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Ratgeber Aquarium

Hund, Katze, Aquarium, Kleintiere und mehr. Wie gefällt Ihnen unser Ratgeber? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Ratgeber Aquarium

Sind sie gerade dabei ein Aquarium einzurichten, oder denken Sie darüber nach sich Fische als Haustier zu halten? Wenn ja, möchten wir Ihnen einen Ratgeber für den Kauf eines Aquariums an die Hand geben, um Ihnen die Orientierung beim Einkauf zu erleichtern.

Inhaltsübersicht Ratgeber Aquarium

Grundausstattung

Aquariumbecken

Filter

Beleuchtung

Heizung

Belüftung

Bodensubstrat

Dekoration

Weiteres Zubehör

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Grundausstattung Aquarium

Wenn Sie ein Aquarium einrichten, sollten Sie beachten, dass Sie nicht nur das Aquarium an sich benötigen, sondern zusätzlich noch weiteres Zubehör wie Filter, Heizung, Beleuchtung und Belüftungsgeräte.

Aquariumbecken

Nachdem Sie sich entschieden haben, welche Fische es sein sollen, geht es um die Frage nach dem optimalen Aquariumbecken für Ihre Lieblinge. Beim Kauf des Aquariums stellt sich die Frage, welche Fische Sie halten und wie viele Sie halten und in Zukunft halten möchten. Denken sie daran, dass Sie nicht alle Fische auf einmal kaufen sollten, planen sie voraus und entscheiden Sie bei der Größe des Aquariums auch danach, mit welcher Menge an Fischen Sie in Zukunft das Aquarium besetzen wollen.

Achten Sie darauf, dass das Aquarium groß genug ist, damit alle Fische ausreichend Platz haben. Hat das Aquarium eine zu hohe Besatzdichte, führt das dazu, dass das Immunsystem aller Fische geschwächt wird und sie damit anfälliger für Krankheitserreger werden. Eine grobe Faustformel zur Berechnung des optimalen Fischbesatzes erleichtert Ihnen hierbei die Auswahl bei der Größe des Aquariums. So sind pro Zentimeter Körperlänge des Fisches zwischen 1,5 - 2 Liter Wasser erforderlich. Die Länge der Fische ist ausschlaggebend und führt zu folgenden Berechnungen, wenn man die konkreten Größen der Fische in Betracht zieht. Fische bis 2 cm Körperlänge benötigen einen Liter Wasser pro Zentimeter Körperlänge, Fische mit 2 bis 5 cm Körperlänge 1,5 Liter. Fische zwischen 5 und 10 cm Körperlänge benötigen etwa 2 Liter, Fische mit einer Körperlänge von 10 bis 15 cm ca. 3 Liter und Fische, die größer als 15 cm sind, sollten 4 Liter Wasser pro Zentimeter Körperlänge zur Verfügung haben. Dekoration und Bodensubstrat müssen dabei vom Gesamtvolumen abgezogen werden.

Filter

Im Aquarium fallen ständig Abfallprodukte der Fische an, was den Einsatz eines Filters unabdingbar macht, der die Schadstoffe filtern oder umwandelt. In Teichen oder Seen geschieht der Säuberungsprozess auf natürlichem Wege, in einem Aquarium, welches einen im Vergleich zu natürlichen Gewässern einen zu hohen Fischbesatz aufweist, funktioniert dieser Prozess nicht.

Außenfilter

Außenfilter werden bevorzugt eingesetzt. Sie werden, wie der Name schon sagt, außen am Aquarium angebracht und verschwenden dadurch keinen Platz im Inneren des Beckens. Auch ist die Reinigung des Filters leichter, da man nicht im Wasser arbeiten muss, wie es bei einem Innenfilter der Fall ist.

