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Tiere essen
 
 

Tiere essen [Kindle Edition]

Jonathan Safran Foer , Isabel Bogdan , Ingo Herzke , Brigitte Jakobeit
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (221 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der amerikanische Autor Jonathan Safran Foer holt mit seinem Bestseller 'Eating Animals' den Vegetarismus ins Zentrum der Gesellschaft. Nichts ist so unwiderstehlich wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist." Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung "Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen - für mich und für meine Familie - was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das ..." Jonathan Safran Foer

Kurzbeschreibung

»Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.« Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung»Tiere essen« ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird.In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in »Tiere essen« eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen.»Tiere essen« besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen Platz in ihr – nachdenkt.Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer.»Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen – für mich und für meine Familie – was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das …« Jonathan Safran FoerDer Titel enthält eine vom Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) zusammengestellte Übersicht zur Sachlage der Massentierhaltung in der Bundesrepublik.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 951 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: eBook by Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 11 (1. September 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WOYD26
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (221 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #4.694 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
906 von 941 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jo
Format:Gebundene Ausgabe
Vorweg: ich bin auf einem bäuerlichen Familienbetrieb, der heute nicht mehr existiert, aufgewachsen, habe eine landwirtschaftliche Lehre und danach ein Landwirtschaftsstudium absolviert. Derzeit beschäftige ich mich beruflich als Berater v.a. mit der Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in Ländern außerhalb der EU. Ich kenne das Buch im englischen Original und habe es nun auch in Deutsch gelesen. Ich war noch nie in meinem Leben Vegetarier, bin es auch heute noch nicht und werde es wahrscheinlich niemals wirklich werden.

Anders als in der Presse und z.T. von meinen Vorrezensenten dargestellt hat der Autor mit seinem Buch zu keinem Zeitpunkt die Absicht verfolgt, den Leser zum Vegetarismus zu bekehren, auch wenn er selbst mittlerweile Vegetarier ist. Dies wird an mehreren Stellen im Text klar zum Ausdruck gebracht. Es geht ihm einzig um die Klärung der Frage, was "Fleisch" - inklusive Fisch - eigentlich ist und wo es her kommt. Die sich daraus ergebende Schlussfolgerung jedoch bleibt am Ende jedem einzelnen Leser überlassen - auch wenn Foer keine Zweifel daran lässt, dass für ihn selbst "Tiere essen" nicht länger eine Option ist.

Die genannte Fragestellung, die sich heute viel zu wenige Menschen stellen, wird angesichts einer weiter steigenden Bevölkerung sowie weiter fortschreitendem Umweltverbrauch immer dringlicher. Daher kommt das Buch zur richtigen Zeit.

Als Mensch vom Fach wird man beim Lesen schnell feststellen, dass der Autor eben nicht Fachmann ist, sondern das Buch als Journalist bzw. Geschichtenerzähler geschrieben hat. Das bedeutet, dass einige Darstellungen im Buch für Fachleute laienhaft bis eher naiv daher kommen. Das macht die getroffenen Aussagen jedoch nicht falsch. Die Wirklichkeit ist, nüchtern betrachtet, in Wahrheit sowohl komplexer als auch in nicht wenigen Fällen eher schlimmer als dargestellt, was die Auswüchse der modernen Massentierhaltung betrifft.

Auch geht das Buch m.E. gar nicht weit genug, denn es endet sozusagen am Schlachthof und greift die danach einsetzenden Produktionsprozesse in der modernen Lebensmittelindustrie gar nicht mehr auf. Auch unser in der Wohlstandsgesellschaft verschwenderischer Umgang mit Lebensmitteln, welche als tote und für viele im Überfluß zur Verfügung stehende Materie gedankenlos entsorgt werden, wird nur sehr kurz angerissen.

