"Ich"-Erzähler Max Winter gerät unverschuldet in einen Mordfall. Natürlich zwingt ihn sein detektivischer Spürsinn Ermittlungen aufzunehmen und gerät dabei in einen gefährlichen Strudel aus Prostitution, Drogenhandel, Mord und Kriegsverbrechen. Winter ist eine tolle Hauptfigur, die den moralischen Idealtyp in Reinkultur verkörpert. Etwas mehr Unbekümmertheit und weniger Zwangsmoral täten ihm in diesem Roman jedoch ganz gut.
Das Buch und die Handlung sind in Ordnung, auch wenn die anderen "Max-Winter-Romane" besser sind. Das Ende basiert auf dem Prinzip "Selbstjustiz", ich denke hier hätte man mehr daraus machen können.