Innenfilter

Der Innenfilter wird direkt innerhalb des Beckens befestigt und hat somit den Vorteil, dass er keinen Platz außerhalb des Aquariums benötigt, das Aquarium nach außen hin „sauber“ wirkt. Zur Reinigung des Innenfilters muss man diesen immer aus dem Wasser nehmen, was den Nachteil gegenüber dem Außenfilter darstellt. Rein funktionell gibt es keine entscheidenden Vorteile zwischen beiden Filterarten.

Unabhängig vom Einsatz eines Filters ist es unabdingbar, dass das Wasser regelmäßig, am besten wöchentlich gereinigt wird. Sie sollten dabei ein Viertel des Wassers absaugen und der neues ersetzen. Parallel sollten Sie den Filter reinigen und das Bodensubstrat auflockern, um das Wachstum der Pflanzen zu unterstützen. Es kann ebenfalls nötig sein den Pflanzenbestand auszudünnen, sollte er zu dicht geworden sein.

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Beleuchtung

Die Beleuchtung ist ein wichtiger Bestandteil der Aquariumausstattung, denn sie ist zum einen essentiell für das Wachstum der Pflanzen und zum anderen simuliert sie die natürlichen Gegebenheiten eines Tagesverlaufs, den Fische für optimales Wachstum und Leben benötigen. Im Idealfall sollte ein Dimmer eingesetzt werden, der das Licht nicht plötzlich abschaltet, sondern die Helligkeit gemächlich verringert oder steigert.

Leuchtstoffröhren

Die am häufigsten eingesetzte Beleuchtung sind speziell für den Aquariumeinsatz abgestimmten Leuchtstoffröhren. Sie geben die natürlichen Lichtverhältnisse am besten wieder. Bestimmte Modelle geben einen blauen Lichtschimmer nach Abschaltung ab. Dies simuliert Mondschein und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden der Fische aus.

Halogendampflampen – HQI-Brenner

Wurden früher noch Quecksilberdampflampen eingesetzt, werden heute meist Halogendampflampen zur Beleuchtung von Aquarien verwendet. Sie haben eine hohe Lichtausbeute und eignen sich vor allem bei kleinen Aquarien.

Heizung

Fische benötigen teilweise bestimmte Wassertemperaturen, die konstant sein sollten. Daher ist es oft notwendig eine Heizung zu installieren. Die am häufigsten gebrauchte Form der Heizung ist eine Stabheizung. Oftmals werden auch Bodenheizungen verwendet, diese sind aber teurer und aufwendiger zu verbauen. Zum Teil werden Außenfilter angeboten, die eine Heizung integriert haben. Während des Filterprozesses wird das Wasser gleichzeitig erwärmt, was eine bessere Wärmeverteilung im Aquarium zur Folge hat.

Belüftung

Essentiell für das Leben der Fische und Pflanzen ist ein guter Sauerstoffgehalt im Wasser. Einen großen Beitrag dazu leisten Wasserpflanzen, die in einem optimalen Verhältnis eingesetzt, allein für einen ausreichenden Sauerstoffgehalt sorgen. In wenigen Fällen (dichter Fischbesatz) ist der Einsatz einer Belüftungsanlage notwendig, sollten aber tendenziell vermieden werden. Zum einen, weil die Pflanzen ausreichende Sauerstoff bilden und zum anderen haben Belüfter wie Membran- oder Kolbenpumpen den Effekt, dass sie das gelöste Kohlendioxid aus dem Wasser treiben und somit den Pflanzen die Grundlage für die Photosynthese nehmen. Bei einer guten Bepflanzung und einer regelmäßigen Reinigung des Filters kann auf Belüftungspumpen verzichtet werden. Im Zweifel sollten Sie den Sauerstoffgehalt des Wassers messen, der einen Wert von 5mg/l nicht unterschreiten sollte.