Es bleibt zu hoffen, dass das Buch eine breite Leserschar findet, die sich dann wirklich die Zeit nimmt, über die Herkunft ihrer Lebensmittel und deren Produktionsumstände nachzudenken und entsprechende Konsequenzen zu ziehen (Stichwort etwa: Regionalität, wer will und kann: Bio, oder eben Vegetarismus). Nicht nur, was "Tiere essen" angeht, sondern ebenso was "Pflanzen essen" oder "Pilze essen" betrifft. Moderne Massenproduktion von Nahrungspflanzen ist, was verursachte Umweltschäden betrifft, z.T. nicht weniger kritisch zu sehen als modere Massentierhaltung (Stichworte z.B. Saatgut, Düngung, Pflanzenschutz, Rückstände, Wasserverschwendung und -verschmutzung, Bodendegradierung, Gentechnik, Biodiversität, Eigentumverhältnisse u.v.m.). Wäre doch ein Thema, Herr Foer?
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217 von 234 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wir meist verdrängen 16. August 2010
Von Falk Müller TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wohl die Wenigsten denken beim Verzehr eines Stückes Fleisch darüber nach, wie und wo es entstanden ist - solange es schmeckt. Der Autor wollte es aber genau wissen und hat nach 3 Jahren Recherche ein Buch darüber geschrieben. Man ahnt schon, dass er nicht nur Gutes herausgefunden hat - die Wirklichkeit ist aber dann doch noch viel schlimmer.

Die Fakten die er nennt, machen in der Tat betroffen. Er beschreibt die heutige Massentierhaltung als profitorientiertes, globales Business mit über 100 Mrd Dollar Umsatz pro Jahr. Für Mitgefühl mit den Tieren ist hier kein Platz mehr. Stattdessen berichtet er von armen Kreaturen, die nie auch nur einmal das Sonnenlicht in ihrem Leben sehen, die sich nicht einmal bewegen können wie Tiere, weil sie so eng zusammengepfercht sind. Seine Schilderungen geben Anlass nachzudenken, ob wir mit unseren bisherigen Konsumgewohnheiten so weitermachen können und wollen.

Und dies nicht nur unter dem Aspekt von Ethik und Moral. Sondern es geht dabei auch um den Erhalt der Umwelt - also unserer Lebensgrundlage. Für den Anbau von Tierfutter werden grosse Teile des Regenwaldes abgeholzt. Die Viehzucht ist für einen viel grösseren Teil der schädlichen Treibhausgase verantwortlich, als bisher angenommen (nach neuesten Studien 51%). Ein Umsteuern wäre also im Interesse des Menschen.

Das Buch ist jedoch angenehm undogmatisch, vermeidet Schwarz-Weiss-Muster. Denn der Autor lässt auch die andere Seite zu Wort kommen. Also die, die dafür sorgen, dass Fisch und Fleisch so billig in unsere Supermärkte kommen - und die, die es konsumieren. Er stellt diese nicht als unmoralisch an den Pranger. Nicht jeder hat das Geld, um ständig in den teureren Bioläden einkaufen zu können. Auch das gehört zur Wahrheit.

Fazit: Das Buch ist frei von jedem missionarischen Eifer. Der Autor weiss auch, dass die dauerhafte Änderung von Essgewohnheiten ein langwieriger Prozess ist, der zunächst einmal ein Umdenken von uns allen erfordert. Sein Buch zeigt aber eindrucksvoll, dass dieses Umdenken wirklich notwendig ist - im Interesse der Tiere, aber auch von uns Menschen.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Veränderung 6. November 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Folgende Ausgangssituation herrschte bei mir vor.

1. Ich esse sehr gerne gut
2. Ich esse sehr gerne Fleisch

Nun hat dieses Buch mindestens das letztere stark ins Wanken gebracht. Ich hätte nicht gedachtd as mir so etwas mal passieren würde. Aber die Fakten sind einfach schlimm. Viel schlimmer aber eigentlich als das hier mundgerecht aufgearbeitete MAterial ist eigentlich die Tatsache das ja sicher jeder weiß das es diese Art von Tierhaltung gibt ... keiner kann das bestreiten, nur wurde mir persönlich, das noch nie so bewusst wie beim lesen dieses Buches.

