... Und dieses teilweise auch so erklärte Ziel erreicht dieses Buch auf jeden Fall. Man lernt die ZUSAMMENHÄNGE kennen: Dass die Tiere möglichst von Garten zu Garten wandern können sollten, wer ihre Freßfeinde und ihre Nahrung sind, wo auch Gartenbesitzer ihnen Entfaltungsmöglichkeiten geben können usw.
Alles wird sehr engagiert, anschaulich und - man möchte sagen - verständnisvoll erklärt und eingeordnet. Die wundervollen und präzisen Fotos helfen bei der Artenbestimmung ebenso wie Hinweise auf Auffälligkeiten eines Tieres.
Ich habe von der Thematik wenig Ahnung (kann also nicht alles beurteilen). Aber gerade für Leute wie mich, die den "Garten" eher von Blumenkübel und Rasenfläche her kennen, sind solche Bücher auch wichtig! Man erfährt z.B., dass die Vielfalt der Garten-Bewohner schon mit der Verschiedenheit der Erden-Böden anfängt und wie viele kleine sechs- und achtbeinige Insekten (zu den letzteren gehören auch die Milben ...) dieses Erdreich bevölkern oder bevölkern sollen. ....
Es ist also ein ganz artenübergreifender Gartenführer entstanden, der uns sehr viel zu sagen hat. Doch gerade dem Autor ist klar, dass die Gartenplaner und Gartenpfleger nur einen sehr sehr begrenzten Beitrag zur Arterhaltung leisten können.