Bodensubstrat

Der Boden eines Aquariums kann aus verschiedenen Materialen bestehen. Am häufigsten eingesetzt werden dabei Kies und Quarzsand. Kies hat den Vorteil, dass er leicht zu säubern ist und für alle Fische geeignet ist. Für einige Wasserpflanzen ist der Kies allerdings zu grobkörnig. Der Quarzsand bietet eine optimale Grundlage für einen guten Pflanzenwuchs und ist preisgünstig. Im Gegensatz zum Kies ist dieser durch seine feine Körnung schwerer zu reinigen. Flusssand stellt eine Alternative dar, da dieser für alle Aquarien geeignet ist, er hat aber den Nachteil, dass er sich schnell verdichtet und Filter sowie Pumpen durch Ansaugen leicht verschmutzen. Nutzt man groben Sand, wirkt sich das positiv auf den Pflanzenwuchs aus.

Dekoration

Nicht nur aus optischen Gründen werden in Aquarien Dekorationsmaterialen verwendet. Fische benötigen zum Laichen geeigneten Unterschlupf. Idealerweise sollten Sie auch Steine, Höhlen oder Wurzeln einsetzen. Achten Sie bei den Steinen darauf kein kalkhaltiges Gestein zu verwenden, da es den pH-Wert steigert. Inertes Material wie Schiefer, Granit oder Basalt sind ideal für diesen Einsatz. Achten Sie darauf, dass die Steine keine scharfen Kanten haben. Stabilisieren Sie Höhlenbauten aus Steinen mit speziellem Aquarienkleber, um ein Umkippen zu Vermeiden. Möchten Sie Wurzeln einsetzen, achten Sie darauf die Wurzeln vor dem Einsetzen in das Aquarium 2-3 Wochen zu wässern.

Weiteres empfohlenes Zubehör

Da Fische meist sensibel auf Temperaturschwankungen reagieren, ist es wichtig die Wassertemperatur ständig zu überwachen, um gegebenenfalls nachsteuern zu können. Ein einfaches Thermometer gehört somit zur Grundausstattung beim Aquariumkauf. Ähnlich verhält es sich mit den Wasserwerten wie pH-Wert, Nitrit, Nitrat, Karbonathärte, Gesamthärte, Eisen- und Kohlendioxidgehalt. Schwankungen dieser Werte wirken sich negativ auf die Befindlichkeit der Fische aus und sollten regelmäßig geprüft werden. Wasser- bzw. Tauchtest geben auf einfache Weise einen ersten Anhaltspunkt, sind aber relativ ungenau und daher nur im ersten Schritt zu verwenden. Elektronische Testgeräte werden daher bevorzugt eingesetzt, da hier eine exakte Bestimmung der Wasserwerte gegeben ist. Für den Umgang mit Fischen und Wasserpflanzen ist darüber hinaus die Anschaffung von Eimer, Schlauch, Kescher und Wasserpflanzen-Scheren zu empfehlen.

Weitere Informationen zum Thema Aquarium

Wenn Sie weitergehende Informationen oder Beratung zu Aquarien wünschen, möchten wir Ihnen die Top-Seller-Bücher rund um das Thema Aquarium ans Herz legen.

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Fütterung

Die Fütterungshäufigkeit Ihrer Lieblinge variiert je nach Alter. Handelt es sich noch um Jungfische, so benötigen sie drei- bis sechsmal am Tag eine Ration, bei erwachsenen Fischen können sie die Fütterung auf zwei Portionen am Tag beschränken. Auch für die benötigte Futtermenge gibt es eine Faustregel. Diese besagt, dass man nur so viel füttern soll, wie innerhalb von drei Minuten komplett gefressen wird. Diese Menge differiert natürlich je nach Art und Größe.

Für eine ausgewogene Ernährung gibt es zwei Möglichkeiten. Sie können sich entweder für die Variante der Frischfütterung entscheiden und ihre Fische mit Lebendfutter ernähren, oder auf die handelsübliche Trockenfütterung zurückgreifen. Beide Varianten gewährleisten eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Eine Lebendfütterung ist allerdings Voraussetzung dafür, dass Ihre Fische ablaichen. Mit einer bloßen Trockenfütterung ist dies nicht zu erreichen. Der Nachteil dieser Fütterungsart ist jedoch die begrenzte Haltbarkeit, die sie gegenüber der Trockenfutter-Variante aufweist. Außerdem ist zweitere wesentlich bequemer in der Handhabung und artenübergreifend verwendbar.

