Ich begann mich vor gut vier Jahren intensiv mit dem Thema Tod zu beschäftigen als meine Katze damals starb.
So las ich viele Bücher. Aber sie handelten oftmals von Menschen. Ein Manko überhaupt, dass Tiere in solchen Büchern nie ein Thema sind, was mich immer dabei störte. Dennoch waren sie sehr informativ (Bücher wie: Raymond Moody "Nahtoderfahrung", Arthur Ford "Vom Leben nach dem Tode", Thorwald Dethlevsen "Das Erlebnis der Wiedergeburt" oder Neal Donald Walsch "Zuhause in Gott" usw)
Dann "erlernte" ich Tierkommunikation. Ein interssantes weites Feld. Es bleibt nicht aus, nur mit lebenden Tieren zu sprechen. Schon bald sprach ich mit toten Tieren. Es ist ein wirkliches Erlebnis!
Erst danach las ich dieses Buch (ich wollte bei meinen Gesprächen so lange es geht unvoreingenommen sein und eigene Erfahrungen machen).
Ich las es gerne - sehr gerne. Es bestätigte meine wenigen Erfahrungen und ich kann nur sagen, das dieses Buch gar nicht esoterisch ist.
Vom Thema her für die meisten eher ungewohnt, weil Tod solange kein Thema ist und tabuisiert wird, bis man eines Tages knallhart damit konfrontiert wird.
Da ja aus religiösen Gründen bei vielen Menschen Himmel und Hölle im Kopf rumspukt, begegnen viele den Tod leider unnötig mit Angst.
Natürlich ist eine Trennung bitter. Auch wenn man mit der Seele spricht, kann man den geliebten Kamerad dennoch weder streicheln noch in die Arme schließen. Und wer würde nicht allzu gerne wieder das Gesicht in das Fell vergraben und den vertrauten Geruch wahrnehmen wollen?
Diese Buch tröstet jedoch wirklich. Es ist ein Buch für alle!
Das Buch liest sich flüssig und, trotz des Themas, sehr lebendig. Je nach Thema berührt es bis ins Innere. Lässt man dies zu, hilft es heilen.
Die Fallgeschichten sind amerikanisch. Das liegt in der Natur der Autorin. Und in Deutschland haben wir halt keine Coyoten oder Präriewüsten.
Das sollte aber nicht weiter stören, denn das, worum es in diesem Buch geht:
Was ist der Tod? Gibt es Reinkarnation? Warum gibt es sie? Wie denken Tiere über den Tod? Warum fällt ihnen der Übergang leichter? Welche Aufgaben haben denn Tiere auf der Erde oder bei ihren Menschenpartnern?
wird ja im Buch durch viele, viele Fälle dargelegt.
Wer wird es denn für möglich halten, dass auch Tiere den Freitod wählen können und dies auch tun? Sind sie nicht im Käfig eingesperrt, sorgen sie dafür aktiv. Passiv auf subtile Weise über Krankheiten.
Spätestens nach dem Lesen des Buches sollte dem Leser ein Lämpchen aufgehen!
Menschen und Tiere sind gleichberechtigte Partner auf dieser Erde. Beide Parteien lernen voneinander. Und wie sie es tun, zu lesen in diesem Buch.
Anhand der Tatsache, wie es in der Welt zwischen Mensch und Tier leider noch steht zeigt sich, wie sehr der Mensch von Ängsten, Misstrauen, Missgunst, Aberglaube und vorallem Unwissenheit geradezu zerfressen ist. Und zur Unwissenheit zählt nun auch das Thema Tod.
Daher finde ich, dass dieses Buch zu den wichtigen zählt über dieses Thema Tod und Tierkommunikation.