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Tiere essen [Kindle Edition]

Jonathan Safran Foer , Isabel Bogdan , Ingo Herzke , Brigitte Jakobeit
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (285 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Jonathan Safran Foer holt [...] den Vegetarismus ins Zentrum der Gesellschaft. Nichts ist so unwiderstehlich wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.«, Süddeutsche Zeitung

»Wenn ein Buch die Kraft hat, die Welt zum Fleischverzicht zu bekehren, dann ist es Tiere essen. Gerade weil es keine Bekehrungsschrift ist [...].«, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine brillante Mischung aus Recherchejournalismus und Autobiografie.«, taz

»Es ist ein verstörendes und ein berührendes Dokument der Suche nach einem besseren Leben.«, Der Spiegel

» Tiere essen ist ein internationaler Bestseller geworden, Kultlektüre, ein MUSS für alle Gegner des unkritischen Fleischkonsums.«, ARD, ttt

Kurzbeschreibung

»Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.« Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
»Tiere essen« ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.
Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?
Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird.
In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in »Tiere essen« eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen.
»Tiere essen« besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen Platz in ihr – nachdenkt.
Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer.
»Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen – für mich und für meine Familie – was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das …« Jonathan Safran Foer
Der Titel enthält eine vom Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) zusammengestellte Übersicht zur Sachlage der Massentierhaltung in der Bundesrepublik.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 951 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: eBook by Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 1 (1. September 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WOYD26
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (285 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #5.990 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Als "Alles ist erleuchtet" erschien, war Jonathan Safran Foer gerade einmal 25 Jahre alt und wurde für sein schräges Roadmovie quasi über Nacht als "Wunderkind" und "Vertreter einer neuen Literatur" gefeiert. In Foers Erstling macht sich die Hauptfigur auf die Suche nach einer ukrainischen Frau, die einst seinen jüdischen Großvater vor den Nazis gerettet hat. Protagonist des zweiten Romans "Extrem laut und unglaublich nah" ist der neunjährige Oskar, der bei den Terroranschlägen vom 9.11.2001 seinen Vater verloren hat. Später legte Foer mit "Tiere essen" ein Buch ganz anderer Art vor: Er beleuchtet darin die moderne Massentierhaltung philosophisch, journalistisch und wissenschaftlich. Foer, der in Princeton Philosophie studiert hat, lebt mit Frau und Kindern in New York.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1.028 von 1.067 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jo
Format:Gebundene Ausgabe
Vorweg: ich bin auf einem bäuerlichen Familienbetrieb, der heute nicht mehr existiert, aufgewachsen, habe eine landwirtschaftliche Lehre und danach ein Landwirtschaftsstudium absolviert. Derzeit beschäftige ich mich beruflich als Berater v.a. mit der Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in Ländern außerhalb der EU. Ich kenne das Buch im englischen Original und habe es nun auch in Deutsch gelesen. Ich war noch nie in meinem Leben Vegetarier, bin es auch heute noch nicht und werde es wahrscheinlich niemals wirklich werden.

Anders als in der Presse und z.T. von meinen Vorrezensenten dargestellt hat der Autor mit seinem Buch zu keinem Zeitpunkt die Absicht verfolgt, den Leser zum Vegetarismus zu bekehren, auch wenn er selbst mittlerweile Vegetarier ist. Dies wird an mehreren Stellen im Text klar zum Ausdruck gebracht. Es geht ihm einzig um die Klärung der Frage, was "Fleisch" - inklusive Fisch - eigentlich ist und wo es her kommt. Die sich daraus ergebende Schlussfolgerung jedoch bleibt am Ende jedem einzelnen Leser überlassen - auch wenn Foer keine Zweifel daran lässt, dass für ihn selbst "Tiere essen" nicht länger eine Option ist.

Die genannte Fragestellung, die sich heute viel zu wenige Menschen stellen, wird angesichts einer weiter steigenden Bevölkerung sowie weiter fortschreitendem Umweltverbrauch immer dringlicher. Daher kommt das Buch zur richtigen Zeit.

Als Mensch vom Fach wird man beim Lesen schnell feststellen, dass der Autor eben nicht Fachmann ist, sondern das Buch als Journalist bzw. Geschichtenerzähler geschrieben hat. Das bedeutet, dass einige Darstellungen im Buch für Fachleute laienhaft bis eher naiv daher kommen. Das macht die getroffenen Aussagen jedoch nicht falsch.
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253 von 276 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wir meist verdrängen 16. August 2010
Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wohl die Wenigsten denken beim Verzehr eines Stückes Fleisch darüber nach, wie und wo es entstanden ist - solange es schmeckt. Der Autor wollte es aber genau wissen und hat nach 3 Jahren Recherche ein Buch darüber geschrieben. Man ahnt schon, dass er nicht nur Gutes herausgefunden hat - die Wirklichkeit ist aber dann doch noch viel schlimmer.

Die Fakten die er nennt, machen in der Tat betroffen. Er beschreibt die heutige Massentierhaltung als profitorientiertes, globales Business mit über 100 Mrd Dollar Umsatz pro Jahr. Für Mitgefühl mit den Tieren ist hier kein Platz mehr. Stattdessen berichtet er von armen Kreaturen, die nie auch nur einmal das Sonnenlicht in ihrem Leben sehen, die sich nicht einmal bewegen können wie Tiere, weil sie so eng zusammengepfercht sind. Seine Schilderungen geben Anlass nachzudenken, ob wir mit unseren bisherigen Konsumgewohnheiten so weitermachen können und wollen.

