oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Amazon.de In den Einkaufswagen
EUR 11,99
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Tigerland
 
Größeres Bild
 

Tigerland

Colin Farrell , Matthew Davis , Joel Schumacher    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,98 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf durch Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. und Versand durch Amazon.de.  Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf den Verkäufernamen.
Noch 1 Stück auf Lager.
Lieferung bis Samstag, 2. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Gedreht im groben 16mm-Stil eines Low-Budget-Dokumentarfilms, kennzeichnet Tigerland nach einer Reihe von aufgeblasenen Kassenschlagern wie Batman und Robin die willkommene Rückkehr des Regisseurs Joel Schumacher zur Schlichtheit. Indem er Schumachers Talent als Regisseur neu belebte -- zum Teil inspiriert durch den schlichten Filmstil der dänischen Dogma-95-Bewegung -- bot dieser Film eine Alternative zum todgeweihten "Produkt" Hollywoods: die Vermeidung von Übermaß, Konzentration auf das Wesentliche und eine ausgezeichnete Besetzung aus unbekannten Schauspielern, damit sich das Ganze auch lohnt. Was Letzteres betrifft, kennzeichnete Tigerland auch das wohlverdiente Erscheinen des irischen Schauspielers Colin Farrell im Rampenlicht als Hollywoods heißeste Neuentdeckung.

Tigerland spielt ausschließlich auf amerikanischem Boden; insofern unterscheidet er sich wesentlich von Vietnam-Filmen der Marke Platoon und Full Metal Jacket. Stattdessen handelt er von den Ängsten und den moralischen Dilemmas, die in Erwartung eines bevorstehenden Umgangs mit dem Tod und dem Töten aufkommen. Diese aufwühlenden Emotionen spiegeln sich in der Figur des Gefreiten Bozz (Farrell) wieder, dessen Unfähigkeit, sich beim Training in Fort Polk, Louisiana, unterzuordnen, ein eigenartiges Führungstalent verrät. Bozz ist ein aufsässiger Einzelgänger -- von seinen Vorgesetzten gerade so geduldet und von seinen Kameraden entweder herausgefordert oder verehrt -- der schließlich zum außerordentlich viel versprechenden Soldaten geschliffen wird. Eine intensive Abschluss-Trainingswoche mit scharfer Munition im Ausbildungslager "Tigerland" bereitet den Zug auf den Kampf vor und definiert Bozz' Position.

Obwohl der Film den emotionalen Eindruck von Platoon vermissen lässt, beschäftigt er sich intensiv mit den inneren Konflikten, die ausgefochten werden müssen, bevor der äußere Konflikt ertragen werden kann. --Jeff Shannon

Video Jakob Kurzinhalt

Amerika 1971. Der Vietnamkrieg spaltet die Nation. Die letzte Station vor dem Einsatz heißt "Tigerland", eine undruchdringliche Wildnis, in der der Dschungelkrieg simuliert wird. Unter schärfsten Bedingungen werden hier die jungen Soldaten für den Fronteinsatz gedrillt. Einer von ihnen ist der rebellische Rekrut Roland Bozz, der nicht bereit ist, sich dem gnadenlosen System unterzuordnen. Er missachtet die sadistischen Befehle seiner Vorgesetzten und wartet nur auf die Gelegenheit zur Flucht. In der Hölle von "Tigerland" kommt es zur tödlichen Konfrontation.

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Das "Gut" mag verwundern, aber die Bewertung der Stilistik des Filmes darf nicht das werktreue Mastering vergessen lassen, denn diese ist bis auf den Layer-Wechsel hervorragend und zeigt den Film so, wie er im Kino lief. "Tigerland" will sehr bewußt kein Unterhaltungsfilm sein. Diese Intention wird allerdings so aufdringlich vermittelt, daß sie unglaubwürdig wird. Da wirkte Spielbergs "Private Ryan" in seiner technischen Perfektion eindringlicher und ehrlicher, denn "Ryan" gestand sich ein, ein Film zu sein und nicht nur eine Demonstration.

