Alexandra Barnaby liebt schnelle Autos. Früher hat sie sogar an Rennen teilgenommen, dabei hatte sie aber immer Probleme ins Ziel zu kommen. Da ihr Vater eine Autowerkstatt hat, kennt sie sich mit Motoren besser aus, als so mancher Mann. Und sie ist immer da, wenn ihr Bruder "Wild Bill" mal wieder in der Klemme sitzt. Als sie eines Nachts einen Anruf vom ihm erhält indem er sagt er würde für ein paar Tage untertauchen, kann das nur Ärger bedeuten. Also macht Barney, wie sie eigentlich genannt wird, sich von Baltimore auf den Weg nach Miami. Hier erfährt sie das ihr Bruder die Jacht seines Arbeitgebers "ausgeliehen" hat und tatsächlich verschwunden ist, aber anscheinend nicht allein.
Nascar-Rennfahrer Sam Hooker wollte eigentlich ein paar freie Tage auf seinem Boot, "Happy Hooker", verbringen. Umso ärgerlicher, das Wild Bild anscheinend damit Unfug treibt. Und da sich dessen kesse Schwester auf die Suche nach ihm macht, schließt Sam sich ihr an. So eine Schönheit kann man doch nicht allein durch Miami ziehen lassen.
Sam und Barney merken, das der gesuchte Bill wohl in ziemlichen Schwierigkeiten steckt, denn in sein Apartment wurde eingebrochen und dubiose Gestalten legen Barney nah, das sie besser sagt wo sich ihr Bruder aufhält, wenn ihr ihr Leben lieb ist. Und so beginnt eine abenteuerliche Suche die anscheinend direkt nach Kuba führt ...
Jeder Janet Evanovich Leser wird auch in diesem Roman alle Zutaten finden, mit denen die Autorin seit Jahren erfolgreich ist. Gutaussehende Hauptcharaktere, Nebencharaktere mit kleinen Macken, witzige Dialoge und wenig Handlung. Leider hat sich Janet Evanovich seit Jahren in ihrem Schreibstil nicht weiterentwickelt. Und so hat man auch nur dann Spaß an der Geschichte, wenn einen diese Sachen nicht stören. Denn im Grunde genommen ist "Metro Girl" nichts anderes als ein weiterer Stephanie Plum Roman, nur das die Handlung an einem anderen Ort spielt. Für mich leider ein unbefriedigendes Ergebnis, denn die Witze von Mrs. Evanovich nutzen sich im Laufe der Jahre durch die ständigen Wiederholungen doch sehr ab.