Dieses Buch fesselt von der ersten Minute an. Man lernt die Faszination des Meeres und eines Sports kennen, der in die Extreme gegangen, den Menschen in die Schranken weist.
Pipin und Audrey, eine Liebe fürs Leben, ein Leben an Land, aber in erster Linie im Wasser.
Die Faszination des Freitauchens von seiner schönsten Seite wird beschrieben an Tauchorten, die man sich nur in seinen kühnsten Träumen vorstellen kann, das Schwimmen mit Delphinen und Walen, das Erkunden von Untiefen und dabei doch konstant die Grenzen des menschlichen Körpers austestend.
Auch wenn man nicht dem Freitauchen verfallen sein sollte, nimmt man irgendwie aktiv am Geschehen teil, läßt sich fesseln, fallen, schwerelos im Meer schwebend.
Man lernt Pipin und Audrey als Menschen mit Fehlern kennen, die durch ihre Art und Weise sympathisch erscheinen und zwischenzeitlich hat man das Gefühl, man kennt sie "wirklich und wahrhaftig" und leidet mit. Audreys plötzliches Ende geht an die Nieren und doch hat man am Ende das Gefühl, das es eben so gekommen ist, wie es kommen mußte und es ist das einzig wirkliche Ende, das man akzeptieren kann.