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Tiefe Taschenbuch – April 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 365 Seiten
  • Verlag: dtv (April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342320978X
  • ISBN-13: 978-3423209786
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,3 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (82 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.448 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Am 3. Februar 1948 wurde Henning Mankell in Stockholm geboren. Sein Vater zog ihn allein in Härjedalen auf. Vor seinen ersten Gehversuchen als Autor und Regisseur machte Mankell als Siebzehnjähriger berufliche und künstlerische Erfahrungen als Regieassistent am Riks Theater in Stockholm. Auch seine - neben der Kunst - zweite Leidenschaft machte sich früh bemerkbar: Schon als Kind hatte Mankell Fernweh und den Wunsch, nach Afrika zu reisen. Mit 24 Jahren setzte er seinen Traum in die Realität um und fand in Afrika eine zweite Heimat, der er bis heute mit einer Theatergruppe in Mosambik treu ist. Mankell lebt "mit einem Fuß im Sand, mit dem anderen im Schnee", wie er selbst sagt. Afrika ist auch Ziel des gesellschaftlichen Engagements des mit Preisen überhäuften Autors. Immer wieder lenkt Mankell die Aufmerksamkeit der westlichen Öffentlichkeit auf die Besonderheit und Schönheit des "vergessenen Kontinents".

Produktbeschreibungen

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Es ist neblig an jenem Tag im Herbst 1937, als sich zu dem, „was eben noch verbotenes Terrain war, von unbekannter Hand ein Tor geöffnet“ hat. Nach 22 Jahren in der Nervenheilanstalt tritt Kristina Tacker aus der Nervenheilanstalt aus einem umzäunten Gebiet, in dem die „schweren Körper der Häuser wie schlummernde Raubtiere“ lagen, hinein in einen Nadelwald. Dass der Pfad, den sie nun beschreitet, nur eine Einbildung ist, stört sie nicht weiter. Sie geht ihn einfach, Schritt für Schritt, „ohne Ziel“ -- und am Ende ist doch ihre Geschichte und die ihrer Umgebung klarer.

Erst langsam lichtet sich der Nebel in Henning Mankells Roman Tiefe, danach offenbart sich Tackers Geschichte -- und die ihres Mannes Lars Tobiasson-Svartman, mit dem sie vor Urzeiten einmal verheiratet war: Er berichtet von der Distanz, den Tobiasson-Svartman zu seiner Mutter hatte. Und von dem Koffer, den er bei sich trug, um Entfernungen besser bestimmen zu können, damals, im Oktober 1914, als er in Stockholm erschien, mit seinem kostbarsten Besitz, einem Messing-Lot zur Seevermessung aus dem 18. Jahrhundert. Als er mit dem Panzerschiff Svea zu einer militärischen Aktion -- einer geheimen Kommandosache -- aufbricht, hält er das Lot fest umklammert. Auf der Reise verliebt er sich in eine fremde Frau, Sara Fredrika. Aber zuhause wartet eine andere. Also muss sich der Vermessungsingenieur, um Nähe wiederherzustellen, mit einer Lüge Distanz schaffen: Ein Betrug, der in die Katastrophe führt.

Wieder einmal ist es dem schwedischen Bestsellerautor Mankell gelungen, seinen überaus raffinierten Plot um Liebe und Verrat bis in die Tiefen der menschlichen Psyche perfekt auszuloten: mit einem „geheimen Gespür fürs Lot“, wie der erste Teil seines Romans überschrieben ist. Großartige Roman-Unterhaltung, die man von Mankell nach einigen etwas schwächeren Büchern so schon gar nicht mehr erwartet hätte. Überaus empfehlenswert. -- Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Nennen wir es nicht einfach "lesen", was sich da abspielt, nennen wir es absorbieren, einsaugen, darin aufgehen. Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier. Henning Mankell ist derzeit der Meister aller Klassen." Bayerischer Rundfunk -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Colin Wood VINE-PRODUKTTESTER am 30. August 2007
Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist fesselnd, es hat mich sehr beeindruckt und fasziniert. Es ist sehr spannend, düster und depressiv, darin steht es den Wallander-Krimis in nichts nach. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es weitgehend aus der Sicht eines zunehmend verabscheuungswürdigen Menschen erzählt wird, dessen abgrundtief schlechter Charakter kaum zu übertreffen ist. Dieser Mensch, ein Seevermesser, vermittelt von außen betrachtet den Eindruck, im Laufe der Handlung immer mehr seinen Realitätssinn zu verlieren, und gleichzeitig betreibt er sehenden Auges sein schlimmes, böses, falsches Spiel. Als Leser müsste man sich aufregen und wütend auf ihn sein, doch sein Verhalten macht so fassungslos, dass man wie paralysiert neben sich steht und permanent die Luft anhalten möchte. Er spielt ein grausames Spiel mit zwei Frauen, die er m. E. beide nicht liebt. Wenn er von seiner Ehefrau spricht, nennt er sie stets bei ihrem vollen Namen, Christina Tacker, was eine merkwürdige Distanz des Paares zueinander zeigt. Er bringt sie häufig mit den Porzellanfiguren, welche sie sammelt, in Verbindung. Fast scheint es, als ob er sie selbst wie einen ebensolchen toten Gegenstand betrachtet. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er sie aus rein gesellschaftlichen Gründen geheiratet hat, um sein eigenes Ansehen zu steigern und sein berufliches Fortkommen positiv zu beeinflussen. Die andere Frau, Sara Frederika, lebt allein auf einer Schäre weit draußen in der Ostsee und wünscht sich sehnlichst weg von dort. Dabei könnte er ihr helfen. Das gibt ihm eine gewisse Macht über sie. Vielleicht ist es das, was ihn so an ihr fasziniert, dass er eifersüchtig über sie wacht.Lesen Sie weiter... ›
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nothburga TOP 1000 REZENSENT am 7. Februar 2010
Format: Taschenbuch
Der Roman "Tiefe" von Henning Mankell ist einer der dichtesten, grausamsten und depressivsten Bücher, die ich je gelesen habe. Von der Stimmung her zu vergleichen etwa mit Kafka.
Das sollte der Leser, der sich diesem Roman widmet, wissen und worauf er sich einlässt.

