magazin zu eines der besten des Jahrzehnts gekürt. Drei Jahre sind nun vergangen, nun melden sich die Brüder aus Virginia Beach mit ihrem dritten offiziellen Album "Til The Casket Drops" zurück. Es ist die erste Platte, die nicht komplett von ihren Entdeckern The Neptunes produziert wurde, hier durften auch Sean C & LV sowie DJ Khalil & Chin mit eingreifen. Ob sich dies positiv oder negativ auf die Harmonie auswirkt, werden wir später sehen.

Der Opener "Freedom" verrät schon in den ersten Sekunden, dass er nicht von den Neptunes stammen kann, hier waren Sean C & LV am Werk. Ruhige E-Gitarrenriffs unterlegen einen recht dumpfen Beat, das geht leider nicht all zu gut nach vorne, lediglich ein paar Streichereinsätze sorgen für Emotion und peppen den Song auf, besonders gegen Ende. Malice und Pusha T unterhalten uns dazu mit Life Stories und werten das mittelmäßige Instrumental wieder etwas auf. "Popular Demand (Popeyes)" hat einen freshen Desperado/Mexico Sound, was durch im Hintergrund spielende Trompeten hervorgerufen wird, eine emotionale Pianomelodie tut ihr Übriges dazu. Hier können Clipse mit ihren lässigen Flows punkten, aber auch Feature Cam'ron passt mit seinem entspannten Rapstyle hervorragend dazu, Pharrell übernimmt den Refrain. Gepost was das Zeug hält, wird mit der schon etwas länger bekannten Single "Kinda Like A Big Deal", dementsprechend großspurig und Energiegeladen ist auch die Produktion, deren hämmernde Drums einen sofort in den Bann ziehen. Als Gast ist Kanye West dabei, den lassen Clipse natürlich alt aussehen, doch da er keine Auto-Tune angewendet hat ist auch seine Strophe gut hörbar. Leider funktioniert nicht alles so wunderbar. "Showing Out" wäre ein Beispiel, dass die Nerven mit seinem eintönigen Electro-Style etwas strapaziert, zum Glück setzen im Hook noch viele weitere Synthie-Effekte ein, die das Ganze retten können, auch die Clipse Jungs rappen richtig bissig, Gast Yo Gotti wirkt etwas Fehl am Platz.

Nachdem man es sich mit dem frischen und sehr melodischen "I'm Good" (feat. Pharrell) gut gehen lässt, was sich auch auf den Hörer überträgt, zeigen uns Malice und Pusha T mit "There Was A Murder", dass nach "Hell Hath No Fury" immer noch zwei böse Buben in ihnen stecken. Der fröhliche und teils funky Beat, der durch Feature Kobe etwas Reggae Flavor bekommt, lässt diese Mafia Geschichten fast schon wie etwas Gutes klingen, erneut sind es die gut getimten Rhymes und die Stimmen von Clipse, die den Track perfektionieren und die beiden glaubhaft als Dons dastehen lassen. Zusammen mit Shootingstar Keri Hilson werden mit "All Eyes On Me" die Tanzflächen zum Beben gebracht. Rhythmische Beats und der unvergleichliche Neptunes Sound fordern zur Bewegung auf, Keri übernimmt hier etwas das Ruder, denn auch wenn Clipse eine ordentliche Performance abliefern ist doch eindeutig sie der Star dieses Songs. Auch etwas Pascha-Gehabe kommt nicht zu kurz. Bei "Counselling" bitten uns die beiden um Hilfe bei der Auswahl der richtigen Frau, da alle um sie herum so verführerisch sind. Untermalt wird das mit poppigen Klängen, besser gesagt einer sehr freshen Synthesizer-Melodie, die etwas zum Träumen einlädt, was durch die Gesangseinlagen von Nicole Hurst unterstützt wird. Gegen Ende sorgt besonders die zweite Produktion von DJ Khalil, namens "Footsteps" für etwas Aufsehen. Das liegt daran, dass eine E-Orgel verbaut wurde, die dem Ganzen etwas Unbehagliches verleiht, Kobe ist erneut mit dabei, Malice und sein Bruder erzählen uns dazu in welche Richtungen die "Footsteps" einen führen können. Seinen Ausklang erhält "Til The Casket Drops" mit dem angenehm anzuhörenden, jedoch nicht herausragenden "Life Change", das noch ein paar positive Vibes versprüht.

