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Tiere
 
 

Tiere [Kindle Edition]

Simon Beckett
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (197 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Manche Menschen sind Tiere.Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, das seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich sowieso mehr für Fernsehen und Comics. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht …Ausgezeichnet mit dem «Marlowe» der Raymond Chandler Society als «Bester internationaler Spannungsroman».

Über den Autor

Simon Beckett, geboren 1968, versuchte sich nach Abschluss eines Englischstudiums als Immobilienhändler, lehrte Spanisch und war Schlagzeuger. 1992 wurde er freier Journalist und schrieb für bedeutende britische Zeitungen wie "Times", "Daily Telegraph" oder "Observer". Im Laufe seiner journalistischen Arbeit spezialisierte Beckett sich auf kriminalistische Themen. Als Romanautor trat er zuerst 1994 an die Öffentlichkeit. Simon Beckett ist verheiratet ist und lebt in Sheffield.Andree Hesse wurde 1966 in Braunschweig geboren und wuchs bei Celle auf. Nach einer Sattlerlehre studierte er an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er lebt als Schriftsteller und Übersetzer englischsprachiger Literatur in Berlin.Johannes Steck, geb. 1966, ist als Schauspieler einem großen Fernsehpublikum bekannt. Seit 2004 widmet er sich verstärkt seiner Leidenschaft, den Hörbüchern, und hat schon Büchern von Simon Beckett, Ken Follett, Markus Heitz u.v.a. seine Stimme geliehen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sina
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist bei seinen Lesern recht umstritten. Trotzdem wollte ich es einmal wagen etwas anderes als die David Hunter-Reihe von diesem Autor zu lesen. "Der wohl böseste Roman des Autors" war für mich im Nachhinein jedoch wirklich sehr enttäuschend.

Zum Inhalt: Nigel ist ein etwas zurückgebliebener junger Mann. Er hat aber immerhin einen netten Kopierjob, wo er auch Cheryl und Karen kennengelernt hat und außerdem einen alten Pub den seine Eltern ihm überlassen haben. Fernsehen, Comics und ein gutes Essen und schon ist Nigel wunschlos glücklich. Natürlich hat er auch sene Verpflichtungen, denn seine Mitbewohner im Keller brauchen schließlich auch Futter und Pflege. Dass diese Mitbewohner eher unfreiwillig dazu geworden sind, stört Nigel nicht..

Vom Klappentext her fand ich das Buch recht ansprechend und so bin ich ganz euphorisch gestartet. Ich muss auch sagen, noch bis Seite 150 in etwa hat mir das Buch gefallen. Nigel hat sein Leben und seine Probleme im Detail geschildert und als Leser kam man diesem doch irgendwie armen Jungen recht nah.
Direkt danach geht es dann ausschließlich nur noch um Cheryl und Karen, das Buch wird dadurch absolut niveaulos. Es geht nur noch um Trinken und Sex, Nigels Mitbewohner geraten fast in Vergessenheit, obwohl der Leser pausenlos darauf wartet, dass die Anderen etwas entdecken.

Das Ende ist dann komplett offen, der Leser wird einfach alleingelassen und darf sich den Rest dann denken. Dies fand ich noch mit am schlimmsten, denn gerade wo die Spannung zum Höhepunkt kommt, endet das Buch.
Ich bin mir nicht sicher, was der Autor damit eigentlich bezwecken wollte. Der Anfang war recht gut als Einstieg, dann wirds irgendwie sinnlos und langweilig und das Ende rundet in keinster Weise irgendetwas ab. Dieses Buch hat nichts von einer Geschichte oder von einer spannenden und verknüpften Story. Es kommt mir viel mehr vor wie ein wirrer Tagebucheintrag, ohne richtigen Sinn dahinter.

Ich bin jedenfalls sehr enttäuscht. Die Charaktere waren für den Leser nicht nachvollziehbar, nach den ersten 150 Seiten habe ich mich von Nigel wieder komplett entfernt, sodass seine Familiengeschichte mich auch nicht berühren konnte. Mir bleibt übrigens ziemlich schleierhaft, warum er jetzt eigentlich im Keller seine Mitbewohner hält. Es gibt zwar eine kurze Erklärung zum Schluss, gemist mit seinem etwas dümmlichen Charakter reicht das zwar, aber besonders gelungen ist diese Auflösung sicher auch nicht.
Ich persönlich konnte bei dem Buch auch nicht lachen oder ähnliches. Mir tat Nigel zwar irgendwie leid, da er einfach nicht versteht, was er eigentlich falsch macht. Trotzdem bleiben die Charaktere blass und seine Mitbewohner haben letztlich eine viel zu geringe Rolle in diesem Buch.
Ich bin froh, dass Simon Beckett mit diesem Buch anscheinend einen schlechten Versuch gewagt hat, nur um mit der David Hunter Reihe sein wahres Können unter Beweis zu stellen.