Bild: Die eigenwillige Ästhetik des Filmes zeigt sich in einem stilistisch dokumentarisch gehaltenen Handkameraeinsatz, der ständig verwackelte und rauschige Bilder liefert. Wenig Kontrast ist die weitere Zugabe zu jenem optischen Stil. Die Disc hantiert allerdings sehr gut mit diesen Vorgaben und gibt den Film ohne zusätzliche, ungewollte Verfremdungen wieder. Artefakte verschonen das Bild, das selbst bei wackligen Nahaufnahmen in dieser Hinsicht stabil bleibt (01.00.00).

Ton: Auch die tonale Seite der Disc ist einer eher dokumentarischen Stilistik verpflichtet. Es kommt nur sehr selten zu Effekten und der Ton ist bewußt dünn, mittig und bassarm gehalten. Selbst durch das Bild preschende LKW-Convoys bleiben akustisch so blaß, wie in einem "Weltspiegel"-Beitrag (01.04.54). Hauptsächlich in der Musik, die hauptsächlich perkussiv ist, werden die Rears zuweilen aktiv (00.59.35). --movieman.de

VideoMarkt

Fort Polk, Louisiana, 1971. In dem als Tigerland bekannten Lager bekommen Rekruten ihren letzten Schliff vor dem Vietnam-Einsatz. Hier werden die zukünftigen Frontsoldaten geschunden und gedemütigt, hier wird ihr Wille gebrochen und ihnen bedingungsloser Gehorsam eingebleut. Nur der charismatische Roland Bozz, ein geborener Führer, ordnet sich nicht unter. Er untergräbt mit seinen pazifistischen Reden die Moral der Truppe, kriegt sich mit seinen Vorgesetzten in die Haare und steckt mit seiner Aufsässigkeit viele Kameraden an...

Video.de

In einer Mischung aus "Catch 22" und der ersten Hälfte von "Full Metal Jacket" zieht Joel Schumacher ("Batman Forever") gegen Militarismus, Kadavergehorsam und Borniertheit zu Felde. Seine Waffen sind dokumentarische Authentizität, beißender Witz und gnadenloser Spott. Die primär handgehaltene Kamera bleibt hautnah am Mann, zeigt Blut, Schweiß und Tränen und nimmt dem Soldatsein jeglichen Heroismus. Ein beklemmernder Anti-Kriegsfilm, der ganz ohne Stars auskommt.

Blickpunkt: Film

In einem "Tigerland" genannten Lager werden zukünftige Frontsoldaten vor dem Vietnam-Einsatz geschunden und gedemütigt. Nur der charismatische Gefreite Bozz ordnet sich nicht unter und untergräbt die Moral der Truppe. Regisseur Joel Schumacher zieht mit beißendem Witz gegen Militarismus, Kadavergehorsam und Borniertheit zu Felde.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Mit den Mitteln eines Dogma-Films realisierter Antikriegsfilm in der Tradition von Klassikern wie "M.A.S.H." oder "Catch-22".

Kurzbeschreibung

Louisiana, 1971. Der Vietnamkrieg spaltet die Nation. Die letzte Station vor dem Einsatz heißt "Tigerland", eine undurchdringliche Wildnis, in der der Dschungelkrieg simuliert wird. Unter schärfsten Bedingungen werden hier die jungen Soldaten für den Fronteinsatz gedrillt. Einer von ihnen ist der rebellische Rekrut Roland Bozz, der nicht bereit ist, sich dem gnadenlosen System unterzuordnen. Er missachtet die sadistischen Befehle seiner Vorgesetzten und wartet nur auf die Gelegenheit zur Flucht. In der Hölle von "Tigerland" kommt es zur tödlichen Konfrontation.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. Versandbedingungen von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. Umtausch- & Rücknahme bei Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.