Ich betrachte solche "Sachbücher" immer sehr objektiv und habe mich auch neben dem Buch informiert über diese Themen ... das schlimme ist und bleibt ... es ist einfach so. Auch wenn es hier in dem Buch um die USA geht, so geht es bei uns in Deutschland hier nicht anders.

Ich habe mein Essverhalten grundlegend überdacht. Es würde bei mir nicht zum Vegetarier reichen, dennoch. Ich kaufe kein Fleisch und keine Wurst mehr im Supermarkt. Ich werde solche Dinge, nur noch in geringen Mengen, bei ausgesuchten Biohöfen, direkt kaufen. Höfen wo ich mir sicher bin wie die Tiere gelebt und gestorben sind.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen keine tiere essen
ich habe dieses buch fast ohne unterbrechung gelesen und beschlossen, meine essgewohnheiten sofort bewusst und freiwillig zu ändern - ich werde kein fleisch und keine eier... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von frenzy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Suuuuper
Da ich in das Buch schon einmal reingelesen habe war es mir klar, dass ich es selbst haben wollte.
Das Buch selbst habe ich als "gebraucht" gekauft, war aber in einem... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Martina S veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr informatives, überzeugendes Buch.... bin seitdem Vegetarier
Ich war ein absoluter Fleischfan und konnte nicht genug davon bekommen. Ich hatte zum Glück keine Probleme mit Gewicht, Krankheiten oder ähnlichen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Simon Prucha veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Jede/n
Dieses Buch sollte jede/r gelesen haben, unabhängig davon, ob man sich für vegetarische/ vegane Ernährung interessiert oder nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von CJP veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr wichtiges Buch
In "Tiere essen" schafft es Jonathan Safran Foer auf einmalige Weise, detaillierte und nüchterne Fakten so darzustellen, dass sie greifbar werden, bewegen und zum Nachdenken... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von widerstandspoesie veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen
Ein wirklich lesenswertes Buch.
Ich hatte mich, bevor ich angefangen habe das Buch zu lesen, noch nie mit der Herkunft meiner Lebensmittel beschäftigt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von **** veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schon davon gehört
Meine Bekannten haben es schon gelesen und empfohlen und nun will ich das Drama selbst lesen. Esse schon ohnehin keine armen gequälten Tiere mehr und meine jeder sollte sich... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Monika Hille veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gold Standard
Von all dem Büchern mit ähnlicher Thematik, die sich derzeit auf dem Markt tummeln, ist JSF's Tiere essen eines der wenigen, das man wirklich wirklich gelesen haben... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von H. Matter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch
DIeses großartige Werk von Jonathan Safran Foer beschreibt sehr anschaulich, wie in unserer industrialisierten Welt Tiere für billiges Fleisch misshandelt werden. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von hardy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessant!
Ein sehr interessantes Buch! Das Buch will einen nicht dazu zwingen, Vegetarier zu werden, es klärt aber auf - woher kommt unser Fleisch, wie wird es produziert?
Vor 2 Monaten von sarah veröffentlicht
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Beliebte Markierungen

 (Was ist das?)
&quote;
Ein durchschnittlicher Garnelenkutter wirft 80 bis 90 Prozent der Meerestiere, die er fängt, tot oder sterbend wieder über Bord. &quote;
Markiert von 4 Kindle-Nutzern
&quote;
Wer regelmäßig Fleisch aus Massentierhaltung isst, kann sich nicht als Umweltschützer bezeichnen, ohne das Wort seiner Bedeutung zu berauben. &quote;
Markiert von 4 Kindle-Nutzern
&quote;
Massentierbetriebe berechnen genau, wie dicht am Tod sie die Tiere halten können, ohne sie tatsächlich umzubringen. Das ist das Geschäftsmodell. &quote;
Markiert von 3 Kindle-Nutzern

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