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Tiere haben Rechte. Argumente und Zitate von A – Z
 
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Tiere haben Rechte. Argumente und Zitate von A – Z [Sondereinband]

Helmut F. Kaplan
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Pro und Contra

rox. Helmut F. Kaplan ist ein streitbarer Mensch. Als Vorstandsmitglied und Sprecher für ethische Grundfragen bei «Animal Peace» setzt er sich für die Rechte der Tiere ein. Da nicht jeder Mensch selbst schon wisse, weshalb man Tiere nicht einfach «benutzen» dürfe, hat Helmut F. Kaplan verschiedene Aufklärungsschriften verfasst. So etwa einen Band des Titels «Warum ich Vegetarier bin. Prominente erzählen». Das nun anzuzeigende Werk ist eine Art Argumentationshilfe für alle Streitfragen, die sich in der oftmals hitzigen Debatte um die Tierrechte ergeben können. Von A bis Z werden die Standardeinwürfe sortiert und dann entkräftet. Eine Stichprobe unter «H»: «Hitler war ja auch Vegetarier – keine gute Gesellschaft, in der sich die fanatischen Tierschützer da befinden!» – Gegenargument: «Hitler war ein leidenschaftlicher Nichtraucher. Soll ich deswegen zum Kettenraucher werden, um meinen Antifaschismus zu beweisen?» – Nun denn. Wer zum Argumentieren Vorgedachtes braucht, wird es hier finden.

Pressestimmen

"Mit seinen Thesen und der Visitenkarte des Philosophen in der Tasche ist der eloquente Provokateur in den vergangenen zehn Jahren zum Guru der hiesigen Tierrechtsszene avanciert." (Kurier am Sonntag)
"Der erste Teil der Pflichtlektüre für jeden Tierrechtler beschäftigt sich mit aktuellen Argumenten zum Thema 'Tierrechte' und Vegetarismus, im zweiten Teil des Werks kommen von A wie Albert Einstein bis Z wie Stefan Zweig Persönlichkeiten aus zwei Jahrtausenden zum Thema 'Tierrechte' zu Wort." (Humanitas)
" ... besonders als Einführung in die Tierrechtsproblematik geeignet" (Ökologie)

Humanitas, Heft 79/1998

"Der erste Teil der Pflichtlektüre für jeden Tierrechtler beschäftigt sich mit aktuellen Argumenten zum Thema 'Tierrechte' und Vegetarismus, im zweiten Teil des Werks kommen von A wie Albert Einstein bis Z wie Stefan Zweig Persönlichkeiten aus zwei Jahrtausenden zum Thema 'Tierrechte' zu Wort."

Kurzbeschreibung

Niemand kann heute noch behaupten: "Tiere sind nicht wichtig, die kommen in der Philosophie überhaupt nicht vor", sagt Helmut F. Kaplan. Doch ohne ständige Überzeugungsarbeit wird sich die Erkenntnis, daß Tiere Rechte haben, in der Praxis nicht durchsetzen.

Als Teil der Überzeugungsarbeit für Tierrechte versteht sich das vorliegende Buch. In ihm zeigt Kaplan, daß die gängigen Argumente, die das Recht des Menschen auf den uneingeschränkten Gebrauch von Tieren verteidigen wollen, nicht haltbar sind. Im ersten Teil des Buches widerlegt der Autor Standardargumente der Tierrechtsgegner aus allen Bereichen des menschlichen Umgangs mit Tieren. Im zweiten Teil kommen Persönlichkeiten aus zwei Jahrtausenden zum Thema "Tierrechte" zu Wort. Den Abschluß bildet eine Betrachtung des Autors über "Die Zukunft der Tierrechtsbewegung".

Über den Autor

Helmut F. Kaplan ist Philosoph und Autor. Zu seinen Publikationen gehören: "Warum ich Vegetarier bin", "Leichenschmaus" u.a..

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Biologie: 'Der Mensch ist schon rein biologisch gesehen kein Vegetarier. Deshalb brauchen wir uns hinsichtlich der moralischen Richtigkeit oder Falschheit des Vegetarismus erst gar keine Gedanken zu machen.' 'Biologisch gesehen' ist der Mensch sehr vieles nicht. Er ist zum Beispiel auch kein Brillenträger oder Bücherleser. 'Biologisch gesehen' sind wir nämlich Steinzeitmenschen, seit mindestens 30000 Jahren organisch, das heißt körperlich als Art völlig unverändert. Dennoch hat sich seit der Steinzeit einiges geändert. Heute können wir Brillen tragen, Bücher lesen usw. Und das scheint auch kein Widerspruch oder Problem zu sein. Jedenfalls habe ich noch niemanden sagen hören: 'Warum liest du ein Buch - das haben wir in der Steinzeit auch nicht gemacht!'"

Auszug aus Tiere haben Rechte von Helmut F. Kaplan. Copyright © 1998. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Biologie: 'Der Mensch ist schon rein biologisch gesehen kein Vegetarier.
Deshalb brauchen wir uns hinsichtlich der moralischen Richtigkeit oder Falschheit des
Vegetarismus erst gar keine Gedanken zu machen.' 'Biologisch gesehen' ist der Mensch sehr
vieles nicht. Er ist zum Beispiel auch kein Brillenträger oder Bücherleser. 'Biologisch gesehen'
sind wir nämlich Steinzeitmenschen, seit mindestens 30000 Jahren organisch, das heißt
körperlich als Art völlig unverändert. Dennoch hat sich seit der Steinzeit einiges geändert.
Heute können wir Brillen tragen, Bücher lesen usw. Und das scheint auch kein Widerspruch
oder Problem zu sein. Jedenfalls habe ich noch niemanden sagen hören: 'Warum liest du ein
Buch - das haben wir in der Steinzeit auch nicht gemacht!'"
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