Dieses Buch ist etwas, dass man einfach nicht braucht. Das Lesen ist im Nachhinein Zeitverschwendung gewesen, ich fühle mich nicht unterhalten und bleibe mit zu vielen offenen Fragen zurück. Ich bin nur froh, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe, dass hätte mich maßlos geärgert. Überhaupt nicht empfehlenswert!
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61 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alisa
Format:Taschenbuch
Interessant was manche Leuten spannend finden und was nicht. Und wie wenig flexibel manche sind'
Ich bin ein begeisterter 'Fan' von Simon Becketts Werken. Seine David Hunter-Reihe bereitete mir stets großes Lesevergnügen. Wobei ich auch erwähnen muss, dass seine anderen Werke, wie etwa 'Obsession' nicht wirklich spannend waren.
Ganz anders 'Tiere':
Da bereits andere hier sehr detailliert die Story beschrieben haben, möchte ich nur einzelne Punkte herausgreifen.
Der Protagonist (Antagonist?) Nigel ist etwas zurückgeblieben und langsam. Meiner Meinung nach steht er geistig kurz vor der Pubertät. Er liebt Zeichentrickfilme und Comics, interessiert sich jedoch, auf eben eine sehr früh pubertäre und auch vorsichtige Weise, für das andere Geschlecht. Das ist Nigels eine Seite.
Die andere Seite zeugt davon, dass Nigel nicht nur zurückgeblieben ist, sondern auch geistig gestört ist mit psychopathischen Anlagen, welche sich jedoch meiner Meinung nach, noch schlimmer ausprägen würden, wenn er nicht geistig zehn Jahre alt wäre.
Die Erzählweise eines Drittklässlers, welche in den Kritiken hier oftmals verschrien wird, finde ich hingegen ansprechend und passend. Ein hochtrabender Stil würde nicht zu Nigel passen. Nigel denkt einfach. Er denkt wie ein Kind. Wie ein Drittklässler eben. Der simple Schreibstil macht das Buch nicht schlechter, sondern authentischer. Gleichzeitig wirkt er auch etwas Mitleid erregend, denn Nigel wirkt wie ein Kind, welches Gut und Böse nicht unterscheiden kann.
Insgesamt wirkt die Figur des Nigel überzeugend. Umso schlimmer noch: er wirkt auch sympathisch. Trotz der Tatsache, dass er unten Menschen eingesperrt hat.
Als seine 'Freunde' zu Besuch sind, hatte ich direkt Mitleid, dass Pete so gemein zu war. Und obwohl der Besuch auch sehr ausführlich beschrieben war, fand ich ihn nicht langweilig. Denn ständig passierte irgendetwas was Nigel innerlich kochen lies. Oftmals dachte ich, dass er seine Besucher selbst in den Keller sperren wird, denn sie trinken, fluchen, beleidigen, sind unanständig und Cheryl machte auch die Teekanne seiner Mutter kaputt.
Am Ende gab es für mich sogar mehrere Möglichkeiten warum Nigel Menschen einsperrt. Sowohl traurige, als auch erschreckende.
Die Fütterung seiner 'Tiere' hatte auch für mich stets etwas Erschreckendes. Seine menschenverachtende Art machte es oft schwierig den 'anderen' Nigel noch wieder zu erkennen. Jedoch stellt man als Leser bald fest, dass er sich nicht einmal gegen seine Gefangenen richtig durchsetzen kann. Erst später, wenn er merkt, wie groß seine 'Macht' eigentlich ist, finde ich, dass man erkennt, dass Nigel sich doch auch weiterentwickelt und innerlich nicht stehen geblieben ist. Ob das gut oder schlecht ist, ist die Frag.
Das Ende gefiel mir ziemlich gut, denn es ist ein offenes Ende. Die Tatsache, dass Nigel sich sofort wieder vor den Fernseher setzt, zeigt, dass er das Ganze nicht mal richtig verarbeiten kann. Irgendwie traurig.
Insgesamt empfand ich das Buch als sehr spannend. Der Schreibstil lässt seinen direkt in Nigels Welt eintauchen. Ob das Buch nun abstoßend, erschreckend oder traurig ist, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Ich persönlich finde alle drei Wörter passend, aber am meisten traurig. Ein direkter Thriller ist das Werk wohl nicht. Aber ein anderes Wort fällt mir dafür wiederum auch nicht ein. Schade, dass viele das Buch 'langweilig' finden und nicht noch einmal drüber nachdenken wollen
Was ich mich jedoch noch frage ist: Warum finden manche Leute die Idee schlecht bzw. langweilig, dass ein geistig zurückgebliebener diese Taten begangen hat? Was wohl manche erwartet haben, ist ein grausamer Thriller aus der Sicht eines Mörders, der seine Opfer entführt, einsperrt, foltert und vergewaltigt? Ist das spannender? Oder nicht doch auch noch abstoßender? Warum wollen manche immer das Extremste vom Extremen? '
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anders, aber trotzdem gut 16. April 2011
Von Alexander
Format:Taschenbuch
Simon Beckett versucht auf eine außergewöhnliche Art und Weise den Alltag eines Psychopathen zu beschreiben.
Man merkt schnell, wo die Quelle des psychischen Fehlers herkommt, denn Beckett begründet diese mit der allzu typischen Psychologenantwort:
Die Kindheit!

