Ein alter Mann liegt in der Klinik und "muss" der - anfänglich - reichlich genervten Nachtschwester am Ende seines Lebens "unbedingt" noch eine - genauer: SEINE - Geschichte erzählen, sein Geheimnis. Am Ende des Filmes ist sie fasziniert und er gestorben.
Als junger Mann war er begeisterter und erfolgreicher Tipp-Kick-Spieler. Seine Spielfigur verwandelt sich durch einen Stromschlag in einen lebendigen, aber ziemlich steifen Fußballspieler. Dieser gerät nach einigem hin und her durch einen Zufall in eine Jugendauswahlmannschaft und schießt im entscheidenden Spiel aus 50 m Entfernung das Ausgleichstor. Eigentlich heißt er Hans-Günter, doch weil das auf dem Platz zu lang ist, wird er kurzerhand nur noch Günter genannt. Der Schiedsrichter verhört sich, und so entsteht aus "Netz her!" sein Name "Netzer". Danach macht er als Günter Netzer Karriere, die durch ein paar reale Günter-Netzer-Vidoes veranschaulicht wird. Und nur einer wusste, wie Günter Netzer tatsächlich entstand...
Der Film ist eine ausgezeichnete, gut gemachte Abendunterhaltung mit witziger Situationskomik. Die Idee zu diesem Film finde ich klasse! Ich kann ihn sehr empfehlen.