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"Tief wie der Ozean" wirkt heute fast aktueller als er es damals war - wohl, weil wir in Sachen verschwundener Kinder heutzutage viel mehr sensibilisiert sind. Der Film ist ein von starken Darstellungen lebendes Drama, bei dem sich zeigt, dass der Verlust eines Kindes sogar leichter zu ertragen sein kann, als dessen Rückkehr. So gestaltet sich die zweite Hälfte des Films auch noch deutlich packender, denn Michelle Pfeiffers Figur steht hier vor der schwersten Entscheidung, die eine Mutter nur treffen kann: Das Kind, das sie liebt, gegen seinen Willen an ihrer Seite zu haben, oder es ziehen zu lassen, auf dass es glücklich wird. "Tief wie der Ozean" ist kein leichter Film und berührt tiefsitzende Emotionen. Einzig das Ende ist zu Hollywoodtypisch. Fazit: Starker Gefühlsfilm
Moviemans Kommentar zur DVD: Eine DVD, der man die paar Jahre Alter schon merklich ansieht. Auch das Bonusmaterial ist durchaus ausbaufähig.
Bild: Das Quellmaterial hat schon ein paar Jahre hinter sich und das merkt man. Konturen und Details sind nur mäßig scharf und leiden unter einer deutlichen Empfindlichkeit bei schon geringen Bildbewegungen (Gesicht bei 10.10, Blick über die Stadt bei 22.10..). Schwenks gehen oft mit deutlichen Nachzieheffekten (00.45) und/oder stehenden Rauschmustern ( 17.50 an Wänden) einher. Das Bild wirkt dadurch stets instabil, was die Ansicht anstrengend macht. Gesichter und Rasen auch in Nahaufnahmen wirken auch bei absoluter Bildruhe flächig und lassen das Erkennen einzelner Haare oder Grashalme, oder gar das Karomuster der Bettwäsche bei 24.47 nicht zu. Hinzu kommt ein permanentes leichtes Grieseln, das auf hellen Hintergründen und größeren Flächen im Allgemeinen deutlich stärker in Erscheinung tritt (01.50, 10.55, 17.50). Die Farbwiedergabe ist recht neutral mit einer leichten Tendenz zur Untersättigung. Der Kontrastumfang ist befriedigend. Vor allem Außenaufnahmen sind recht gut ausbelichtet und sorgen für eine gute Darstellung von Schattierungen und Graustufen.
Ton: Beide Tonspuren bieten weitgehend die gleiche Klangcharakteristik. Während sich die Musik klar vom restlichen Filmgeschehen loslöst und recht gut auch den Raum nach hinten hinein ausnutzt, bleiben die Dialoge und Geräuschatmo weitgehend auf die vorderen 3 Kanäle beschränkt. Es gibt in beiden Spuren eine gute Luftigkeit und Obertonreichtum. Nur selten und in den Extras klingt es etwas höhenarm und muffiger. Im vorderen Panorama ist die Raumausnutzung recht breit, die Dialoge folgen aber nicht den Darstellern aus dem Bereich des Centerkanals hinaus. Der Bassbereich ist recht sonor, hat aber bis auf ein paar kleinere Effekten eigentlich nichts zu tun. Sehr gut gefällt die Abbildung verschiedener Raumatmos, wie z.B. beim Betreten der Hotellobby bei 05.10.
Extras: Die Featurette und die Interviews sind häufig recht unscharf/weich. Die Navigation klappte einwandfrei. --movieman.de
VideoMarkt
Beth Cappadora nimmt ihre Söhne Vincent und Ben zu ihrem Klassentreffen nach Chicago mit. Als sie die beiden in der Hotel-Lobby kurze Zeit unbeaufsichtigt läßt, ist der dreijährige Ben plötzlich verschwunden. Neun Jahre und unzählige Tränen später klingelt es an der Tür und ein Zwölfjähriger namens Sam bietet Beth an, den Rasen zu mähen. Als Beth in ihm ihren verschollenen Sohn wiedererkennt, erwirkt sie, daß der Junge wieder unter ihre Obhut gestellt wird. Doch Sam/Ben will viel lieber bei seinem geliebten Adoptivvater bleiben.
Video.de
Basierend auf Jacqueline Mitchards gleichnamigem Bestseller-Roman erzählt Regie-Veteran Ulu Grosbard ("Der Liebe verfallen") ein komplexes Familien-Drama mit melodramatischen Zwischentönen. Da sich der Filmemacher stets klassischem Mainstream-Kino verweigert, wirkt seine Story zuweilen etwas langatmig und kopflastig. Doch nicht zuletzt dank grandioser schauspielerischer Leistungen von Michelle Pfeiffer, Treat Williams und Whoopi Goldberg sollte dieses sensible Porträt einer vom Schicksal gebeutelten Familie trotz mäßigem Kinoeinspiels bei einem breiterem Publikum Anklang finden.
Blickpunkt: Film
Neun Jahre nach dem Verschwinden ihres damals dreijährigen Sohns Ben klingelt der zwölfjährige Sam an der Tür von Beth und bietet ihr an, den Rasen zu mähen. Sie glaubt, in ihm ihren verschollenen Sohn wiederzuerkennen. Mitunter melodramatische Verfilmung des Bestsellers von Jacqueline Mitchard mit beeindruckenden schauspielerischen Leistungen von Michelle Pfeiffer und Whoopi Goldberg.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Melodram zwischen subtilem Psychodrama und tränenreichem Gefühlskino mit Starbesetzung.
Kurzbeschreibung
Ein paar Sekunden der Unaufmerksamkeit stürzen eine Familie in die Katastrophe: In einer überfüllten Hotelhalle lässt Beth ihren 3-jährigen Sohn Ben nur für einen Moment aus den Augen - und verliert ihn für immer. Eine Großfahndung, die jahrelange Suche, selbst ein Appell im Fernsehen - alles bleibt erfolglos. Trotz des Trostes von ihrem Ehemann und einer engagierten Detektivin droht Beth an Bens Verlust zu zerbrechen. Neun Jahre später glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen: Vor ihrer Haustür steht ein Junge, der Ben bis aufs Haar gleicht...
Produktbeschreibungen
Ein paar Sekunden der Unaufmerksamkeit stürzen eine Familie in die Katastrophe: In einer überfüllten Hotelhalle lässt Beth (Michelle Pfeiffer) ihren 3-jährigen Sohn Ben nur für einen Moment aus den Augen - und verliert ihn für immer. Eine Großfahndung, die jahrelange Suche, selbst ein Appell im Fernsehen - alles bleibt erfolglos. Trotz des Trostes von ihrem Ehemann (Treat Williams) und einer engagierten Detektivin (Whoopi Goldberg) droht Beth an Bens Verlust zu zerbrechen. Neun Jahre später glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen: Vor ihrer Haustür steht ein Junge, der Ben bis aufs