Und dies nicht nur unter dem Aspekt von Ethik und Moral. Sondern es geht dabei auch um den Erhalt der Umwelt - also unserer Lebensgrundlage. Für den Anbau von Tierfutter werden grosse Teile des Regenwaldes abgeholzt. Die Viehzucht ist für einen viel grösseren Teil der schädlichen Treibhausgase verantwortlich, als bisher angenommen (nach neuesten Studien 51%). Ein Umsteuern wäre also im Interesse des Menschen.

Das Buch ist jedoch angenehm undogmatisch, vermeidet Schwarz-Weiss-Muster. Denn der Autor lässt auch die andere Seite zu Wort kommen. Also die, die dafür sorgen, dass Fisch und Fleisch so billig in unsere Supermärkte kommen - und die, die es konsumieren. Er stellt diese nicht als unmoralisch an den Pranger.
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54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein bezüglich des Vegetarismus 15. Oktober 2010
Von Vegetarierbund TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Blättert man im Stichwortverzeichnis der englischen Originalausgabe, so stößt man auf den Eintrag: "Knut (German polar bear)". Den Frühling 2007 verbrachte Foer mit Frau und Kleinkind in der deutschen Hauptstadt. Seine Besuche im Berliner Zoo demonstrieren, wie er die Welt zu sehen vermag. der Autor berichtet, dass er die Zoobesucher beobachtete, während sie Knut betrachteten. Die Leute konnten sich an Knut gar nicht satt sehen. Irgendwann bekamen sie Hunger und kauften sich an der Imbissbude direkt neben Knuts Gehege "Wurst de Knut". Aus Schweinen hergestellt, die mindestens ebenso intelligent sind und unsere Aufmerksamkeit verdienen wie Knut, der Eisbär.

Foer jedenfalls schenkt den Schweinen die ihnen gebührende Aufmerksamkeit und verfolgt den Werdegang, den wir ihnen mit unseren Konsumentscheidungen angedeihen lassen, von der Aufzucht bis zur Schlachtung. Wiederholt lässt Foer Persönliches einfließen, etwa dort, wo er die Rolle erklärt, die das US-amerikanische Erntedankfest, Thanksgiving, auch in seiner eigenen Familie spielt.

Drei Jahre lang hat sich der Autor völlig der Sache der Tiere verschrieben und dieses Buch geschrieben. Und nichts verstörte ihn mehr als die verschlossenen Türen, vor denen er überall stand. Verschlossene Türen gelten ihm als die Ikone der Massentierhaltung und waren ihm der Hauptanlass, sich nach der Niederschrift zweier erfolgreicher Romane zu einem neuen Thema zu äußern.

Das Buch handelt nicht nur von den Landschlachttieren und dem kurzen Leben, das diesen Tieren beschieden ist, bevor wir sie uns einverleiben, sondern auch von den in Wahrheit gar nicht so stummen Fischen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ich liebe Tiere, deshalb esse ich sie nicht
Ich bin schon seit Jahren Vegetarierin und habe mir das Buch trotzdem bestellt. Es ist sehr traurig, was wir Menschen mit den Tieren machen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von G. B. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bewusst sein
Mir war schon eine Weile klar, dass Lebensmittelproduktion und insbesondere Fleischproduktion im industriellen Stil etwas ist, was ich nicht unterstützen möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von tyan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre!
Pflichtlektüre! Das Buch sollte in Schulen auf dem Lehrplan stehen. mir gefällt, dass es relativ undogmatisch Wege aufzeigt, die man gehen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Tantalia veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ernüchternd!
Viele Enthüllungen sind so gesehen nicht neu gewesen, aber die nackten Zahlen und die Systematik dahinter haben mich doch sehr schockiert!
Vor 25 Tagen von willgutkaufen veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch
Spannendes Buch. Lässt sich gut und einfach lesen. Bringt neue Überlegungen mit, die von den Medien nicht immer behandelt werden.
Vor 2 Monaten von Anonym veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zufrieden
Gutes Buch etwas trockener zu lesen wie "anständig essen" aber mit nützlichen Infos für zukünftige Vegetarier

Kann ich jedem nur empfehlen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ingo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen trifft bis ins mark!
schade, dass derartige bücher eigentlich nur menschen lesen, die ohnehin bereits "anders" über tiere und fleisch-fresserei denken! Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von octoberinlove veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Ich habe mir das Buch ausgeliehen und habe es dannach gekauft da ich es unbedingt im Regal stehen haben muss. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Jasmin Buschbaum veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein solches Buch muss nicht spannend oder unterhaltsam sein!
Wer sich ein solches Buch antut sollte sich von dem Ansatz trennen gut unterhalten zu werden. Was bitte ist an Massentierhaltung, an Fleischproduktion spannend oder aufregend? Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Wikami veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Vegetarier bin ich dadurch nicht geworden...
...aber das Buch bringt einen schon zum Nachdenken. Eines vorweg: Ich esse nach wie vor Fleisch, außerdem bin ich Jäger und habe vielleicht deshalb auch eine andere... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Christopher Wiegand veröffentlicht
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