Der Roman beginnt recht unscheinbar. Lars Tobiasson-Svartman ist Seevermesser und arbeitet für die schwedische Marine. Während er eine neue Fahrrinne für mögliche Kriegsschiffe vermisst, entdeckt er eine Schäre. Dort beobachtet er eine Frau, Sara Frederika, von der er sich magisch angezogen fühlt. Heimlich setzt er über und beobachtet diese Frau. Sie geht ihm nicht mehr aus dem Sinn.
Nach Beendigung seines Auftrages kehrt er zurück zu seiner Frau Kristina Tacker und bewegt sich wie ein Fremdkörper durch sein altes Leben. Aus dem Mann mit einem Doppelnamen wir ein Mann mit einem Doppelleben. Er baut Lügenkonstrukte sowohl für seine Frau als auch seine Vorgesetzten, um sich seinem Leben und der damit Verbundenen Verantwortung entziehen zu können. Tobiassson-Svartman kehrt zur Schäre zurück in der Hoffnung, dort die vermeintliche Liebe leben zu können. Doch hier wird er mit der nackten Wahrheit konfrontiert.

Der Leser dieses Romans muss viel aushalten und auch aushalten können.
Der Protagonist ist ein kalter, aggressiver und gefühlloser Mensch, der in seinem eigenen Gedankentunnel lebt. Mankell zwingt den Leser durch einen Strudel von depressivem Gedankengut und ständige Todesnähe hindurch. Der leser verfolgt ihn wie ein Schatten und muss an dunklen Gedanken und grausamen Taten teilhaben.
Auf der anderen Seite schreibt Mankell den Frauen zunächst die Opferrolle zu.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winfried Stanzick am 14. März 2005
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Henning Mankell lässt seine Fangemeinde warten auf eine Fortsetzung seiner Krimiserie um Kurt Wallander, seine Tochter und deren neuen Freund. Statt dessen präsentiert er sich mit seinem neuen Roman „Tiefe" als ein Chronist der menschlichen Seele.
Lars Tobiasson-Svartmann ist Marineoffizier und Seevermessungsingenieur, ein Mann, der sich aufs Abstandmessen und aufs Abstandhalten versteht, auch in seinen Beziehungen zu anderen Menschen. Der Erste Weltkrieg hat gerade begonnen, in der Ostsee bekämpfen sich russische und deutsche Schiffe, während die schwedische Marine neutral bleibt. Lars Tobiasson-Svartmann hat den geheimen militärischen Auftrag, die Fahrwasser in den Schären neu auszuloten.
Er trifft eines Tages auf einer der äußersten Schären eine einsam lebende Frau. Von diesem Augenblick an gerät sein Leben aus den Fugen. Er, der sein Leben lang von einer Tiefe träumt, die nicht auszuloten ist, er, der jeden Abend mit seinem Lot schlafen geht, um nicht aus dem Lot zu geraten, entdeckt in sich eine Tiefe, die einem höllischen Abgrund gleicht, der ihn vor nichts, auch nicht vor Mord und Gewalt zurückschrecken lässt.
„ Ich suche nach etwas, nach einem Boden, den es nicht gibt, weder im Meer noch in mir selbst", lässt Mankell seine Hauptfigur gegen Ende des Buches nachsinnen.
Mankells Sprache ist noch dichter, noch ausdrucksvoller geworden, gut unterstützt durch seine Übersetzerin Verena Reichel. Die Aufteilung in 206 Kapitel auf insgesamt 380 Seiten gibt dem Buch eine ganz eigene Spannung und Dramatik.
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