Wem eine manuelle Fütterung aufgrund von Abwesenheit nicht möglich ist, kann man auf das bewährte System des Futterautomaten zurückgreifen. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass man bestimmte Fütterungsintervalle einstellt und die Fische zuverlässig stets zur gleichen Zeit ihre Nahrung erhalten. Für Freunde der Lebendfütterung ist hierbei allerdings der Nachteil festzuhalten, dass mit dieser Technik lediglich eine Trockenfütterung möglich ist.

Weit verbreitet ist auch der sogenannte Fastentag für Fische. Dieser wird oftmals einmal die Woche eingelegt, um die Fische vor einer Verfettung zu schützen. Bei der Fütterung sollten Sie auch unbedingt darauf achten, dass der Filter in dieser Zeit ausgestellt ist, da sonst das feine Futter angesaugt wird. Dadurch geht ein großer Teil der Nahrung verloren und es kommt zu einer Verschmutzung des Filters.

Standortwahl

Neben der Einrichtung des Aquariums, ist auch bei der Platzwahl einiges zu beachten. So sollte unter anderem vermieden werden, dass die Platzierung unmittelbar neben einer Wärmequelle, wie einer Heizung, erfolgt. Dies könnte die konstante Wassertemperatur aus dem Gleichgewicht bringen. Außerdem sollte direkt einfallendes Sonnenlicht vermieden werden, da dies nur unnötig das Algenwachstum fördert. Zudem sollte ein größtmöglicher Abstand zu technischen Geräten und Steckdosen eingehalten werden, da Schallwellen nichts in der natürlichen Umgebung von Fischen zu suchen haben. Versuchen Sie auch andere Erschütterungen z.B. durch das Schlagen von Türen von ihrem Aquarium fern zu halten.

Fortpflanzung

Falls Sie für Nachwuchs in Ihrem Aquarium sorgen wollen, können Sie dafür einige fördernde Maßnahmen ergreifen. So unter anderem eine protein- und energiereiche Nahrung notwendig, die Sie den Bewohnern Ihres Aquariums in Form von Lebendfutter verabreichen können. Je nach Art, die Sie halten, ist eine spezifische Wassertemperatur sowie ein spezieller pH-Wert und Härtegrad erforderlich, um die optimalen Bedingungen zu schaffen, in denen die Fische ablaichen können. Des Weiteren muss das Becken natürlich entsprechend bepflanzt sein, sodass die Fische genug Schutz für ihre Eier finden.

Weiteres empfohlenes Zubehör

Da Fische meist sensibel auf Temperaturschwankungen reagieren, ist es wichtig die Wassertemperatur ständig zu überwachen, um gegebenenfalls nachsteuern zu können. Ein einfaches Thermometer gehört somit zur Grundausstattung beim Aquariumkauf. Ähnlich verhält es sich mit den Wasserwerten wie pH-Wert, Nitrit, Nitrat, Karbonathärte, Gesamthärte, Eisen- und Kohlendioxidgehalt. Schwankungen dieser Werte wirken sich negativ auf die Befindlichkeit der Fische aus und sollten regelmäßig geprüft werden. Wasser- bzw. Tauchtest geben auf einfache Weise einen ersten Anhaltspunkt, sind aber relativ ungenau und daher nur im ersten Schritt zu verwenden. Elektronische Testgeräte werden daher bevorzugt eingesetzt, da hier eine exakte Bestimmung der Wasserwerte gegeben ist. Für den Umgang mit Fischen und Wasserpflanzen ist darüber hinaus die Anschaffung von Eimer, Schlauch, Kescher und Wasserpflanzen-Scheren zu empfehlen.

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