Auch ihr drittes Album in Folge wurde wieder mal ein tolles Stück Musik, wenngleich man den Clipse Brüdern mit auf den Weg geben muss, dass sie es nicht ganz schaffen, an die Klasse des Vorgängers anzuknüpfen. Dies liegt in erster Linie an den Produktionen. Zwar kann man sich nicht über deren Qualität beschweren, aber es fehlen einfach die Experimente und Besonderheiten. Hier wirkt es eher so, als wäre man lieber auf Nummer sicher gegangen, was zwar Ausfälle vermeidet, aber auch etwas verhindert, das Hits entstehen, die man noch lange im Gedächtnis behalten wird. Nichts desto trotz eines der besten South Alben 2009, das man sich als Fan der Jungs unbedingt ins heimische CD Regal holen sollte.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Back by popular demand 13. Dezember 2009
Von Ivan187
Format:Audio CD
Nach dem auf Wunsch von Rick Rubin vollzogenen Labelwechsel von Jive zu Columbia melden sich die Thornton-Brüder aus Virginia mit dem lang erwarteten, dritten bzw. vierten Soloalbum "Til The Casket Drops" zurück. Den Labelstress hinter sich gelassen, konnten Clipse sich endlich freien Herzens ihrer Musik widmen. Im Vorfeld war für das Album eine ganze Armee an verschiedenen Produzenten angekündigt wie z. B. Timbaland, Swizz Beatz, Scott Storch, Dame Grease, Kanye und auch Rick Rubin. So dachte man bis vor ein paar Monaten, "Til The Casket Drops" würde das erste Clipse-Album mit einem geringen Anteil an Neptunes-Produktionen. Einige waren gespannt auf Neues, Andere abgeturnt, weil Clipse von der altbewährten Formel abzuweichen schienen.
Letztere können aufatmen, auf der finalen Version gehen neun der vierzehn Tracks auf Pharrel's und Chad's Konto, den Rest teilen sich Puffy's Hitmen und der mit Dr. Dre an "Detox" schraubende DJ Khalil. Mit dem Dreiergespann hat man zumindest alle für Hip Hop relevanten Himmelsrichtungen, East, West & South abgedeckt. Trotz der grundverschiedenen musikalischen Styles der beteiligten Produzenten sind die Beats auf dem Album erstaunlich gut aufeinander abgestimmt. Man spielt u. a. mit Rock-, Electro-, und Reggaeeinflüssen, die Neptunes scheinen ein wenig auf Eurodance-Synthies hängengeblieben zu sein, setzen aber gleichzeitig auch auf organische Instrumentierung. Insgesamt ist der Sound des Albums sehr melodiös und verspielt, teilweise sehr experimentell.

Herrausragend sind vor allem die zwei Songs von LV & Sean C, die schon mit ihren Soulgranaten auf Jay-Z's "American Gangster" einige Glanzleistungen vollbracht haben: Der Opener "Freedom" thematisiert noch ein mal durch Lines wie "With every line written, and all I have given/Music's been nothin' more than a selfmade prison" den Struggle in der Musikindustrie, unterlegt mit erratischem Drumfeuerwerk und brachialem E-Gitarrenriff am Ende. Nicht weniger beeindruckend ist das mit melancholischen Pianoklängen und sphärischen Sounds ausgestattete "Never Will It Stop" mit Star Trak-Kollege Ab-Liva. DJ Khalil lacet die schon seit längerem bekannte Streetsingle "Kinda Like A Big Deal" mit Kayne West am Gastreim. Obwohl seine Strophe ursprünglich statt Ludacris auf T.I.'s "Top Of The World" landen sollte, fügt sich Ye's Flow perfekt in das rockig-düstere Gerät mit den an den alten Timbo erinnernden Jungledrums ein. Auf eben diese greift Khalil auf dem Reggae-beinflussten "There Was A Murder" mit Kobe zurück, worauf Pusha T sogar einen leichten Pathois-Akzent auspackt. Auf "Footsteps" hält Khalil es mit den Drums etwas erdiger, der wieder gefeaturete Kobe bringt dezent den Autotune-Effekt zum Einsatz, was aber keinesfalls stört.
Die auf "Til The Casket Drops" dominierenden Neptunes haben sich in den letzten Jahren von dem dreckigen Funk der ersten Tage abgewandt und klangen in der letzten Zeit ein wenig vorhersehbar und glattgebügelt. Obwohl sie auf dem Album weitgehend den fiesen, bedrohlichen Vibe von "Hell Hath No Fury" vermissen lassen, scheint die Arbeit mit Malice und Pusha die Beiden zu neuen Glanztaten zu inspirieren. Die mit Dipset-Totengräber Cam'Ron eingespielte Single "Popular Demand" besticht vor allem durch das groovende Instrumental und der wunderbar primitiven Ignoranz Cam'Ron's: "I know your Mom's well, tell your mother "Hi"/I'm the other guy that got your mother high". Auf dem mit oben erwähnten Eurodance-Synthies durchtrieften "Showin' Out" bleibt der Beat während den Strophen auf Reverse und bricht nur während Pharrel's Hook aus. Durch die mit Inbrunst gespitteten Strophen von Clipse und Yo Gotti bleibt das hohe Energielevel den kompletten Song über bestehen. Sehr originell, kreativ und wirkungsvoll, Hut ab. Die zuerst skeptisch betrachtete Single "I'm Good" erscheint im Kontext des Albums plötzlich sinnvoll, als Bonustrack gibt's die nochmal im Remix mit Rick Ross.
Ein weiteres Highlight stellt das finstere "Doorman" dar, auf dem die Neps lateinamerikanisches Flair mit 808-Sounds paaren. Wieder mal ein Paradebeispiel für die beeindruckende Fähigkeit der Neptunes, verschiedenste Musikstile stimmig miteinander zu verbinden. Mit Pusha's und Malice' ("If the good die young, the great sit in jail") messerscharfen Reimen wird dieser Song zu einem unheimlich intensiven Stück Musik, was in änhlicher Form auch auf "Hell Hath No Fury" Sinn gemacht hätte. Die Clubgranate "All Eyes On Me" mit Keri Hilson hätte in einer perfekten Welt mindestens Top 5 gehen müssen, genauso wie das von Nicole Hurst mit wunderbaren Vocals veredelte "Counseling". Das trotz Snaregewitter ziemlich radiofreundliche "Champion" bringt noch mal die 808 zu Einsatz, die Hook teilt sich Pusha mit einer weiblichen Vokalistin. Bei introspektiven "Life Change" geht es um den Ausstieg aus der Kriminalität. Ein obligatorischer Konzeptsong für Coke-Rapper, den aber nur wenige so authentisch umsetzten können wie Clipse.