Leider ein wenig sehr klischeehaft gehalten und etwas zu ausschweifend, gleichzeitig lässt es den Leser ebenso aufhorchen, sowie über manche Situation nachdenken.

Wer jedoch auf eine große Jagd oder spannende Rätsel hofft wird enttäuscht werden, auf Aktion muss dieses Mal verzichtet werden.

Leser die einen Einblick in die verkehrte Welt eines jungen Mannes und seine skurrilen Probleme kriegen wollen, kommen jedoch auf ihre Kosten.
Und wer weiß, vielleicht erkennt manch einer seine eigenen Gedankengängen in denen des Mannes wieder, der während er Bambi schaut ein dunkles Geheimnis in seinem Keller behütet.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Hilfe!
Ich mag Simon Beckett durch Kalte Asche und Leichenblässe, das sind echt tolle und absolut mitreißende Bücher, aber sowohl Tiere als auch Obsession sind so... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von C. Habeth veröffentlicht
Absolut genial
Dieses war mein erstes Buch von dem Autor. Ich war absolut überrascht von dem Buch, da ich es kaum aus der Hand legen konnte. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Kathrin veröffentlicht
Wo war jetzt noch mal der Thriller?
So leid es mir tut, Simon Beckett kann nicht zu meinen Lieblingsautoren zählen. Die Story ist absolut nichtssagend, hervorsehbar und das Ende absolut unspektakulär. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Little veröffentlicht
Gefangen
Nigel ist ein Einzelgänger. Er sieht sich am liebsten Trickfilme und Comics an und wohnt in dem leeren Pub seiner Eltern. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von LiaLinde veröffentlicht
Naja
Hab mich bei diesem Autor auf was anderes eingestellt. Diese Geschichte war gruselig makaber und doch langatmig. Für mich selber habe ich den Kauf bereut.
Vor 1 Monat von Barbara Liebl veröffentlicht
nicht jedermanns Sache, ich fand es mal ganz was anderes
Muss gestehen, dass das Thema in diesem Hörbuch für mich sehr ausgefallen war. Habe schon einige Bücher und Hörspiele von Autoren in dieser Kategorie... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von ginie veröffentlicht
super
Super interessantes Buch vor allem für Simon Beckett Liebhaber auch wenn es eine alter Variante ist. Die Reihe "Chemie des Todes", "Kalte Asche"... sind trotzdem besser
Vor 1 Monat von S.K. veröffentlicht
ist TIERE gut oder schlecht? JEIN
Ich habe Tiere erst nach der Hunter Reihe gelesen und empfand das Buch als durchaus lesbar. Die Darstellung der "Normalität" des geistig zurückgebliebenen Nigel Menschen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Thomas Neuner veröffentlicht
Ganz anders als die späteren Bücher
aber wirklich solide geschrieben auf knapp 280 Seiten.
Nigel ist ein schwer gestörter Soziopath. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anke Berens veröffentlicht
Ein anderer Beckett. Ein Autor muss alles können
Die fünf Sterne gibt es, weil Beckett sich hervorragend verstellt hat. Er ist zu Nigel geworden und wer Nigel ist, dass sollte sich jeder selbst erlesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Tales veröffentlicht
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