Die Autorin kann erstklassig Orte,Regionen,Städte und Landschaften beschreiben,zwischen Marrakesch und Bratislava,man kann sich schon dort fühlen.
Sie kann aber,zumindest in diesem Buch,keine Geschichte erzählen.
Es fängt schon "gut" an: Ein Profikillertrupp überfällt ein Kloster und tötet alle Nonnen,bis auf die,die sie eigentlich umbringen wollten,die ist grad beim Arzt...
Die Davongekommene hat Amnesie,lässt sich von allen Leuten,die sie trifft,was anderes erzählen,wird dabei häufig entführt,bedroht und verletzt,keiner,auch der Leser,kriegt raus,warum dies alles passiert.Die Lösung ist nichtmal lauwarm und der Schluss der Gipfel:Mutter hält sich von ihrem kleinen Kind fern,um es nicht zu erschrecken oder zu verunsichern,weil das Kind glaubt,seine Mutter sei gestorben,also wirklich....