Das den Thornton-Brüdern lyrisch kaum jemand irgendwas vormachen kann, ist bei einem Clipse-Album der Sound immer das entscheidende Kriterium. Während auf "Lord Willin'" die Beats teilweise zu funky und überproduziert für den straighten Clipse-Style schienen, bleibt "Hell Hath No Fury" mit seinen reduzierten, bitterbösen Neptunes-Bangern und beindruckender Kohärenz das bisher beste Clipse Album. Was aber an Kreativität und Einfallsreichtum auf "Til The Casket Drops" geboten wird, lässt einen für die Zukunft auf noch Größeres hoffen. Allerdings muss ich erwähnen, dass das Album erst nach mehrfachem Hören seine volle Wirkung entfaltet und das Bild, das man sich anfangs nach dem Genuß der Snippets macht, völlig unausreichend ist.
Obwohl es keinen einzigen Totalausfall zu vermelden gibt, Clipse (besonders Malice) teilweise energischer und hungriger klingen als zuvor und alle Gäste eine gute Figur machen, kann ich leider keine volle Sternzahl vergeben. Aber das nur, weil ich genau weiss, dass das alles noch viel größer, fetter und besser geht. Schade ist auch, dass Rick Rubin nichts für's Album gemacht hat, besonders nach dem man den rockigen Vibe der Platte gespürt hat. Man vermisst einen Beat wie "99 Problems", der perfekt zum Style des Albums gepasst und ein wenig den Hunger nach traditionellem Hip Hop Sound gestillt hätte. Den gab es in 2009 allerdings von anderen Künstlern zu Genüge, und wenn Mos Def mit seinem experimentellen und vor Kreativität strotzenden "The Ecstatic" etwas verspätet das gute Rapjahr begonnen hatte, so schließen Clipse mit "Til The Casket Drops" den Kreis nahezu perfekt und demonstrieren wie keine Zweiten, wie kunstvoll gute Rapmusik sein kann.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Nach einigen Mixtapes kommt nun das also das richtige Album von "Clipse" nach dem überragenden Album "Hell hath no fury" zu uns. Nach so einem gekonnten Debut hat man "the Clipse" schon bei den Mixtapes angemerkt das es nicht einfach werden wird so ein Erstlingswerk zu schlagen. Pharell's Zöglinge im Rapgame haben sich gut gemacht. Bodenständiger eingängiger HipHop der neue Wege geht trifft mein Ohr. Till the casket drops fügt teilweise an alte Erfolge an, kann aber das ganze Spektrum von "Hell hath no fury" nicht erreichen. Und genau das zeichnet das Album auch wieder aus. Wieder mal hervorragende Beatkonstruktionen die "gegen den Strich" laufen, sog. "Antibeats" kommen mal wieder messerscharf und selbst für nicht eingefleischte Fans ist das Album durchgängig gut zu hören. Die Sample Lines lsasen etwas zu wünschen übrig. Auch die Rap Parts wiederholen sich teilweise und man fühlt sich an das alte Album erinnert, wollte aber dennoch etwas neues hören. Das ist auch schon die einzige Kritik an dem Album. Die ganze Gruppe Clipse kann nun auf ganz lange Sicht nicht mehr so bestechen wie mein Erstlingswerk. Grundsätzlich aber ein würdiger Nachfolger, der bodenständig und übernatürlich daher kommt und zu allem Recht den Titel "the Clipse" verdient hat, was man bei so einigen Mixtapes nicht sagen konnte. Steht man auf den "alten" Sound der Clipse wird einen auch dieses Album wieder in seinen Bann nehmen, wer etwas anderes erwartet hat sollte schnellstmöglichst die Finger davon lassen.
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